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150 Beschäftigte sollen laut einer Ankündigung des Medienkonzerns Prisa demnächt ihren Job bei Spaniens größter Tageszeitung "El Pais" verlieren. Grund dafür sind rückläufige Auflagenzahlen und ausbleibende Werbeschaltungen. Die Entwicklung überrascht aufmerksame Beobachter des spanischen Medienmarktes nicht. Bereits in den letzten Jahren haben tausende Menschen ihren Job im Zeitungsbusiness zwangsweise zurücklegen müssen.
Wie newsroom.de berichtet, ist die Auflage der einstmals so erfolgreichen Zeitung in den vergangenen fünf Jahren um 18 Prozent gefallen, der Anzeigenrückgang soll 53 Prozent betragen. Laut Vorstandschef Cebrian werden als erste Maßnahme ältere Mitarbeiter früher in Rente geschickt und die auf Regionalausgaben fokussierten Redakteure in Barcelona, Seville, Valencia, Bilbao, Santiago de Compostela reduziert. (red, derStandard.at, 8.10.2012)
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