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Sie tun es immer wieder. Ewiggestriges aus den Reihen der Blauen hat Tradition. Jüngstes Beispiel ist der FPK-Landesrat Harald Dobernig. In Kärnten würden mehr Slowenen leben als "echte Kärntner", griff er vor dem Kärntner Abwehrkämpferbund tief in die deutschnationale Mottenkiste. Auch eine Münze mit deutsch-slowenischer Aufschrift geriet dem politischen Jungspund zum Ärgernis. Vor allem aber die Ortstafellösung, die ja nichts als eine "Einstiegsdroge" sei, weil die bösen Slowenen noch immer nach dem deutschen Kärntnerlande greifen würden.
Nach einer das halbe Wochenende währenden Schrecksekunde zeigte sich Landeshauptmann Gerhard Dörfler dann doch bereit, sich für seinen Parteifreund öffentlich zu entschuldigen. Immerhin wurde ja auch Dörflers positives Image als Architekt der Ortstafellösung beschädigt. Mag sein, dass damit der Anschein eines parteiinternen Flügelkampfes erweckt werden soll: hier der konsensbereite Landeshauptmann, der mit Ewiggestrigen nichts zu tun haben will, dort die Scharfmacher um Parteichef Kurt Scheuch. Diese Doppelstrategie hat bisher gut funktioniert.
Vor allem lenkt sie ab. Von der FPK-Spitze, die tief in den Kärntner Korruptionssumpf verstrickt ist und gegen die mehrfach Justizermittlungen laufen. Und von der Verhöhnung des Landtags, indem man rasche Neuwahlen verhindert. Da dröhnt man Kärnten und die Republik doch lieber mit übler Slowenenhetze voll. (Elisabeth Steiner, DER STANDARD, 9.10.2012)
Die Erwartungen an die Dreierkoalition nach dem größten Umbruch seit 1989 sind hoch
FPÖ-Chef Strache muss sich der Kärntner Schwesterpartei entledigen
Wirkliche Erneuerung sieht anders als betrieben aus
Kärnten ist so verschuldet wie noch nie in seiner Geschichte
Nur wenige Kilometer Luftlinie entfernt wurde auf der Saualm jetzt ein neues Asylquartier aufgemacht
In Kärnten sind die Sitten offenbar schon so verludert, dass der "Bazillus der Korruption" (Zitat Heinz Fischer) mittlerweile schon breite Teile der Exekutive erfasst hat
Korruptionsgeständnisse und Ermittlungen werfen neue Fragen auf
Die Losung der FPK lautet Machterhalt um jeden Preis. Dörfler scheint jetzt vorsichtig von diesem Kurs abzurücken
beobachte ich das Geschehen durchaus sorgenvoll! Man kann die Bundesregierungen nach dem Zweiten
Weltkrieg nicht aus der Verantwortung entlassen! Das Geeiere, da Unentschlossene, da Halberte, das Wirderliche und Peinliche, all das haben die österreichischen Regime verbrochen. Wann hat man die 2 sprachigen Ortstafeln aufgestellt u gefeiret? 50 Jahre nach Abschlluss des Staatsvertrages, sagt schon alles!!!
Wenn man die Leute dadurch ausspielt, dass man den Volksgruppen sinngemäß sagt, zum Fressen habts eh genug, was wollts mehr, darf man sich nicht wundern, dass so etwas rauskommt.
Traurig aber wahr!!!
Unser herr BP und unser herr BK schweigen doof, aber beim nächsten Buffet sind sie sicher wieder voll dabei, leibhaftig.
