Niederösterreich: 30 Kilo gute Lebensmittel landen im Mist

8. Oktober 2012, 19:02

Die häufigsten Gründe: "fehlende Essgelegenheit", "zu wenig Gusto"

St. Pölten - 30 Kilo genießbarer Lebensmittel landen jährlich im Durchschnitt in jedem niederösterreichischen Haushalt im Müll. Laut einer Studie, die Motivforscherin Sophie Karmasin für NÖ-Umweltlandesrat Stephan Pernkopf (VP) erhob, sind das Lebensmittel im Wert von 300 Euro.

Die häufigsten Gründe: "fehlende Essgelegenheit" (57 Prozent), "zu wenig Gusto" (51 Prozent) und "Platzmangel im Kühlschrank" (26 Prozent). Laut Karmasin zählen 23 Prozent der Niederösterreicher zu den "leichtfertigen Wegwerfern". (APA, frei, DER STANDARD, 9.10.2012)

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Diese bald fertige App kann helfen

http://www.startnext.de/foodsharing

"Lerne neue und interessante Leute in Deiner Umgebung kennen. "

also ob, dass wirklich interessante leute sind, die basics mit dem umgang von lebensmitteln nicht mehr beherrschen, weil sie so wohlstandsverwahrlost sind ?!

aber gut, wenn der hausverstand, die erziehung nicht mehr ausreicht um das mit den lebensmitteln hinzubekommen, vielleicht muß dann eine äpp helfen.

in einer seltsamen welt leben wir.

Also wie Sie hier noch Kritikpunkte finden ist mir schleierhaft, niemand wird dabei zu etwas gezwungen, wenn jemand zuviel hat und ein anderer zuwenig, dann ist es doch schön wenn die Technik hilft beide Probleme zu lösen...

der will einfach meckern.

is so ;)

Ich habe noch NIE etwas vor dem Ablaufdatum weggeschmissen, ABER

es kommt schon manchmal vor dass man von etwas zu viel einkauft und es dann einfach solange aufbewahrt wird bis es nicht mehr genießbar ist und erst dann wegschmeißt.

Kann es sein, dass in dieser Statistik soetwas auch miteinbezogen wird, denn wieso sollte jemand was genießbares wegschmeißen aufgrund fehlender Essgelegenheit???

30 Kilo GUTE Lebensmittel landen im Mist

nicht mehr genießbar fällt somit wohl aus der statistik

Dann eben nicht aufbewahren sondern beizeiten essen!

wenn die doppelte menge....

...die hälfte kostet, dann ist das für viele ein argument oder vielleicht sogar notwendig. das gefrierfach ist auch nur begrenzt aufnahmefähig...

gefragt wären hier auch innovativere konzepte des handels. abnahmeverpflichtungen zu staffeln würde zwar zu geringfügig schlechteren preisen führen, hätte aber den vorteil, dass der konsument großmengen zB via gutscheine in mehreren tranchen beziehen kann ...

das dieser wahnsinn auch schon in ländlichen regionen um sich greift !!

Gerade am Land wird am meisten weggeschmissen

und das hat natürlich einen triftigen Grund. Viele Landbewohner haben einen Obst- und Gemüsegarten. Wenn ein ausgewachsener Kirschenbaum Füchte trägt, dann schmeißt man eben die Hälfte weg, wenn nicht noch mehr.

Was soll man mit dem Zeug denn tun? Aufessen geht nicht, das wäre zuviel, die Nachbarn brauchen meistens auch nichts oder nur sehr wenig, was soll man also damit tun? Schnaps brennen?

das wird ja hier 1) nicht gemeint und 2) kann man es einrexen, herschenken, etc.

und man redet halt nicht von schlechtem obst. sprich angeschlagenem, faulem, überreifen, etc. das kann man als einzelhaushalt mMn schon gewissenlos wegwerfen, landet in der regel eh dann am kompost.

was bei uns im haushalt noch verwertet, gegessen wird, würdest du auf keinem bauernmarkt (geschweige denn supermarkt) mehr anbringen.

und bei einem einfamilienhaus, ist es ja meist ein kreislauf, sollte die ernte wirklich zu übig ausfallen, man das zeug nicht anbringen, gibts eben nahe abnehmer (nachbarn oder verwandte) oder man macht sich dünger.
aber die produktion kostete fast 0, und die entsorgung auch.

Schnaps brennen!

Schnaps brennen

ist jedenfalls immer gut

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