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Stehen ist gesünder als sitzen: aber wer hat im Büro schon einen Stehschreibtisch? Mit etwas Geschick kann man zumindest den Heimarbeitsplatz neu gestalten.
vergrößern 500x502Wie ein Stehtisch konzipiert sein muss, weiß man bei Tinkering Monkey.
Wer täglich mehrere Stunden sitzend verbringt, tut seiner Gesundheit nichts Gutes. Dieses vor allem für Personen mit Bürojobs unangenehme Ergebnis wird uns seit Jahren in verschiedensten Studien präsentiert. Im Sommer ließ eine US-Studie aufhorchen, dass man die Lebenszeit verlängern könne, wenn man täglich weniger als drei Stunden sitzt. Aber wie schafft man es gerade bei Computerarbeit, weniger zu sitzen? Die Antwort: Mit einem Stehschreibtisch.
Wer am Schreibtisch steht anstatt zu sitzen soll etwa Herzkreislauferkrankungen vorbeugen können. An Wiener Schulen wie der First Vienna Bilingual Middle School wurde bereits seit einigen Jahren das "Lernen im Stehen" erprobt, wo Schüler einen Teil des Unterrichts an Stehtischen verbringen. Hat man im Büro, an der Uni oder Schule nicht die Gelegenheit, an einem Stehschreibtisch zu arbeiten, kann man zumindest den Heimarbeitsplatz neu gestalten. Ein Streifzug durch Möbelhäuser zeigt allerdings schnell, dass Stehschreibtische nicht gerade Massenwaren sind.
Die vorhandenen Lösungen sind entweder nur kleine, für die tägliche Arbeit kaum brauchbare Stehpulte oder teure Designer-Stücke. Wired hat mit der Locus Workstation zwar ein optisch sehr ansprechendes und ergonomisch gutes Modell entdeckt, doch mit einem Preis ab 1.800 US-Dollar ist der Designer-Schreibtisch doch etwas abschreckend.
Mit etwas Geschick, kann man sich jedoch selbst einen Stehschreibtisch basteln. Colin Nederkoorn bietet auf seiner Website eine Anleitung. Mit einem Beistelltisch und einem Wandregal von Ikea für weniger als 20 Euro kann ein normaler Arbeitstisch in den "Standing Desk 2200" verwandelt werden. Wichtig ist dabei darauf zu achten, dass der Tisch ergonomisch korrekt montiert wird. Nederkoorn gibt hier auf einer Website genaue Instruktionen. Weitere Inspirationen kann man sich auch bei Tinkering Monkey holen. (br, derStandard.at, 8.10.2012)
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Regelmaessige Pausen mit Bewegung, Sport nach der Arbeit und alternative Sitzgelegenheiten, die Bewegung foerdern (zB Sitzball) sind weit sinnvoller.
Ein Stehtisch bringt nur Vorteile, wenn es dazu einen Sitzarbeitsplatz gibt. Der staendige Wechsel ist entscheidend.
Niemand kann einen Tag lang in der selben Position stehend arbeiten. Dadurch ergeben sich einfach aehnliche Probleme, wie beine Sitzen (Dauerbelastung bestimmter Muskeln und Gelenke). Man muss nur Personen an Fliessbaendern fragen.
Es ist wie ueberall im Leben. Abwechslung und Ausgewogenheit sind wichtig!
Wirksame einfache und vor allem einseitige Loesungen gibt es nicht.
Jeder Beruf mit einseitigen und monotonen Bewegungen bringt koerperliche Probleme mit sich.
Kellner haben oft Rueckenprobleme.
Jobs mit sitzender Tätigkeit rufen gerne Verspannungen in der Schultermuskulatur und Rueckenschmerzen hervor.
Das Problem am Sitzen (und der Vorteil der Kellner) ist die Bewegung bzw. der Mangel selbiger.
Je mehr Bewegung umso besser.
ich kann mir kaum vorstellen, dass das auf die dauer gut gehen kann. hat man das mit älteren probanden untersucht?
der volksmund kennt einige sprüche dazu: lieber schlecht gesessen als gut gestanden oder wenn man irgendwo wartet kostet es das gleiche - sitzen und stehen.
ich konnte schon als jugendliche keine 45 minuten stehen (besonders in der kirche) - oder in einem überfüllten zug - ich werde dann nämlich ohnmächtig. der mensch ist nicht zum stehen gemacht - entweder er läuft oder liegt bzw. sitzt, stehen ist nur eine zwischenhandlung
erhöht sicherlich das spirituelle Erlebnis. So weit ich weiß, gibt es aber vor der Eucharistie eine Phase, in der man sich hinkniet. Diese ist zwar AFAIR nur für diejenigen verpflichtend, die einen Sitzplatz haben, aber dürfen tun auch diejenigen, die stehen.
Der über Jahre geschulte Büroarbeiter hat links und rechts von der Tastatur ca. 20cm Platz und z.B. einen Quetschball oder eine Packung Taschentücher griffbereit.
Überkommt jenen also die momentane bleierne Müdigkeit, wird mit einem Schubser die Tastatur außer Reichweite gebracht, die weiche Unterlage positioniert und in ca. 3 Sekunden schließen sich die Äuglein für einen wohlverdienten Powernap.
Was aber macht der Steharbeiter bei einer Schlafattacke? Schnallt der sich mit dem Gürtel an einem extra dafür angebrachten Haken fest damit er nicht umfällt? Oder platziert er Polster strategisch rundherum? Weil sonst heißt es bald:
Wieder schwere Kopfverletzung nach Schlafanfall im Büro - sofort Helmpflicht für Steharbeiter!
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