US-Magazin integriert Smartphone in Printausgabe

Umgebautes Chinaphone zeigt Werbespots und Tweets

Das Magazin "Entertainment Weekly" hat mit einem besonders originellen Gag von sich reden gemacht. Dort wurde die Ankündigung, ein Smartphone in das eigene Printprodukt zu integrieren, mit der jüngsten Ausgabe tatsächlich in die Tat umgesetzt. Mashable hat die ungewöhnliche Beilage zerlegt.

Videos und Live-Tweets

Freilich dient das Gerät, das in das Magazin eingearbeitet ist, nicht primär dem Telefonievergnügen der Leser. Stattdessen zeigt es zwei Werbespots für neue Serien beim amerikanischen CW Television Network. Anschließend werden aktuelle Tweets des Unternehmens angezeigt.

Android-Phone mit vollwertigen Komponenten

Es handelt sich, so Repräsentanten des TV-Netzwerks, um ein eigens angefertigtes Phone auf Android-Basis mit einem LED-Display und mobiler Breitbandanbindung. Hergestellt wurde es in China.

Mashable fand darüber hinaus eine vollständige QWERTY-Handytastatur, die unter einem schwarzen Tape versteckt war. Ebenfalls integriert sind eine Kamera, Lautsprecher, sowie ein funktionstüchtiger miniUSB-Port, über den sich auch der Akku aufladen ließ. Die SIM-Karte stammt vom Netzbetreiber T-Mobile.

Umgebautes Chinaphone

Es gelang auch, die Kontakte des Touchpads zu schließen und somit auf das Menü zuzugreifen. Auf diese Weise konnte sogar ein Testanruf durchgeführt werden. Anhand des Abgleichs der der verwendeten Hardware konnte festgestellt werden, dass es sich offenbar um ein Derivat des "ABO 3G"-Chinaphones handelt.

Das Gerät kostet im Handel 87 Dollar, die Produktionskosten von "Entertainment Weekly" dürften aber deutlich darunter liegen. Dazu ist die "smarte" Beilage auf 1.000 Stück limitiert. (red, derStandard.at, 10.08.2012)

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