Desolater Gemeindebau in Wien-Meidling muss weichen - Mieter werden abgesiedelt

8. Oktober 2012, 17:26
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Sanierung wäre zu aufwendig geworden

Wien - In Wien muss ein Gemeindebau weichen, weil er zu desolat ist: Die Wohnhausanlage in der Darnautgasse 10 in Meidling hätte saniert werden sollen. Laut einer Mitteilung des Büros von Wohnbaustadtrat Michael Ludwig (S) wäre dies jedoch technisch zu aufwendig geworden. Die Mieter werden nun aus dem 1953 errichteten Gebäude abgesiedelt.

Bei dem Haus handelt es sich nicht um einen der großen Wiener Gemeindebauten. Trotzdem: Immerhin 64 von insgesamt 88 Wohnungen sind vermietet. In den vergangenen Jahren erfolgten die Vorarbeiten für eine notwendige Sanierung. Genaue Analysen haben jedoch ergeben, dass der technische und auch finanzielle Aufwand zu groß gewesen wäre.

"Bedauerlich"

Nun muss das Haus weichen. Das sei, so wurde vonseiten der Stadt betont, bedauerlich. Man werde alles tun, um die Bewohner zu unterstützen. Neue Wohnungsangebote würden derzeit gelegt. Offeriert werden demnach Objekte, die den Voraussetzungen und Gegebenheiten der alten Wohnungen entsprechen würden, wie es hieß.

Die Betroffenen erhalten von der städtischen Gemeindebauverwaltung Wiener Wohnen auch Unterstützung bei der Übersiedlung. Die in den Wohnungen getätigten Investitionen, wie etwa der Einbau eines Bades oder einer Heizung, werden abgelöst. Auch sei es nicht notwendig, die Wohnung vollständig geräumt zurückzugeben, wurde versichert.

Was mit der Liegenschaft passiert, ist im Detail noch offen. Sie soll, so wurde betont, jedoch auch künftig für sozialen Wohnbau genutzt werden. (APA, 8.10.2012)

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