Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Georg Wailand, langjähriger "Krone"-Mann, rückt in die Chefredaktion zu Christoph Dichand auf.
Wien - Überrumpelt konnte sich Christoph Dichand von der WAZ jedenfalls nicht fühlen: Schon Mitte Juli berichtete der STANDARD, mit wem die Hälfteeigentümer der "Krone" Kontakt aufgenommen hatten, ob er nicht zweiter Chefredakteur des Kleinformats werden will: Georg Wailand (66), seit 1971 bei der "Krone", gut vier Jahrzehnte also treuer Mitstreiter von Gründer Hans Dichand.
Seit 1974 leitet Wailand das Wirtschaftsressort, seit 1991 ist er stellvertretender Chefredakteur der "Kronen Zeitung". Er soll es gewesen sein, der dem späten Hans Dichand näherbrachte, dass seine Kampagne für die FPÖ-Präsidentschaftskandidatin Barbara Rosenkranz die "Krone" massiv Abonnenten und Inserenten kostete. Wailand kennt das Blatt, seine Eigenheiten und seine langjährigen Erfolgsrezepte.
Das dürfte die deutschen Mitgesellschafter zur Wahl bewogen haben. Zuvorderst im Sinne der wirtschaftlichen Entwicklung der "Kronen Zeitung" und damit des zuletzt wenig befriedigenden Ertrags und Wertes ihrer 50 Prozent am österreichischen Boulevardriesen.
Die Erben des 2010 verstorbenen Hans Dichand indes dürften deutlich weniger Interesse am Wert des Blattes haben, wenn sie tatsächlich, wie kolportiert, auch die 50 Prozent der WAZ übernehmen wollen. Bisher scheiterte das an 50 und mehr Millionen Euro Differenz zwischen den Vorstellungen der Dichands und jenen der WAZ. Die Familie Dichand, also seine Frau Helga und seine Kinder Christoph, Johanna und Michael, hat das hunderte Millionen schwere Erbe laut Firmenbuch auch mehr als zwei Jahre nach Dichands Tod noch nicht geregelt. Beim Handelsgericht scheint noch immer Hans Dichand als Eigentümer der österreichischen "Krone"-Hälfte auf.
Die seit Jahrzehnten laufenden Streitigkeiten zwischen den Dichands und der WAZ regeln Schiedsgerichte nach Schweizer Recht. Eines davon sprach der WAZ zuletzt das Recht zu, einen Chefredakteur zu benennen. Wählt sie einen aus der Redaktion wie Wailand, haben die Dichands kein Mitspracherecht.
Das nächste Schiedsgericht zwischen WAZ und Dichands hat seine Arbeit nach STANDARD-Infos bereits aufgenommen. Es soll offenbar klären, ob die WAZ den Dichands ihren garantierten Gewinn in schlechten "Krone"-Jahren überweisen muss.
Bestätigungen standen zu Redaktionsschluss aus. (Harald Fidler, DER STANDARD, 9.10.2012)
Seit Jahrzehnten streiten die Familie Dichand und der deutsche Medienkonzern WAZ um das Sagen bei der "Krone". Nun haben die Hälfteeigner von Österreichs größter Zeitung nach STANDARD-Informationen Streitpunkte vor Schiedsgerichten beigelegt
"Kurier"-Aufsichtsratschef Christian Konrad verlangt von Mediaprintpartner "Krone" eine öffentliche Entschuldigung. Denn Kolumnist Michael Jeannée forderte Konrad zum "Hegeabschuss" des "Kurier"-Chefs auf
... hat es wieder einmal geschafft sein Konto aufzufetten. Das freut vor allem ehemalige Inhaber von Libro-Aktien, welche seinen damaligen Kaufempfehlungen blindlings gefolgt sind. Na gut, als Aufsichtsrat des Vereines partizipierte er auch noch an der Sonderdividende, womit das Ganze auf jeden Fall für ihn eine Mezzie war.
