Zivilisten bei Gefecht zwischen Armee und Rebellen in Kolumbien getötet

8. Oktober 2012, 22:44
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Mindestens vier Tote - Bevölkerung protestiert gegen Militär

Bogota - Eine Woche vor geplanten Friedensgesprächen ist es in Kolumbien erneut zu einem blutigen Gefecht zwischen Heerestruppen und FARC-Rebellen gekommen. Dabei wurden vier Zivilisten getötet, sechs weitere Bewohner der Ortschaft Betania im südwestlichen Department Cauca wurden verletzt, berichtete am Montag Radio Caracol.

Unter den Todesopfern befinde sich eine Minderjährige, ein weiteres Mädchen wurde nach Angaben lokaler Behörden verletzt. Die Bewohner von Betania protestierten wegen des Schusswechsels gegen das Militär. Sie warfen den Soldaten vor, das Gefecht inmitten der Zivilbevölkerung ausgetragen zu haben, wie der Rundfunksender berichtete.

Die kolumbianische Regierung und die linksgerichteten "Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens" (FARC) wollen am 15. Oktober Friedensgespräche in Oslo beginnen. Es wurde jedoch keine Einstellung der Kämpfe für die Zeit der Verhandlungen vereinbart. (APA, 8.10.2012)

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