US-Magazin integriert Smartphone in Printausgabe

8. Oktober 2012, 11:12

Umgebautes Chinaphone zeigt Werbespots und Tweets

Das Magazin "Entertainment Weekly" hat mit einem besonders originellen Gag von sich reden gemacht. Dort wurde die Ankündigung, ein Smartphone in das eigene Printprodukt zu integrieren, mit der jüngsten Ausgabe tatsächlich in die Tat umgesetzt. Mashable hat die ungewöhnliche Beilage zerlegt.

Videos und Live-Tweets

Freilich dient das Gerät, das in das Magazin eingearbeitet ist, nicht primär dem Telefonievergnügen der Leser. Stattdessen zeigt es zwei Werbespots für neue Serien beim amerikanischen CW Television Network. Anschließend werden aktuelle Tweets des Unternehmens angezeigt.

Android-Phone mit vollwertigen Komponenten

Es handelt sich, so Repräsentanten des TV-Netzwerks, um ein eigens angefertigtes Phone auf Android-Basis mit einem LED-Display und mobiler Breitbandanbindung. Hergestellt wurde es in China.

Mashable fand darüber hinaus eine vollständige QWERTY-Handytastatur, die unter einem schwarzen Tape versteckt war. Ebenfalls integriert sind eine Kamera, Lautsprecher, sowie ein funktionstüchtiger miniUSB-Port, über den sich auch der Akku aufladen ließ. Die SIM-Karte stammt vom Netzbetreiber T-Mobile.

Umgebautes Chinaphone

Es gelang auch, die Kontakte des Touchpads zu schließen und somit auf das Menü zuzugreifen. Auf diese Weise konnte sogar ein Testanruf durchgeführt werden. Anhand des Abgleichs der der verwendeten Hardware konnte festgestellt werden, dass es sich offenbar um ein Derivat des "ABO 3G"-Chinaphones handelt.

Das Gerät kostet im Handel 87 Dollar, die Produktionskosten von "Entertainment Weekly" dürften aber deutlich darunter liegen. Dazu ist die "smarte" Beilage auf 1.000 Stück limitiert. (red, derStandard.at, 10.08.2012)

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19 Postings

jetzt wissma wieviel solche phones in der herstellung kosten, nämlich höchstens an feuchten händedruck und sklavenarbeit

Ein ypsheft für erwachsene...

Die Autoren von der Ausgabe tun mir leid

vermutlich wird kein Mensch jemals lesen was die geschrieben haben ^^

Allein mit der Simkarte könnte man schon n Haufen anstellen... Wäre gespannt wie viel da das Datenvolumen ist ^^
Aber mit einem Custom Case wirds dann wirklich interessant... oder mit Cyanogen Mod xD

Exzellente Marketing-Idee.

und wer braucht den schaas ... ?

über in Folie gepackte Banen aufregen

und dann sowas auch noch toll finden. Verkehrte Welt.

Woher weiß man, dass diese Smartphones nicht sowieso schon Elektromüll waren?

Noch mehr Elektronik-Müll. Sehr schön.

ein ökologisch überaus sinnvoller Gag.

"Das Gerät kostet im Handel 87 Dollar, die Produktionskosten von "Entertainment Weekly" dürften aber deutlich darunter liegen."

Die Produktionskosten von dem Gerät liegen wohl deutlich unter dem Handelspreis. Die chinesischen Firmenarbeiter sehen davon ja nur einen promilleartigen Bruchteil. Daher hat das Magazin das Smartphone wohl eher um den 'realen' Preis weitergegeben...

Es ist üblich das der Arbeiter der ein Produkt herstellt nur einen Bruchteil vom Verkaufspreis bekommt. Besonders wenn er nicht an der Entwicklung beteiligt war. Wo ist da das Problem?

Nun in der Relation.
Die chinesischen Firmen sind nicht unbedingt für eine faire Bezahlung ihrer Arbeiter bekannt.

Ich hoffe es ist allen bewusst das wir unseren derzeitigen Luxus ausschliesslich aufgrund dieser "Sklavenarbeit" halten können. Keines der momentan üblichen geräte wäre für den Duchschnittsverdiener erschwinglich wenn es im Westen gefertigt würde. Inclusive der Bauteile! Nur Montage zählt nicht.

was solls, sonst gibts halt die produkte bei uns für apthekerpreise und sklavenlöhne die CN sind halt noch günstiger das is aber alles.

Das ist so nicht ganz korrekt.

Ich wiederlege ihre ausgeführten fakten mit einem mindestens genauso überzeugenden "Doch"

Chinesische Arbeiter verdienen viel mehr als z.B. chinesische Bauern. Insofern sehr wohl fair.

mit den geforderten apothekerpreisen hierzulande nicht mehr fair.

die wahren produktionskosten würden wahrscheinlich bei einem x-fachen liegen ...

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