Weniger Steuern: Facebook will Kreditlinie halbieren

7. Oktober 2012, 12:03

Wegen deutlich gesunkenen Aktienkurses nun weniger Geld bei Steuerzahlungen für Mitarbeiter-Aktien nötig

Der drastisch eingebrochene Aktienpreis hat für Facebook auch eine gute Seite: Das weltgrößte Online-Netzwerk muss deutlich weniger Steuern zahlen. Facebook wolle eine im Frühjahr vereinbarte Kreditlinie von 3 Milliarden Dollar auf rund 1,5 Mrd. Dollar (1,154 Mrd. Euro) halbieren, berichteten das "Wall Street Journal" und die Finanznachrichtenagentur Bloomberg am Wochenende.

Geringere Steuerlast

Aus dem Kredit sollen Steuern bezahlt werden, wenn Mitarbeiter ihre Aktienoptionen einlösen. Die Steuerlast ist jetzt deutlich geringer als erwartet, weil sich der Aktienkurs seit dem Börsengang im Mai nahezu halbiert hat. Die Aktie kostete am Freitag 20,91 Dollar, das waren 45 Prozent weniger als der Ausgabepreis von 38 Dollar. Facebook wolle zugleich die Laufzeit des Kredits von einem auf drei Jahre ausweiten, berichteten Bloomberg und das "WSJ" unter Berufung auf informierte Personen. (APA, 7.10.2012)

Hat denn der Mark nicht nur deshalb Aktien verkauft, um damit Steuer zu bezahlen, die jetzt gar nicht mehr so hoch sein werden?

Ein Verschwörungstheoretiker, der dabei Böses denkt.

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