Pro-palästinensische Aktivisten starten per Schiff Richtung Gaza

7. Oktober 2012, 14:43

Boot soll Hilfsgüter in Gazastreifen liefern

Jerusalem/Gaza - Pro-palästinensische Aktivisten sind am Samstag in See gestochen, um die israelisch Seeblockade zu durchbrechen und per Schiff Hilfsgüter in den Gazastreifen zu bringen. Die "Estelle" lief am Nachmittag vom Hafen von Neapel aus. An Bord sind 17 Aktivisten aus aller Welt. Das Schiff soll rund zwei Wochen unterwegs sein.

In der Vergangenheit hatten Aktivisten immer wieder Hilfslieferungen Richtung Gazastreifen geschickt, meist in Flotten aus mehreren Schiffen. Bei dem folgenreichsten Einsatz im Mai 2010 hatte ein israelisches Kommando das türkische Schiff "Mavi Marmara" gestürmt, das in einem Konvoi unterwegs war. Der Einsatz, bei dem neun türkische Aktivisten getötet wurden, wurde international scharf verurteilt. Israel verteidigt seine Blockade mit dem Argument, dass Waffen auf dem Seeweg an die radikalislamische Hamas gelangen könnten, die im Gazastreifen die Macht hat. (APA, 7.10.2012)

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Man sollte immer wiedre darauf hinweisen, wes geistes Kind diese leute sind

http://news.nationalpost.com/2012/10/0... n-twitter/

Free Gaza Anführerin Greta Berlin beschuldigt Zionisten

http://storify.com/avimayer/... mitic-side

Wir sollten alte Ritterrüstungen aus den Zeughäusern holen und der israelischen Armee übergeben.
Damit sie geschützt sind, falls sie wieder mit Macheten angegriffen werden.

Die sind nicht propalästinensich sondern antiisraelisch.

Zudem braucht Gaza faktisch keine Hilfsgüter da tagtäglich lange Schlangen Von LKWs aus Israel über die Grenzen nach Gaza rollen um die dortige Bevölkerung (die für all das praktisch nicht zahlen muss) vollständig zu versorgen.

Die Blockade der See vor Gaza ist international legitimiert.

Jeder der versucht ebendiese zu durchbrechen gilt nach international gültigem Seerecht als Blockadebrecher und begeht eine Straftat.

Um die Legitimität einer Blockadezone zu erhalten muss die blockierende Nation ebendiese Blockade auch mit militärischen Mitteln aufrechterhalten.

Wer sich also den Anweisungen ebendieser Militärs widersetzt, begeht .. eine Straftat .. und ist unwidersprochen der Agressor.

"Die Blockade der See vor Gaza ist international legitimiert"

ah so?

und durch wen oder was?

seltsamerweise hält sich israel ja sonst auch an nichts, was von den un kommt, aber jetzt soll auf einmal der palmer-report eine "internationale legitimation" sein

daß lt. richard falk, princeton-emeritus für internationales recht, unter den einschlägigen juristen die überwältigende mehrheit eine völlig andere position vertritt, der un-menschenrechtsrat und viele andere die blockade verurteilen und sogar der palmer-report selber sagt, kein definitives rechtsgutachten erstellen zu können, sondern lediglich "seine ansicht vertritt", wird natürlich unterschlagen

also nochmal; davon, daß die blockade "international legitimiert" sei, kann gar keine rede sein - vom humanitären aspekt ganz abgesehen

Den Aktivisten geht es ja darum die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf Gaza zu lenken.
Was ich grundsätzlich für in Ordnung halte.
Sie sollten die Fahrt zu ihrer eigenen Sicherheit live mit einer Webcam dokumentieren.

Mehr aufmerksamkeit als Gaza bekommt kein! Krisenherd dieser Welt.

Noch mehr ist technisch nicht möglich.

Hier sollen die Araber ausschliesslich gegen Israel instrumentalisiert werden .. sonst nichts.

Das IKRK spricht von ca. 30-35% an lebenswichtigen medizinischen Sachen wie Medikamente und Geräte.
Und waru mgibt es wohl die riesigen Schlangen an der Grenze?
Wenn die Blockade legitimiert ist, dann hat leider z.B. Israel auch die Pflicht die zivile Bevölkerung zu versorgen und nicht nur NGO's. Und nun können sie ja mal bei der IDF nachschauen wieviele der LKW's Nicht-NGO-LKW's sind und dann sprechen wir uns nochmal.

Die Schlangen gibts, weil Israel die Transporte natürlich kontrolliert und nach Waffen etc. durchsucht. Das ist völlig legitim.

Und wie ich Ihnen schon an anderer Stelle sagte: Aus der Blockade, die als solche rechtmäßig ist, erwächst für Israel die Verpflichtung, die Versorgung mit Lebensmitteln, Medikamenten etc. zu ermöglichen (d.h. entsprechende Transporte passieren zu lassen) - nicht aber, sie selbst durchzuführen und/oder zu bezahlen (wobei Israel das in gewissem Umfang dennoch tut).

Und deswegen können die Aktivisten von "Ship to Gaza" einfach Aschkelon ansteuern und ihre Hilfsgüter (so es denn wirklich welche sind und nicht unbrauchbarer Plunder wie beim letzten Mal) auf dem vorgesehenen Weg nach Gaza bringen.

