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Schöne Farben, gutes Display, aber das allein überzeugt nicht.
vergrößern 478x604Der Reader Store funktioniert in Österreich nicht
Wie soll man einen E-Reader testen, bei dem der Reader Store gleich mal vorweg nicht "in ihrem Land verfügbar" ist? Schwierige Sache, oder wie andere vermutlich sagen würden: Glatt durchgefallen. Aber geben wir dem Reader eine Chance und legen diesen Fakt bis zum Fazit mal beiseite. Denn es ist für jeden Kunden, der sich diesen Reader kauft, eigentlich eine ärgerliche Sache, dass man eine Hardware hat, bei der ein wichtiger Bestandteil der Software bzw. des Service nicht funktioniert. Bereits 2011 vertröstete man bei Sony wartende Lesefans mit den Worten "bald". Wann damit also zu rechnen ist, ist noch völlig unklar.
Also macht man es auf die Old-School-Variante und lädt sich - beispielsweise bei gutenberg.org - ein kostenloses Buch runter. Doch in welchem Format muss man es überhaupt runterladen? In den Unterlagen findet man nichts, also macht man es wie es wohl jeder macht und sucht die Produktseite im Internet auf. Der Reader kommt mit EPUB-Dateien, PDFs, RSS-Newsfeeds, JPEGs und Sonys Reader-Format BBeB klar. MP3, DRM und AAC werden ebenfalls unterstützt.
Man lädt die Datei einfach mittels USB-Anschluss auf das Gerät. In der Zwischenzeit kann man sich kurz mit den technischen Daten auseinandersetzen: Das Gerät ist 164 Gramm schwer, also nur vier Gramm leichter als sein Vorgänger, der PRS-T1. Mit sechs Zoll Durchmesser ist das Gerät auch gleich groß geblieben. Verändert hat sich zum Vorgänger also sehr wenig. 170 dpi, 800x600 Pixel Auflösung, Dual-Touch IR-Touchscreen und WLAN waren auch beim PRS-T1 schon vorhanden. Ebenso die zwei Gigabyte Speicher. MicroSD-Slots haben die Geräte auch.
Das Setup für den Reader dauert am Rechner einige Minuten. Sehr ungewöhnlich war dabei, dass nach dem Installationsvorgang der Mac neu gestartet werden musste. Über dieses Programm kann man sehr einfach seine Bücher verwalten. Import, Export und die Auflistung der Bücher funktionieren einwandfrei. Auf dem Reader ist das Buch dann im "Bücherregal" zu finden. Das Umblättern geht relativ flott, wobei immer ein "Flimmereffekt" dazwischen auftritt. Dieser tritt zwar auch bei Amazons Kindle auf, aber nicht so oft und lang.
Auch im direkten Licht ist der Text sehr gut lesbar. Der Kontrast ist gut und auch im Sonnenlicht gegeben. Es gibt acht verschiedene Schriftarten und Schriftgrößen, deren Einstellung etwa zwei Sekunden dauert, aber E-Paper ist eben nicht schnell, dessen sollte man sich bewusst sein. Während des Lesens kann man Notizen machen, die Ansicht anpassen, die Seitennavigation einstellen und Handschriftliches festhalten. Ein Stift wird allerdings nicht mitgeliefert. Weiters kann man noch etwas auf Facebook teilen und einige andere Optionen verwenden. Lesezeichen muss man ebenfalls keines setzen, denn der Reader merkt sich den Lesefortschritt.
Nach 1,5 Wochen war beim E-Reader von Sony nicht eines von fünf Strichen bei der Batterieanzeige weg. Das Navigieren durch das Menü verlangt etwas Geduld ab, denn vom Drücken bis zum Eintreten des gewünschten Ereignisses muss man manchmal etwas warten. Ist man in den Anwendungen, findet man einen Browser, eine Sektion für regelmäßig erscheinende Medien, Notizen, Wörterbuch, Handschrift, Text-Memo, Bilder, Einstellungen, Evernote und Facebook. Der Browser ist relativ flott für einen Reader-Browser und funktioniert problemlos. Der WLAN-Empfänger dürfte aber ziemlich schwach sein. In einer Umgebung, in der das WLAN sowohl vom Notebook, vom Smartphone als auch von der XBOX sehr gut empfangen wird, hatte der E-Reader Probleme mit dem Verbinden, was sich durch ständige Verbindungsabbrüche beim Surfen bemerkbar machte.
