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Lanz' Debüt: Nicht jedem macht er es recht.
Das wird Markus Lanz gefallen: "Besser als Gottschalk" titelt die Süddeutsche ihre TV-Kritik. Beim nächsten Mal nur nicht den Fehler machen "den Gottschalk zu mimen", sondern lockerer zu werden, rät Ruth Schneeberger, "dann könnte das durchaus noch was werden mit Lanz und der großen Samstagabendunterhaltung." Lob gibt es in der "Süddeutschen" auch für die Assistentin, die Lanz "irgendwie zu erden" scheint. Cindy aus Marzahn sei für "Lässigkeit, spontanen Witz, Egal-Stimmung" zuständig. >>> Zum Artikel
Carolin Ströbele in Zeit Online vermisst Innovationen: Lanz wollte Wohlfühlfernsehen machen wie
einst Frank Elstner. Das ist ihm "erstaunlicherweise gelungen". >>> Zum Artikel
Severin Groebner stellt in der FAZ die Frage, ob Lanz nun der "Thimothy Dalton oder der Pierce Brosnan des ZDF" sei. Der Kabarettist und Schauspieler in seiner Fernsehkritik über das Geheimnis der Sendung: "Tief drinnen ahnt man schon, dass es nur einen, maximal zwei spektakuläre Höhepunkte geben wird, aber es könnte ja noch einer kommen. Ähnlich wie ein Fußballspiel zwischen Österreich und Deutschland. Natürlich gewinnt am Ende Deutschland, aber vielleicht wird es ja diesmal was." >>> Zum Artikel
Einen "ehrgeizigen Arbeiter", aber "keinen Funken versprühenden" Moderator hingegen hat Stefan Kuzmany gesehen. Kritik am ZDF gibt es von Spiegel Online für die Tonprobleme während der Sendung. >>> Zum Artikel
"Langweilig" war Europas größte Unterhaltungsshow, urteilt die FTD: "Lanz schön öde". "Als Helmut Kohl noch Kanzler war, galt so etwas in Deutschland einmal als Unterhaltung", meint Bernhard Hübner. >>> Zum Artikel
"Quatschwurst" und einen "Buchhalter des Show-Grauens" nennt Hans Hoff im Handelsblatt den neuen "Wetten, dass..?"-Moderator. Und dass er wieder kommen wird, "weiß man nun als sehr beängstigende Drohung zu werten". >>> Zum Artikel
Keine Begeisterung für Lanz auch bei der taz: "Nach der Sendung scheint der Moderator des 'Aktuellen Sportstudio', Michael Steinbrecher, plötzlich sehr sympathisch zu sein." >>> Zum Artikel
Man könnte meinen, Stefan Winterbauer hat eine andere Sendung gesehen. Vom Branchenportal Meedia gibt es Lanz-Lob: "Er kann's, der Lanz", "ein souveräner Moderator mit Hang zur Selbstironie". >>> Zum Artikel
Positiv sieht es auch der Mediendienst Kress: Lanz "überflügelt" und "demütigt" Gottschalk im Quotenduell (mehr Quoten auch hier). >>> Zum Artikel
DWDL sah eine "solide Show, die aus dem sonstigen Unterhaltungsbrei der Öffentlich-Rechtlichen dankenswerterweise deutlich hervorstach" und erinnert an die "gute Nachricht" dieses Samstagabends: "Alle haben überlebt." >>> Zum Artikel (sb, derStandard.at, 7.10.2012)
Bestnote für Grundidee, aber Umsetzung "zu lokal, zu öffentlich-rechtlich, zu langatmig"
Auch Österreicher trotz "Heimspiels" zurückhaltend: 851.000 waren dabei
Es wird schrill am Samstagabend bei "Wetten, dass...?" Es wird laut, direkt, vermutlich ordinär
Ok der Lanz ist etwas Farblos und wirkt ein wenig Langweilig.
Jedoch was ist besser ein Gottschalk für den die Show nur diente sich selbst zu präsentieren oder ein Lanz wo eher die Kandidaten und das Publikum sich im Mittelpunkt sehen.
Das die Show auch langweilig rüberkam lag eindeutig an den Wetten.
Nach so einer langen Pause hätten sie mehr Pep reinbringen können.
man kann lanz mögen, oder auch nicht.
die sendung hat jedenfalls gewonnen. es ist nun nicht mehr eine personality-show eines sich maßlos selbstüberschätzenden, alle weiblichen gästen angrapschenden thomas gottschalk. es ist nun eine show in der der moderator nicht mehr im vordergrund steht. das war bei größen wie kulenkampff auch schon das erfolgsgeheimnis.
also man kann lanz mögen, oder auch nicht.
ich mag ihn.
Lanz war im Grunde wie immer: langweilig, glatt, mit schlechten Witzen bestückt und ein Moderator der streberhaft seine Fragen auswendig lernt und die dann wie in einer Talkshow abfragt.
Frau Lopez war nicht die einzige, die irritiert war. Ich hoffe er findet noch in seine Rolle. Denn die show an sich hat nichts an Faszination eingebüßt. Doch allein mir fehlt der Glaube...
.. ich schon. Das war eine andere Zeit. Damals waren lauter Biedermänner im Fernsehen. Gottschalk war damals bei Bayern3 bzw. dann beim ZDF extrem erfrischend - und er war jung. Junge Showmaster (also zwischen 30-40) gabs damals ja überhaupt nicht. So gesehen hatte es Gottschalk leicht - er kam wie ein bunter Vogel rüber. Vielleicht eher zu vergleichen mit Stefan Raab. Außerdem gabs keine Konkurrenz. Gottschalk ist heute auch nicht mehr wie damals - heute wirkt er wie ein Oberlehrer und selbstgefällig - so war er in den 80er Jahren nicht..
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