Fund in Templo Mayor belegt Menschenopfer der Azteken

Ansichtssache7. Oktober 2012, 21:23
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Fünfzig durchbohrte Schädel in Tempel von Tenochtitlán entdeckt

Mexiko-Stadt - Archäologen haben bei Restaurierungsarbeiten im heiligsten Tempel der Azteken zufällig 50 Totenschädel entdeckt. Es sei der größte Fund, der jemals an einem einzelnen Opferplatz im Templo Mayor in Mexiko-Stadt (Tenochtitlán) gemacht worden sei, teilten die Archäologen am Freitag mit.

Die 50 Totenschädel weisen auf beiden Seiten Löcher auf, was andeutet, dass sie daran aufgehängt worden waren. Fünf waren unter einem Opferstein vergraben, die anderen 45 schienen daraufgelegt worden zu sein.

Der Fund enthülle bisher unbekannte Einzelheiten der Rituale der Azteken, sagte die US-Archäologin Susan Gillespie, die nicht an der Ausgrabung beteiligt war. Die wichtigsten Rituale der Azteken wurden vor allem in der Zeit von 1325 bis zur spanischen Eroberung 1521 durchgeführt. (APA,7.10.2012)

Die Ausgrabungsstätte im Zentrum von Mexiko-Stadt.

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Der Rest eines heiligen Baumes.

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Die Schädel waren durchbohrt.

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Die Archäologen vermuten, dass diese Platte als Opferstein diente.

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