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vergrößern 600x405Kühe geben Milch - auch wenn sie nicht lila sind.
Graz - Kürbisse und Erdäpfel wachsen nicht auf Bäumen und Kühe geben Milch, auch wenn sie nicht lila sind. Unter Grazer Volksschülern soll dieses und noch mehr grundlegendes Wissen über die Herkunft und Verarbeitung von Lebensmitteln selbstverständlich sein. Dazu beitragen soll die "Bauernhofschatzkiste" - ein Info-Koffer mit Büchern, CDs und Spielen rund um die heimische Landwirtschaft. Er wurde von der "Arge Meister" der steirischen Land- und Forstwirtschaftsmeister allen 38 Grazer Volksschulen zur Verfügung gestellt.
"Viele Kinder, die nicht am Land aufwachsen, wissen leider gar nicht mehr, woher die Lebensmittel kommen und wie sie entstehen", sagte Markus Konrad, Landwirt aus der Grazer Umlandgemeinde Lieboch und Obmann der Arge Meister, am Montag bei einer Pressekonferenz. In der Lehrbehelf-Kiste mit dem programmatischen Namen "Oink Mäh Muh" befinden sich Bücher, CDs mit Tierstimmen und Lernspielen sowie ein Pädagogenhandbuch, das es Lehrerinnen und Lehrern erleichtern soll, das Thema bäuerliche Landwirtschaft spannend aufzubereiten.
Der Wert der Infomaterialien belaufe sich auf rund 300 Euro. Ein Film über die Schweinehaltung, der vom Wiener Verein "Tierschutz macht Schule" gestaltet wird, werde noch nachgereicht. Ebenso soll das Pädagogenhandbuch vom Landwirtschaftlichen Fortbildungsinstitut (LFI) immer wieder aktualisiert werden, so Konrad. Unterstützt wurde das Projekt von der Stadt Graz und dem Land Steiermark. "Mit 340 landwirtschaftlichen Betrieben ist die steirische Landeshauptstadt die größte Stadtbauerngemeinde Österreichs, für viele Kinder ist es dennoch nicht selbstverständlich, einen Tag am Bauernhof verbracht zu haben", sagte Bildungsstadträtin Sonja Grabner (ÖVP).
Um bei Kindern ein Bewusstsein für und Wissen über heimische Lebensmittel zu schaffen, seien nach einem zweijährigen Probelauf an drei Volksschulen nun alle 38 städtischen Volksschulen mit dem neuen Informationsmaterial ausgestattet worden. "Pädagogen haben damit die Möglichkeit, eine ganze Woche landwirtschaftliche Grundlagen zu unterrichten", so die Stadträtin bei der Übergabe am Montag. (APA, derStandard.at, 8.10.2012)
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http://www.youtube.com/watch?v=vvU8uTTJ0k
für jene die wenig Zeit haben:
http://www.youtube.com/watch?v=v... Y&t=10m35s
Aja, morgen ist Schnitzeltag. Mahlzeit!
Darstellungen von irgendwelchen Tierschutzfuzzis entsprechen genausowenig der Realität wie Streichelidyllen auf der Alm und Schweinchen die auf der Wiese rumlaufen. Ist beides gleich weit entfernt von dem wie Tierhaltung in geschätzt 90% der Fälle wirklich passiert, nämlich verantwortungsvoll dem Tier gegenüber. Soll aber nicht heissen, dass man die restlichen 10% nicht abdrehen muss...
...nene... tatsächlich höchstens verantwortungsvoll der Kosten/Nutzen Rechnung gegenüber!
Abgesehen von den paar Klein/Hobbybauern die das ganze praktisch nicht komerziell betreiben bleibt den meisten Bauern heute halt nichts mehr übrig als (Bio-) Massenhaltung.
wirklich verantwortungsvoll mit den Tieren umgehen, halte ich leider auch für ein Gerücht. Sowohl meine Schwieger- als auch Großeltern sind Bauern. Praktisch fast immer das gleiche Problem (bei fast allen Bauern in der Gemeinde), ist die Menge der Arbeit auf durchschnittlich großen Höfen bei bescheidenem Einkommen. Da der Nachwuchs immer seltener den Hof übernehmen will, wird kaum mehr investiert oder gar auf Bio umgestellt. Die Förderungen streichen zudem die ein, die das Ganze im großen Stil betreiben. Mit 5 150.000-Traktoren und Angestellten und Steuerberater, automatischer Melkanlage und solchem Spielzeug. Meine Oma sitzt mit 80 noch am Melkschemel.
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