Um das Lesevergnügen zu einem Ende zu bringen, lässt sich abschließend sagen, dass der Sony Reader bestimmt ein gutes Tool für Menschen ist, die einen E-Reader nur für den Urlaub oder die Geschäftsreise brauchen. Spontan sollte man dann nicht sein, denn die Bücher muss man vorher mangels Reader Store auf den Reader vom PC laden oder man weicht auf die zwei alternativen Stores von bol.com oder ManyBooks.net aus. Allerdings funktioniert das nur, wenn man Glück hat und eine Internetverbindung zustande bekommt. Dass Sonys eigener Reader Store in Österreich nicht funktioniert ist vermutlich ein sehr großes Argument gegen den Kauf des Gerätes. Das Lesen geht relativ flüssig und flott, der Akku scheint lange zu halten. Der Browser des PRS-T2 ist schnell, aber die Reaktionszeiten im Menü sind teilweise relativ lang. Angesichts der großen Konkurrenz, die dem Reader blüht - Amazons Kindle Paperwhite, der schon in zahlreichen Medien gelobt wurde - muss das Gerät noch einiges aufholen, um sich am Markt zu etablieren. Ironischerweise ist der PRS-T2 auf Amazon.de und um 160 Euro zu finden, was am günstigsten ist, und in den Farben schwarz, weiß und rot verfügbar. Der Kindle Paperwhite kostet in seiner WiFi-Only-Version nur 119 US-Dollar. Wer 3G will, muss noch mal 60 Dollar draufschlagen, was immer noch weniger als der Sony-Preis ist. Müsste man dem Gerät eine Schulnote geben, so bekäme der E-Book-Reader von Sony in diesem Test eine 3 mit einem dicken Minus. (iw, derStandard.at, 21.10.2012)
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auf die idee käme ich mein lebtag nicht.
ich kauf am pc. download auf ein NAS. von dort dann irgendwann gesammelt auf eine microsd karte, die in den bookeen super reinpasst.
fertig inkl. backup!! ;)
so ein ei zeugs ist aber auch kein e-reader.
soetwas würde ich niemals als buchersatz akzeptieren, dazu ist mir mein augenlicht zu wertvoll.
außerdem ist das teil viel zu schwer und unhandlich, und obendrein ist dauernd der akku leer. ein ereader muss mit einer ladung mindestens 14 tage 8 bis 10 bücher lesbar machen. das nenn ich dann 'friktionsfrei'. dafür akzeptiere ich dann auch den verlust der haptik im vergleich zum buch, und auch die fehlende stimulanz der olfaktorischen sinne die bei einem buch eigentlich dazugehört.
Apple Kunden zeichnen sich auch durch zu viel Geld und zu wenig Verstand aus. Ich hab noch nie was in einem Ebook Store eingekauft. Mein Ebook River Iriver Story HD hat dafür eine Speicherkarte voll mit tausenden von Büchern. Da ist immer etwas zum lesen dabei.
Nachtrag ad https://derstandard.at/plink/134... 9/28556218
via http://www.heise.de/newsticke... 34686.html
Eine norwegische Kindle-Nutzerin hat wieder Zugriff auf ihren Account bei Amazon, nachdem er ohne Angabe von Gründen durch das Unternehmen gesperrt worden war. - http://www.bekkelund.net/2012/10/2... mazon-drm/
hatte beides: sony 600 kann zb mit pdf nur sehr schlecht umgehen, synchronisierung eine katastrophe. kindle fire ist etwas besser, aber viel zu einschränkend. pocketbook 622 ist genial, aber die meisten coolen programme sind von russischen programmierern mit tw. nur russischer beschreibung. dafür aber ist zb der umgang mit pdf-s fast perfekt im verhältnis zu den vorher genannten.
Heute in meiner Twitter-Timeline diesen interessanten Bericht gefunden:
http://www.bekkelund.net/2012/10/2... mazon-drm/
Es geht um eine Norwegerin, deren Amazon-Konto plötzlich gesperrt wurde, und die seither keinen Zugriff mehr auf ihre gekauften Kindle-Bücher hat.
Unter diesem Gesichtspunkt nehm ich die "Schikanen" eines offenen Systems wie beim PRS-Tx (mit EPUBs von allen anderen Shops außer Amazon) gerne in Kauf.
4. Es wird auch ein Stift mitgeliefert.
5. Den Reader findet man bereits um ca. 100 Euro zu kaufen (ebook.de). Der Paperwhite wird allerdings 129 Euro kosten.
6. Die im Artikel verwendete Arithmetik dürfte nicht die übliche sein. Selbst wenn alle Zahlen stimmten, so wird dort behauptet: 119 + 60 < 160.
7. Völlig unerwähnt geblieben sind zwei unbestrittene Vorteile des PRS T2: (a) Mit dem relativ offenen epub-Format kann man sich selber aussuchen, wo man seine ebooks kauft. (b) Auf dem PRS T2 läuft Android. Rooten dauert 5 min, danach kann man die Kindle-App installieren und hat alle Vorteile der Angebots-Welt von Amazon.
Also bitte, aus dem Stand würden viele einen fundierteren Artikel schreiben...
Trotzdem hat der T2 meiner Meinung nach keine Vorteile einem T1 gegenüber.
PS: wer zum Kindle greift sollte aufpassen das es ihm nicht so ergeht wie dieser Dame aus Norwegen. Amazon-Konto & Kindle gesperrt, und alle eBooks weg.
http://www.bekkelund.net/2012/10/2... mazon-drm/
Müsste man diesem Artikel eine Schulnote geben, so wäre diese eine glatte 5, hier die Korrekturen Teil 1 (einiges wurde eh schon geschrieben):
1. Die Anleitung für den Reader ist am Reader selbst drauf. Und da steht natürlich (unter "Details") drin, welche Formate unterstützt werden.
