Zentralmatura schon 2014: "Matura-Coaches" sollen Schülern helfen

  • Der Start der Zentralmatura war für die AHS auf 2015
und für die BHS auf 2016 verschoben
worden. Es gab Kritik an der
mangelnden Vorbereitung der Schüler.
    foto: apa/neubauer

    Der Start der Zentralmatura war für die AHS auf 2015 und für die BHS auf 2016 verschoben worden. Es gab Kritik an der mangelnden Vorbereitung der Schüler.

Unterstützung für AHS, die trotz Verschiebung bereits 2014 die neue Reifeprüfung durchführen

Wien - Jene allgemeinbildenden höhreren Schulen, die sich trotz der Verschiebung der verpflichtenden Zentralmatura auf 2015 in den nächsten Wochen und Monaten für eine Teilnahme zum ursprünglichen Starttermin 2014 entscheiden, sollen von "Matura-Coaches" Unterstützung erhalten. Das haben das Unterrichtsministerium und das für die Zentralmatura zuständige Bundesinstitut für Bildungsforschung (BIFIE) vereinbart, erklärte das Ministerium am Montag in einer Mitteilung.

Die "Matura-Coaches" sollen im Kontakt mit den Schulpartnern (Schüler-, Eltern- und Lehrervertreter) und persönlich am Standort bei der Umsetzung der Neuen Reifeprüfung mitwirken. Sie sollen ein zusätzliches Angebot neben den "umfassenden Informations- und Weiterbildungsangeboten" von BIFIE und Pädagogischen Hochschulen sein.

Kritik an mangelnder Vorbereitung der Schüler

Der Start der Zentralmatura war für die AHS auf 2015 und für die berufsbildenden höheren Schulen auf 2016 verschoben worden, nachdem die Schulpartner vor allem im Fach Mathematik mangelnde Vorbereitung der Schüler kritisiert hatten. Allerdings können Schulen bereits zum ursprünglichen Starttermin loslegen, wenn jeweils zwei Drittel der Schüler-, Eltern- und Lehrervertreter zustimmen. Diese Entscheidung muss spätestens am Ende des ersten Semesters der siebenten Klasse AHS (Jänner 2013) oder der vierten Klasse BHS (Jänner 2014) fallen.

Kompetenzchecks

Ab Montag können können Schüler der 7. Klasse AHS auch bei "Kompetenzchecks" überprüfen, wie weit sie in der Vorbereitung auf die Zentralmatura in Mathematik sind. Den Lehrern wird empfohlen, die Aufgaben unter Test- und Prüfungsbedingungen einzusetzen. Die Teilnahme ist sowohl für die Schulen als auch für die Schüler freiwillig, die Ergebnisse der "Kompetenzchecks" sollen die Lehrer zur gezielten Förderung der Schüler nutzen. (APA, 8.10.2012)

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