... warum Sie sich Sorgen machen. Für die Erhaltung von Volksgruppensprache und -kultur sind die Volksgruppen in erster Linie selbst verantwortlich. Und sie werden auch noch aus Steuergeld bei dieser Aufgabe unterstützt, und zwar durch den sog. Volksgruppenbeirat im Bundeskanzleramt. Ist es aber nicht eher so, dass es den Volksgruppen an Nachwuchs fehlt? Dass es gerade im Burgenland selten Paare gibt, die beide kroatisch sprechen, und somit die Umgangssprache mit den Kindern fast ausschließlich deutsch ist? Dass die kroatische Sprache und Kultur vielen nicht mehr so immens wichtig ist? Wenn Sie sich schon Sorgen machen wollen, dann eher über das; es ist eben der Lauf der Zeit, und fortschreitende Assimilation ist nichts Schlimmes.
ich habe absolut nichts gegen gemischtsprachige Verbindungen, im Gegenteil, aber gerade da sollte der Staat objektiv die Möglichkeit schaffen, die Kultur, eine zweisprachige Kultur, zu erhalten!!
Das ist ein diffiziles Feld! In der Schweiz sind zB die Banknoten in vier Sprachen bedruckt, wissen Sie das? Auf Deutsch, Französisch, Italieneisch und Rätoromansich! Können Sie sich vorstellen, was das für die Völker der Schweiz bedeutet? Zu wissen, dass sie gleichwertig sind?!?! Wie weit sind wir hier davon entfernt? Schauen Sie und hören Sie die Kasperln in Kärnten und sonstwo in Österreich!! Was ich sagen will, man kann hier schon noch sehr viel machen, aber wenn ich mir die Verantwortlichen anschaue muss ich gleich wieder wegschauen!!
Dass es in Kärnten Slowenen gibt, hat mit der Grenzziehung zu tun, bzw. haben sich die dort ansässigen Slowenen 1921 mehrheitlich entschieden, bei Österreich zu "bleiben", sonst wäre Kärnten ja wesentlich kleiner. Die Burgenland-Kroaten sind aber letztlich zugewandert. Zwar schon vor rund 400 Jahren und mehr, aber doch. Ich sehe es als bemerkenswert an, dass sich die Kultur und Sprache so lange halten konnte; wenn man böse wäre, könnte man von schlechter Integration sprechen. ;-) Aber als gleichwertiges "Volk" behandelt werden zu wollen, das ist doch vermessen! Machen Sie doch einmal eine Umfrage unter Bgld. Kroaten, die wenigsten fühlen sich einem eigenen Volk zugehörig, die meisten sehen sich als Österreicher mit zusätzlicher (!) Sprache.
als Kroaten beknnen wollen?? Ihre Schadenfreude darüber ist nicht zu überhören bzw zu überlesen!!
Würde der östett Staat das machen, was ihm nach internationalen Verträgen obliegt, würde die Situation ganz anders aussehen, da wette ich was!!
Waren sie im Kindergarten? Ok, was hörten sie dort für eine Sprache? Deutsch nehme ich an! Waren Sie in der Volksschule, sicher! Was war Ihre Unterrichtssprache ? Deutsch nehme ich an! Etc..
Wie viel Kroatisch Unterricht hat ein kroatisches Kind?? Im Ergebnis null, oder wissen sie was schon wieder was dazu? Ich bin ganz Ohr!!
Es gibt nur einen Vertrag, das ist zwar der wohl wichtigste in der Geschichte Österreichs, aber auch dort steht bzgl. Slowenen und Kroaten nur sehr oberflächlich etwas drinnen. Ich bin nicht schadenfroh, sondern versuche den objektiven Blick auf die Dinge. Die wenigsten Kroaten sehen einen Sinn darin, sich als "eigenes Volk" vom restlichen Österreich abzusondern.
Und die Sprachförderung muss nicht staatlich organisiert sein; erstens sollte das Elternhaus schon einen wesentlichen Teil übernehmen, zweitens wäre eine, bspw. vom Volksgruppenbeirat geförderte, Sprachschule sicher effizienter. Beim derzeitigen System muss ja auf die nicht-kroatischsprachigen Kinder Rücksicht genommen werden, was den Unterricht verlangsamt.
gegen eine Absonderung im Sinne von "Staat im Staat" bin ich auch;
Kennen Sie die Südtiroler Situation? Schon?!?!
Kennen Sie die Situation in der Schweiz? Schon auch, ok, dann haben wir ein Thema!
Natürlich muss die Sprachförderung staatlich organisiert sein, unbedingt!