2. Da sieht man dann auch, dass mp3 und aac natürlich NICHT unterstützt werden (würde ja ohne Lautsprecher oder Kopfhörer-Buchse nicht viel bringen).
3. Natürlich MUSS man nicht per Kabel Bücher draufladen. Wenn man sich in einem WIFI befindet, lassen sich über den Browser die zahlreiche (und nicht nur die zwei am Ende erwähten) ebook Shops verwenden. Auch ein eigener Calibre-Webserver lässt sich mit zwei Mausklicks im Netzwerk einrichten.
einfach eine frechheit hier so eine schleichwerbung für den kindle zu machen. wenn dann sollte es zumindest als bezahlte werbung deklariert sein!
geizhals.at preise ab 136 € !!!
erstens hab ich ihn um 139 € und nicht um 160 € gekauft und ein stift war auch im lieferumfang enthalten. bitte vorher recherchieren bevor man unwahrheiten verbreitet!!
display ist ein hit, reagiert super und kontrast perfekt.
zeilenumbruch auch bei pdf ohne probleme.
ein hit sind die wörterbücher beim lesen in fremder sprache.
bin rund um zufrieden. wegen dem store, ok ist aber kein problem für mich kauf sowieso fast ausschließlich bei thalia und das funktioniert auch via hotspot gut.
also so wie dieser artikel geschrieben ist, lässt er objektivität schwer vermissen und wirkt eher als eine billige werbung für kindle.
dass man sich mit dem kindle dann an amazon bindet sollte schon auch erwähnt werden.
Das war der Kommentar des Spiegels zum KoboGlo, dem realistischen Konkurrenten des Kindle ( http://www.spiegel.de/netzwelt/... 62265.html ).
.. und selbst dieser hat viele tolle Funktionen, aber:
- "Derzeit ist die Auswahl an E-Books bei Kobo kleiner als bei Amazon und dem deutschen Anbieter Ebook.de"
- "Bei englischsprachigen Originalausgaben ist der Vorsprung von Amazon noch größer"
- Kindle "Viele E-Books sind billiger als bei Kobo und Ebook.de"
.. von einem Sony redet da schon gar keiner mehr.
Ironie?
Tja, ich frage mich: was hat Sony sich mit dem T2 eigentlich gedacht? Wo ist der Mehrwert dem T1 gegenüber, und wie will man sich von der Konkurrenz noch abheben? Die Beleuchtung des Displays war IMO das einzige Manko an eReadern (wer neben abends/nachts neben schlafender Frau&Kind lesen will, weiss was ich meine). Da hat Sony meiner Meinung nach echt die Entwicklung verpennt.
Ja, ich hab derzeit auch ein T1 (bin sehr, sehr glücklich damit - auch mit dem unverwüstlichen Alu-PRS-505 vorher), aber es ist wirklich schade, dass Sony kein T1 mit Hintergrundbeleuchtung gebracht hat - das wär ein Sofortkauf gewesen für mich.
Aber da der T2 jetzt IMHO hässlichere Bedienelemente hat und keinen Soundausgang, hätt Sony sich diesen Nachfolger eigentlich komplett sparen können.
So wart ich wohl die nächste Generation ab ;)
Übrigens auch interessant, dass ich zumindest in der Wiener U-Bahn mehr Leute mit Sony-Readern seh als mit nem gehypten Kindle...
der notfall eines buchmangels ist bei mir noch nicht eingetreten. ich hab immer ein paar bücher auf dem reader, die ich noch nicht gelesen habe und sollte es ganz schlimm kommen, kann man ja auch auf ein schon gelesenes buch zurückgreifen.
dh ich bin mit dem prs-t1 sehr zufrieden und was man beim prs-t2 positiv hervorheben muss, ist, dass er die spiegelnde plastikfläche um das display nicht mehr hat.
Einen wirklichen Notfall kenne ich auch nicht, dafür habe ich immer ein Klassiker-Reserve auf dem Kindle.
Es kommt aber öfters vor, dass ich an irgendeinem Ort gerade Lust habe, ein bestimmtes Buch zu lesen, und dann finde ich es schon sehr fein, das mit der 3G Version überall einfach laden zu können.
Ansonsten verwende ich den Kindel auch gerne unabhängig von Amazon, aber sie haben zweifellos ein sehr gutes Shopping-Angebot (die Bezeichnung "Amazon-Fanboy" ist ja noch sinnloser als "Apple-Fanboy" ...)
Jeder Reader mit e-paper hat Stärken und Schwächen. Seine Stärken sind Gewicht, Kontrast und Bedienung.
Dass es kein Sony shop gibt, ist entbehrlich und das Einkaufen am PC sowieso praktischer. Sich zu mokieren, dass für andere shops ein Internetzgang erforderlich ist (no na), ist reichlich blöd. Für den Sony shop bräuchte er in genauso.
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