Erste Zeichen für Erholung bedrohter Thunfischbestände

Studie: Zahlen in Atlantik und Mittelmeer steigen - Umweltschützer warnen aber weiter vor Überfischung

Paris - Beim bedrohen Roten Thun gibt es erste Anzeichen für eine Erholung der Bestände. Eine neue Studie der Internationalen Kommission für den Schutz des Atlantischen Thunfischs (ICCAT) habe gezeigt, dass die Zahl dieser Fische im Atlantik und im Mittelmeer wieder leicht steige, teilten die Umweltorganisation WWF und das Unternehmen Pew Environmental Group am Freitag mit. Der WWF warnte allerdings davor, die Bemühungen um den Schutz vor Überfischung zu beenden.

"Es ist ein gutes Zeichen, endlich eine Erholung zu beobachten", erklärte WWF-Experte Sergi Tudela. "Wir müssen nun beobachten, wie sich die Erholung mit der Zeit entwickelt. Bis dahin müssen wir weiter vorsichtig sein." Die Bestände des Roten Thun, auch Blauflossen-Thunfisch genannt, sind in den vergangenen Jahren teilweise um bis zu 90 Prozent eingebrochen. Er erfreut sich vor allem bei Sushi-Fans großer Beliebtheit. (APA, 7.10.2012)


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ICCAT

  • Seine Verwandten im Atlantik erholen sich leicht - diesem 269-Kilogramm-Thunfisch, der in Japan bei einer Auktion einen Rekordpreis erzielte, ist das wohl auch kein Trost.
    foto: reuters/kim

    Seine Verwandten im Atlantik erholen sich leicht - diesem 269-Kilogramm-Thunfisch, der in Japan bei einer Auktion einen Rekordpreis erzielte, ist das wohl auch kein Trost.

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