Außerdem, es gibt nihct nur einen Vertrag der die Minderheitenrechte regelt.
... lassen sich keinesfalls mit Südtirolern vergleichen, ja nicht einmal die Kärntner Slowenen. Die Südtiroler hat niemand jemals gefragt, ob sie zu Italien wollen. Hätte man dies getan und hätten sich die Südtiroler mehrheitlich dafür entschieden, hätten sie auch akzeptieren müssen, dass Italienisch Sprache Nr.1 ist. Da dies jedoch nicht der Fall war, haben sie alle Rechte der Welt, ihre Kultur beizubehalten. Die Burgenland-Kroaten hingegen sind zugewandert, die Kärntner Slowenen haben sich per Volksentscheid für Österreich entschieden. In der Schweiz gibt es keine >90%-Mehrheitsgesellschaft wie in Österreich, daher auch nicht vergleichbar.
Staatlichen Kroatisch-Unterricht gemeinsam mit rein deutschsprachigen Kindern finden sie gut?
Sie meinen, dadurch, dass die Slowenen für den Verbleib bei Österreich gestimmt haben, können und müssen sie sich assimilieren;das ist ein großer Irrtum.
Wissen Sie wann und warum die Bgld Kroaten zugewandert sind? Bin ich gespannt, ob Sie da im Bilde sind! Aber auch hier, Sie meinen Österreich ist Deutsch!Das Denken ist in Österreich tatsächlich verbreitet, ein wohl kranker gebürtiger Österreicher hat so gedacht, der wollte alle Deutschen in einem Reich haben, das ist offensichtlich auch Ihre Denkungsart, die Sie nicht einmal verhüllen, wenn das so ist, dann können wir den Meinungsaustausch lassen.
Wissen Sie, dass die Bgld Kroaten einen wesentlichen höheren Akademikeranteil haben als die Mehrheitsbevölkerung? Woran das bloß liegt??
Das ist kein Irrtum. Wenn ich mich für ein Land entscheide, das zu mehr als 90% deutschsprachig ist, brauche ich mir nicht einzubilden, dass ich mich nicht anzupassen habe.
Die Bgld. Kroaten sind meines Wissens nach - siehe mein Beitrag oben - vor rund 400 Jahren eingewandert, weil die dortigen Lehensherren Arbeiter für ihre Ländereien benötigten. Die bisherige Bevölkerung war offenbar durch die Türkenfeldzüge stark dezimiert worden. Aber was tut das jetzt zur Sache? Genauso wie die Sache mit dem Akademikeranteil (Quelle?). Woran liegt es Ihrer Meinung nach?
Bitte nicht mit der Nazi-Keule kommen. Dass in Österreich >90% der Bevölkerung deutschsprachig ist und deutsch die Staatssprache ist, ist keine Ideologie, sondern Tatsache.
Dass Kroaten nicht deutsch sprechen müssen? Außerdem bitte ich Sie, den Staatsvertrag von 1955 genauer zu lesen: Dort steht nicht, dass Kroatisch Amtssprache in Österreich sein soll, sondern lediglich in den relevanten Verwaltungs- und Gerichtsbezirken des Burgenlandes. D.h. wenn sich jemand versteift, partout nicht deutsch sprechen zu wollen, dann kann er das evtl. tun - aber nur solange er die von Kroaten besiedelten Bezirke nicht verlässt.
echt zum anspeiben diese Ewiggestrigen!!!
doofie entschluldigt sich für dobsi, kröten kurtl legt wieder nach
jetzt wissen wir
die fpö ist durch und durch korrupt,
und innerhalb der kärntner fpö gibts streitigkeiten wie braun man nach außen auftreten will,
oder man glaubt, dass diese ablenkung besser ist als bloße korruption
aber wen soll das ansprechen?
ich glaub in der kärntner fpö regiert einfach die pure angst, weil bei einen machtwechsel, steht die fpö-ler auf der straße
und die nachfolger werden einblicke bekommen, was da noch alles gelaufen ist,
und dann wird es wohl wieder ein paar prozesse geben
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