Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Washington - Nach seinem mäßigen Abschneiden im ersten TV-Duell mit seinem republikanischen Herausforderer Mitt Romney kann US-Präsident Barack Obama einen Erfolg vermelden: Im September nahm er die Rekordsumme von 181 Millionen Dollar (139,21 Mio. Euro) an Wahlkampfspenden ein, wie sein Wahlkampfteam am Samstag verkündete. Es ist die bisher höchste monatliche Summe während der diesjährigen Präsidentschaftskampagne Obamas.
Das heißt, dass der Präsident in den verbleibenden gut vier Wochen bis zur Wahl am 6. November viel Geld in Werbung stecken kann. Mit 1,8 Millionen Einzelspendern in einem Monat ist die Summe zudem ein Hinweis auf Obamas Unterstützung an der Basis. Romneys Team hat die Summe seiner Wahlkampfspenden im September bisher noch nicht veröffentlicht. (APA, 6.10.2012)
Die Grand Old Party identifiziert in einem Bericht die Gründe für ihre Niederlage - Nicht alle in der Partei sind mit dem Ergebnis zufrieden
Insgesamt 332 Wahlmänner für Amtsinhaber, 206 für Romney
US-Republikaner: "Ich bin sehr traurig, dass ich verloren habe"
"Das Beste kommt noch für die Vereinigten Staaten von Amerika"
Colorado und Washington steht Konfrontation mit Bundesgesetz bevor, das Marihuana weiter als illegale Droge einstuft
Begeisterung in Kenia, Erleichterung in Peking, Lob aus Moskau: Obamas Wiederwahl wurde positiv aufgenommen
In seiner ersten wichtigen Rede nach der Wiederwahl forderte Obama die Republikaner zur Zusammenarbeit auf
Wie US-Meinungsmacher den Wahlsieg Obamas und die Niederlage der Republikaner bei der Präsidentschaftswahl sehen
US-Präsident will Impulse für Wirtschaftswachstum
Klamme Bundesstaaten wie Kalifornien dürfen nach Referenden auf höhere Steuereinnahmen hoffen
Experten erwarten, dass Obama nach seiner Wiederwahl mutiger agieren wird
Nach langem (Vor-)Wahlkampf gestand der Republikaner am Dienstag seine Niederlage ein und forderte alle Parteigänger zur Zusammenarbeit im Namen der Vereinigten Staaten von Amerika auf. Für den neuen, alten Führer Obama wollte er beten.
Barack Obama ist der erste schwarze Präsident im Weißen Haus. In den ersten vier Jahren seiner Amtszeit hat sich für die benachteiligten Afroamerikaner aber kaum etwas geändert. Trotzdem haben sie ihn wieder mit großer Mehrheit gewählt
Abstimmungen über einzelne Gesetzesvorschläge - Themen: Marihuana, Todesstrafe und Homoehe
Der wiedergewählte US-Präsident hat zwar das Momentum auf seiner Seite, die Situation ist aber dieselbe wie vor der Wahl
Amtsinhaber gelingen entscheidende Siege in den Swing States - Romney gesteht Niederlage ein
Im Senat kann sich Präsident Obama nun zwar auf eine etwas breitere demokratische Mehrheit stützen, das Repräsentantenhaus verteidigten die Republikaner allerdings recht deutlich. Enttäuschungen gab es für einige Kandidaten der konservativen Tea Party.
Die interaktive Zeitleiste von derStandard.at zeigt die markantesten Punkte in Barack Obamas Biografie
Drei von vier Wählern sind weiße Amerikaner - Früher waren es mehr als 90 Prozent - Die Republikaner brauchen eine neue Strategie
Von Anfang an war Mitt Romney nur eine Verlegenheitslösung, die Niederlage war absehbar
Liveticker-Nachlese: Mit Obamas Sieg in Ohio war die Niederlage Romneys besiegelt - Das Rennen in Florida ist zwar noch nicht entscheiden, tut aber nichts mehr zur Sache - Romney gestand Niederlage ein
Obamas Sieg könnte richtungsweisend für die Zukunft der Republikaner sein
Nach dem Sieg Barack Obamas bei der Präsidentenwahl herrschte in den USA vielerorts ausgelassene Partystimmung - Eindrücke eines langen Wahlabends
Wer hat wen gewählt? Welche Macht hat der Präsident? Wie funktioniert das politische System der USA?
