Mitterlehner gegen Offenlegung der Gehälter

8. Oktober 2012, 11:27
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Vorschlag der Frauenministerin sei nicht administrierbar

Wien - Die ÖVP kann sich mit dem Vorstoß von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (S), Firmen ab 25 MitarbeiterInnen zu einer Gehaltsoffenlegung zu verpflichten, nicht anfreunden. "Dieser Vorschlag ist nicht administrierbar. Damit läuft man Gefahr, die Privatsphäre der Arbeitnehmer zu verletzen, weil bei 25 Mitarbeitern die Anonymität in den Berichten nicht mehr gewährleistet werden kann", sagte Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (V) zum "Standard" (Montag-Ausgabe).

Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl meinte: "Jetzt schon wieder mit einem neuen Vorschlag für mehr Gehaltstransparenz zu kommen finde ich ungehörig." (APA, 8.10.2012)

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