Die Gefährdung der Hilfsflottisten hält sich in Grenzen,

nachdem vor zwei Jahren die weltweite Kritik am israelischen Piratenakt so eindeutig ausgefallen ist und Israel enormen Imageschaden erlitt.
Nach einer Wiederholung so einer Machtdemonstration wird selbst dem rechtsradikalen Militaristen Netanyahu nicht zumute sein.

Der Imageschaden lag ganz auf der Seite jener Kasperl die sich von der Türkei für deren antiisraelischen Kurs

instrumentalisieren liessen.

Die Urteile zur Blockadezone sind nämlich eindeutig.
Israels Durchsetzung der Blockade war rechtens. Kritisiert wurde lediglich die Härte des Durchgreifens. Die Selbstverteidigung der Soldaten wurde aber grundsätzlich als nach internationalem Seerecht korrekt definiert.

Nochmal. Wer sich daran macht eine offiziell ausgerufene Seeblockade zu durchbrechen ist per Definition sogar ein Kombattant.

Wer wirklich helfen will kann seine Hilfsgüter gerne nach Israel oder nach Ägypten bringen und diese dann von dort auf dem Landweg nach Gaza (zu all den anderen Hilfsgütern bringen lassen).

Aber um Hilfe für die Araber in Gaza gehts den Aktivisten gar nicht. Erstere sind Letzteren völlig egal ..

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat schon 2010 von Israel die umgehende Aufhebung der Gaza-Blockade verlangt.

http://www.welt.de/politik/a... ckade.html

Aber was schert's die Israelis was der Südkoreaner da daher plappert, oder?

den Image Schaden hatte eher die Türkei zu verbuchen damals.

Glauben sie wirklich der Beni macht südkaukasische Klientelpolitik? wirklich sehr lustig...

Ich fürchte da irren Sie sich

Auch dieses Schiff wird auf offener See angehalten werden.
Allerdings haben die IDF die Lektion aus dem letzten Vorfall ganz bestimmt gelernt und werden besser vorbereitet sein. Sollten sich die "Aktivisten" an Bord des Schiffes mit gewalttätigen Mitteln widersetzten, wird dies für sie nicht gut ausgehen.

In einer Situation, in der ein Soldat der IDF um sein Leben fürchten muss gilt ein eindeutiger Befehl: Selbstverteidigung, auch wenn es das Leben des Angreifers kostet.

Also kann ich den "Aktivisten" nur einen Rat geben: den Anweisungen der IDF Folge leisten und auf gar keinen Fall Widerstand leisten. Es wäre unvorstellbar dumm sich mit den IDF anlegen zu wollen.

irgendein schweizer messer wird sich

in der hosentasche eines getöteten blockadebrechers schon finden lassen

außerdem kann der griff zum handy doch leicht mit dem nach einer pistole verwechselt werden...

Es tut mir leid

aber das ist wirklich einer der dümmsten Reaktionen, die ich seit langem gelesen habe.

Echt Kleinkindniveau ...

Die IDF besteht auch nur aus Menschen, die kochen auch nur mit Wasser.
Keine Angst vor niemand sollte das Motto sein.
Taktisch besser wäre es aber, das Schiff mit rein weiblicher Besatzung zu führen.
In diesem Fall würde ein erneuter Piraterie-Angriff mehr Aufsehen erregen.

Aber damnn müssten alle Besatzungsmitglieder auf dem Frauendeck bleiben

die Brücke und der Maschinenraum wären unbesetzt.

Wie soll das gehen?

"Keine Angst vor niemand sollte das Motto sein"

Da gebe ich Ihnen vollkommen recht.

Nur muss man aufpassen, dass dieses Motto nicht in Dummheit ausartet.
Und wie gesagt, sich mit einer Eliteeinheit der IDF anzulegen ist schlichtweg dumm.

Frauen würden auch nichts ändern übrigens, schlimmsten Falles gibt es in der IDF auch Einheiten, in denen bewaffnete Kämpferinnen dienen, und zwar durchaus erfolgreich, wie der letzte Zwischenfall an der isr.-ägypt. Grenze gezeigt hat.

Geht schlecht, da die Islamisten es ja den Frauen nicht zumuten können, an Deck zu gehen. War beim letzten Mal ja auch so.

Der dritte Artikel über das gleiche Thema in kürzester Zeit.

Informationsgewinn: Null.

Prinzipiell eine aufregende Sache, aber, ganz ehrlich :
was soll das?

:-(

Gute Frage! Vielleicht um das Thema am Köcheln zu halten,

ohne die lästigen, ohne die die einseitig antiisraelische Brichterstattung in Frage stellenden Leserkommentare auch noch mit auf der Seite zu haben.

So können Provokateure wie der Erstposter eben immer wieder aufs Neue ihre Troll-Posts absetzen, ohne dass es allzu rasch auffällt.

andreas hackl ist apa-korrespondent in jerusalem.

noch fragen?

mutige leute

bin gespannt wieviel wieder ermordet werden

die richtige antwort ist:

warscheinlich null, so wie das letzte mal auch schon.

es hat zwar mordversuche gegeben, die sind letzten endes aber missglückt, da die juden sich gewehrt haben (gewöhnen sie sich halt langsam dran).

getötet wurden dann schon einige, aber ermordet wurde niemand.

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