1,8 Millionen Einzelspender, haben 181 Millionen Dollar gespendet.
Nix gekauft und in den USA sind Parteispenden um einiges transsparenter geregelt als in Österreich.
Wenn dann regen sie sich über die verhältnisse in Österreich auf, denn die sind dafür geeignet ganze Parteien zu kaufen. Was auch immer gerne über den Umweg der Industriellenvereinigung getan wird.
der diese Machenschaften als kriminell aufdecken könnte?
Oder ist es in den USA legal, Konzerninteressen und politische Ämter bei den aussichtsreichsten politischen Repräsentanten einfach zu kaufen?
Dann geht das aber unter Demokratie nicht mehr durch.
Der direkte Kauf ist nicht legal, aber wie will man so etwas beweisen? In der Regel gibt es ja auch keine konkreten Absprachen. Die einen wissen was sie bekommen, wenn sie einem bestimmten Kandidaten Geld geben (z.B. Steuersenkungen), der Kandidat weiß, was seine Geldgeber von ihm erwarten.
Dazu kommt das Höchtgerichtsurteil, dass Geld zu spenden freie Meinungsäußerung sei und der Staat das nicht regulieren darf, weil er sonst gegen die Verfassung verstößt. Entsprechend gibt es immer mehr Geld im System und das Land wird immer unregierbarer.
So lange die konservativen Richter weiter den Supreme Court dominieren, wird sich daran auch nichts ändern.
Obama Wahlversprechen 2008 - 2012
http://www.youtube.com/watch?v=ehbcCwOGKLs
Dieses ewige Besserwissergeschwafel.
Natürlich ist der Einfluss des Geldes riesengroß und verderblich. Nicht umsonst sitzen im US- Kongress 47 % Millionäre. Das Wahlsystem Mann gegen Mann bei wenig Einfluss der Parteien führt dazu, dass man für einen Sitz im Repräsentantenhaus mind. 1 Mio $ braucht, für eine Senatssitz mind. das Dreifache. Hängt vom Staat ab. Dieses Geld muss man entweder über Spenden einnehmen oder man hat es selbst.
Aber ein wenig komplizierter als Ihre Aussage andeutet, ist es doch. So hat die frühere Ebay-CEO Meg Whitmen 2010 sagenhafte und auch für amerikanische Verhältnisse unglaubliche 160 Mio $ verplempert, um in Kalifornien Gouverneur zu werden, davon 140 Mio eigenen Geldes.
Und verlor gegen Jerry Brown.
Wenn ein Konzern kommendes Jahr eine Ölbohrkonzession in Libyen will, oder ein sinophiler Milliardär einen Botschafterposten in China will, so schmieren sie denjenigen, von dem sie erwarten, dass er der kommende Präsident sein wird. Denn er vergibt die Zugänge.
Der politische Unterschied zwischen den Duellanten ist höchstens symbolischer Art, der wird inszeniert als die Mutter aller Schlachten. Für die große Politik ist er nicht relevant. Als zwei rechte Fraktionen in einem Einparteiensystem hat das Gore Vidal bezeichnet.
"Mit 1,8 Millionen Einzelspendern in einem Monat ist die Summe zudem ein Hinweis auf Obamas Unterstützung an der Basis." = das Kapital?
Aber vermutlich wollten Sie eh nur ein bisserl Feindbild bedienen und haben so gesehen nur logisch gepostet...
Spenden unter 50 $ müssen in keinster Weise registriert werden. D.h. wenn man z.B. 1000 x 50 $ spendet, weiß niemand, daß man das Spendenlimit weit überzogen hat.
Außerdem: gerüchteweise soll nächste Woche eine Story über Unregelmäßigkeiten in Obamas Wahlkampffinanzierung veröffentlicht werden. Mal sehen, ob da wirklich etwas dran ist...
...bei den repupis wirds wohl höher sein...und ja ich fänds ok wenn jeder amerikaner 2,5 doller zahlt...die sache ist halt, dass (nat. bei den demokraten nicht so extrem aber trotzdem) es nur ein paar wenige sind die gelder zahlen...und deren interessen werden halt dann auch vertreten;)
Die letzten Nationalratswahlen kosteten den Parteien bei uns 55 Millionen. Und das waren die offiziellen Zahlen, wenn man dann noch die ganzen indirekten Ausgaben dazu rechnet kommt man wohl noch auf einen höheren Wert. Und das bei acht Millionen Einwohnern...
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.