Es ist schon erschreckend wie Dichand jun. die "Alten" verschont, wohl aus falsch verstandener Pietät dem Alten gegenüber. Was aber die Herren Jeanné, Steinitz, Trost, Nimmerrichter, und Co. zusammen schreiben ist fallweise grenzdebil. Die sollten langsam in die Pension gleiten!
einer der 40 Jahre dem Alten treu und ergebenst untänigst heuchelnd gedient hat --um zahlreiche Nebengschäfte ganz ungestöt machen zu können -
der fällt nun dem Jungen in den Rücken?
Wie war das beim alten Cäsar noch?
Auch Du mein Sohn Brutus?
Außerdem: Mit 66 sollte man sich zur Ruhe setzen
und nicht ins Wespennest.
Nachdem Erbstreitigkeiten Jahre dauern können, wäre das wohl nicht durchführbar.
Während dem Gerichtsjahr war ich damals in einer Außerstreitabteilung und mein persönlicher Rekord in den 3 Monaten war eine Einantwortung 8 Jahre nach dem Tod des Erblassers. Laut meiner Ausbildungsrichterin war das nicht einmal ein besonderer Einzelfall, sondern das kommt regelmäßig vor.
Und da ging es nur um ein paar Wohnungen und nicht um ein 100 Mio Unternehmen.
wie etwa jüngst bei Backhausen oder bei Niemitz Schwedenbomber sichtbar wurde,
haben Erben nicht viel übrig für das mühevolle
Geldscheffeln der Vorgänger
und Erblassergeneration.
Also weg mit dem ganzen Zeug.
MEINL der V. hat es ja allen Erben vorgemacht,
wie das prima geht.
("Bin doch kein Greissler, sondern ein Banker")
Und man verarmt trotzdem nicht.
Jap, die SPÖ hat nen natürlichen Schwund an Wählern.. Interessanterweise die ÖVP nicht so wild und ist bei den Jungwählern (u30) stärker. Obwohl immer weniger im Agrarbusiness tätig sind, Kirche spielt geringer Rolle... Dazu agiert die ÖVP nicht gerade arbeitnehmerfreundlich usw. Beide Großparteien haben natürlich das "Problem", dass Posten verteilen (damit mein ich nicht Vorstandspositionen, sondern "normale" Jobs (Lagerarbeiter, Bürojobs teils ohne Qualifikation) beim Staat und staatsnahen Betrieben inkl. Privilegien die heute für die Jüngeren kaum vorstellbar sind (bspw. X Zulagen, Neueinstellungen ohne tats. Bedarf, Vetrieb/Außendienst mit hohem Fixum und wenig Druck usw.) nicht mehr so leicht möglich ist (für die Masse)...
sondern die Beste, die in der momentane Konstellation der Krone auch nur möglich ist. Georg Wailand ist ein Vollprofi und ein Mann der Vernunft. Er weis wie der Hase läuft und ist loyal zu beiden Seiten. Dass den Dichands, ein zweiter Chefredakteur nicht gelegen kommt ist jedoch auch mehr als verständlich.
Ja... anscheinend schreibt er wirklich wieder. Irgendwie habe ich seine Auferstehung verschlafen. Nicht verwunderlich, die Krone habe ich immer nur beim Opa durchgeblättert als er noch gelebt hat.
Aber wer Sehnsucht nach den geistigen Dummheiten von Staberl und Martin hat, dem sei dieses Dokument empfohlen:
http://images.derstandard.at/20040824/... tation.pdf
Besonders die Wolf-Martin-Gedichte vom 20. April sind lesenswert.
in einem Alter, in dem andere Kreuzworträtsel/Sudokus lösen oder im Deckchair mit der MS Europa cruisen, noch einmal in einen echt harten Ring steigen - das finde ich zutiefst bewundernswert!
Durch seine menschliche Art und seine Kompetenz hat er sicherlich eine gutes Standing bei vielen Mitarbeitern.
Hut ab und alles Gute, lieber Georg
P.S: Dem Wein wird es hoffentlich nicht schaden
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.