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Labbadia auf der Palme.

Blaszczykowski am Boden.
Dortmund/Stuttgart - Borussia Dortmund muss mehrere Wochen auf die Nationalspieler Mats Hummels, Sven Bender und Jakub Blaszczykowski verzichten. Das Trio hatte seine Verletzungen im Spiel am Sonntag bei Hannover 96 (1:1) erlitten. Hummels zog sich eine schwere Mittelfußprellung am rechten Fuß zu und kann voraussichtlich zwei Wochen nicht am Training teilnehmen. Damit steht der Innenverteidiger auch der deutschen Nationalmannschaft in den WM-Qualifikationsspielen am Freitag in Irland und am nächsten Dienstag gegen Schweden nicht zur Verfügung.
Auch der Pole Blaszczykowski musste seine Reise zum Nationalteam wegen eines Teilrisses der Syndesmose sowie des Außenbandes am linken Sprunggelenk absagen. Der Mittelfeldspieler muss rund sechs Wochen pausieren. Dortmunds defensiver Mittelfeldspieler Bender zog sich eine schwere Schädel- und Augapfelprellung zu und wird rund zwei Wochen ausfallen.
Damit ist der Einsatz von Hummels und Bender auch im wichtigen dritten Gruppenspiel der Champions League am 24. Oktober im heimischen Stadion gegen Real Madrid gefährdet.
Und auch andernorts gibt es Sorgen. VfB-Stuttgart-Trainer Labbadia platzte am Sonntag nach Pfiffen einiger Fans wegen der Auswechslung des österreichischen Youngsters Raphael Holzhauser beim 2:2 gegen Bayer Leverkusen der Kragen: "Die Zuschauer sind aufgewiegelt durch absolute Unwahrheiten. Holzhauser wäre nicht mehr beim VfB, wenn ich nicht mein Veto eingelegt hätte. Die Trainer sind nicht die Mülleimer von allen", ärgerte Labbadia, dem von verschiedener Seite mangelndes Interesse am Nachwuchs des schlecht in die Saison gestarteten VfB vorgeworfen worden war.
Er wundere sich nicht, dass es in Stuttgart "alle paar Monate" einen neuen Trainer gebe: "Als normaler Bundesliga-Trainer muss man sich die Frage stellen: Gehe ich einen schweren Weg mit? Oder sage ich: Am Arsch geleckt! Das Fass ist absolut voll."
Damit beendete Labbadia die Pressekonferenz samt Medienschelte. Sportdirektor Fredi Bobic stärkte seinem Trainer den Rücken: "Er hat ein gutes Recht, das genau so zu sagen."
Mit Felix Magath weiß ein weiterer unter Druck stehender Übungsleiter um die Unterstützung seines Arbeitgebers. Er profitiert wohl auch davon, dass sein Abschied vom VfL Wolfsburg teuer und kompliziert wäre. Bei Fragen nach seinem Anteil an der Misere des Tabellenvorletzten flüchtet der 59-Jährige allerdings nur zu gerne in Durchhalteparolen. Die sportliche Lage könne sich rasch wieder ändern, meinte Magath im NDR. Das habe man jüngst beim Liga-Konkurrenten Hamburger SV gesehen, der mit der jüngsten Erfolgsserie den schwachen Saisonstart vergessen gelassen habe. "Innerhalb von 14 Tagen hat sich das gewandelt. Und so gehe ich davon aus, dass das bei uns nur eine Momentaufnahme ist."
Der Trainer-Manager geht fest davon aus, dass die Bosse bei Volkswagen weiter auf ihn setzen. Er besitzt eine große Machtfülle. Magath gehört der Geschäftsführung des Klubs an, ist dort für den Sport zuständig. "Bei VW sitzen erfahrene Manager, die nicht so schnell unruhig werden. Ich gehe davon aus, hier langfristig arbeiten zu können", sagte Magath der Frankfurter Rundschau. (sid/red, 8.10. 2012)
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Die Journaille muss halt was schreiben. Meckern sells. Andererseits, ist nicht der hohe Gehalt eines Trainers ein aquivalent dazu?
Was muss sich ein Arbeiter (oft auch völlig ungerechtfertigt) sagen lassen, nur weil der Vorgesetzte übel gelaunt ist...
so lange magath dort trainer ist. erfolgreichen fußball spielen nur begeisterte fußballer. es ist eine schande, dass volkswagen millionen mit diesem schleifer vernichtet. mit dem vielen geld könnte nutzbringenderes gemacht werden.
dass das für den standard schon "der kragen platzen" ist weil er der journalie mal die meinung geigt ist ja irgendwo selbsterklärend...
allerdings kann man ihm nur zustimmen und gratulieren sowas mal anzusprechen, er wird sich dadurch sein leben, seinen werbewert und so weiter nicht gerade verbessern/vereinfachen/erleichtern...
und was medien mit blindem abschreiben ohne zu hinterfragen heutzutage fabrizieren ist nicht nur eine frechheit sondern wirklich fahrlässig und ich bin vollkommen der meinung medien sollten für verbreitung von falschnachrichten nicht via freie meinungsäußerung und pressefreiheit quasi unantastbar bleiben - sondern auch zur rechenschaft gezogen werden können - wenn unreichende sorgfalt nachgewiesen werden kann
...eigentlich seit dem Meisterjahr...mann bekommt entweder die Hn oder Rückrunde nicht gebacken !
Mit 2 ordentlichen Spielzeiten wären sie jedesmal auf Meisterkurs gewesen.
Die Spiele in der letzten Zeit hatten oft unglückliche Verläufe, waren aber keineswegs schlecht.
Dass der Trainer namentlich Holzhauser erwähnt, und er ihn halten wollte läßt erahnen, dass er mit ihm noch was vor hat.
Sehr erfreulich.
ja, definitiv. er wird ihn jetzt mehr einbauen und damit sollte er dann auch in kollers fokus rücken, bzw ist er ja schon längst.
aber: die letzte gute hinrunde von stuttgart mus wohl tatsächlich die in der meistersaison gewesen sein. schaus jetzt nicht nach, aber das stigma der hinrunden-versager hält sich seit jahren und bestätigt sich dann halt auch. schon faszinierend, wie ein verein mit stetig wechselndem personal so etwas reproduzieren kann - aber es ist so, und stuttgart dafür auch nicht das einzige beispiel (gibt ja diese äußerungen zu allen vereinen in kleinerem maße "rapid tut sich traditionell bei xy schwer").
naja so schlimm war das nicht:
http://www.youtube.com/watch?v=73KsZbvyh_0
also nix gegen trap :-)
wenn man so sagen darf!
er hat sich unter kontrolle und am ende noch eine botschaft für die journaile!
im verlgeich zum kühbauer der sich immer mehr in rage redet und dann hochrot den raum verlässt ein segen! der bringt keinen zum nachdenken weil er selbst nicht denken - nach!
diese ueberschrift bestaetigt genau das, was labbadia an den medien auszusetzen hat - und mit recht.
man kann sagen dass trappatoni damals der kragen geplatzt ist. aber diese klaren und vor allem ruhigen worte, die labbdia spricht, fallen niemals in diese kategorie.
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