Kaprun: Arbeiter stürzte rund 170 Meter in den Tod

8. Oktober 2012, 15:53
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Während Säuberungsarbeiten beim Kraftwerk Limberg abgestürzt

Kaprun - Ein 55-jähriger Arbeiter ist am Montag beim Kraftwerk Limberg in Kaprun im Salzburger Pinzgau tödlich verunglückt. Der Mann stürzte um 13.00 Uhr bei Säuberungsarbeiten oberhalb der Limberg-Sperre im steilen, felsigen Gelände laut Polizei 150 bis 170 Meter ab. "Er dürfte sofort tot gewesen sein", sagte Polizeisprecherin Irene Stauffer.

Der Pinzgauer und vier Kollegen waren Informationen der Polizei zufolge rund 300 Meter von der Limberg-Sperre entfernt mit dem Entsorgen von älteren Materialien wie zum Beispiel Kabeln beschäftigt, die von einer Baustelle stammten. "Der 55-Jährige hat sich auf einem Quersteig befunden, er dürfte ausgerutscht sein. Er war nicht angeseilt", erklärte Stauffer.

Ein Rettungshubschrauber flog zum Unfallort, doch der Notarzt konnte nur mehr den Tod des Arbeiters feststellen. Für die Arbeitskollegen des Verstorbenen wurde eine psychologische Betreuung organisiert. (APA, 8.10.2012)

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