Obama nahm im September Spenden in Rekordhöhe ein

Vier Wochen vor der Wahl kann sich Obama über 181 Millionen Dollar mehr in der Wahlkampfkasse freuen

Washington - Nach seinem mäßigen Abschneiden im ersten TV-Duell mit seinem republikanischen Herausforderer Mitt Romney kann US-Präsident Barack Obama einen Erfolg vermelden: Im September nahm er die Rekordsumme von 181 Millionen Dollar (139,21 Mio. Euro) an Wahlkampfspenden ein, wie sein Wahlkampfteam am Samstag verkündete. Es ist die bisher höchste monatliche Summe während der diesjährigen Präsidentschaftskampagne Obamas.

Das heißt, dass der Präsident in den verbleibenden gut vier Wochen bis zur Wahl am 6. November viel Geld in Werbung stecken kann. Mit 1,8 Millionen Einzelspendern in einem Monat ist die Summe zudem ein Hinweis auf Obamas Unterstützung an der Basis. Romneys Team hat die Summe seiner Wahlkampfspenden im September bisher noch nicht veröffentlicht. (APA, 6.10.2012)

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also wenn man nicht wüsste, daß beide clowns den gleichen gehören, könnt man glatt meinen da ginge es um was.........

im fernen amerika - wie man sich einen präsidenten kauft...

1,8 Millionen Einzelspender, haben 181 Millionen Dollar gespendet.

Nix gekauft und in den USA sind Parteispenden um einiges transsparenter geregelt als in Österreich.

Wenn dann regen sie sich über die verhältnisse in Österreich auf, denn die sind dafür geeignet ganze Parteien zu kaufen. Was auch immer gerne über den Umweg der Industriellenvereinigung getan wird.

Immer wieder schön zu sehen wie locker wir vernünftigen Bürgerlichen uns die Linken kaufen können!

Gibt es in den USA keinen Untersuchungsausschuss,

der diese Machenschaften als kriminell aufdecken könnte?

Oder ist es in den USA legal, Konzerninteressen und politische Ämter bei den aussichtsreichsten politischen Repräsentanten einfach zu kaufen?

Dann geht das aber unter Demokratie nicht mehr durch.

Was ist an "1,8 Millionen Einzelspendern" und der Summe von 181 Millionen Dollar nicht zu verstehen?

Der direkte Kauf ist nicht legal, aber wie will man so etwas beweisen? In der Regel gibt es ja auch keine konkreten Absprachen. Die einen wissen was sie bekommen, wenn sie einem bestimmten Kandidaten Geld geben (z.B. Steuersenkungen), der Kandidat weiß, was seine Geldgeber von ihm erwarten.

Dazu kommt das Höchtgerichtsurteil, dass Geld zu spenden freie Meinungsäußerung sei und der Staat das nicht regulieren darf, weil er sonst gegen die Verfassung verstößt. Entsprechend gibt es immer mehr Geld im System und das Land wird immer unregierbarer.

So lange die konservativen Richter weiter den Supreme Court dominieren, wird sich daran auch nichts ändern.

Obamas Stabilität bei seinen Wahlversprechen

Obama Wahlversprechen 2008 - 2012
http://www.youtube.com/watch?v=ehbcCwOGKLs

181 millionen dollar in einem monat.

wenn man überlegt, was man mit soviel geld alles sinnvolles anstellen könnte.

gebt mir genug geld,

und ich sorge dafür das der nächste us-präsident "mickey mouse" heißt.

Altklug- aber falsch

Dieses ewige Besserwissergeschwafel.

Natürlich ist der Einfluss des Geldes riesengroß und verderblich. Nicht umsonst sitzen im US- Kongress 47 % Millionäre. Das Wahlsystem Mann gegen Mann bei wenig Einfluss der Parteien führt dazu, dass man für einen Sitz im Repräsentantenhaus mind. 1 Mio $ braucht, für eine Senatssitz mind. das Dreifache. Hängt vom Staat ab. Dieses Geld muss man entweder über Spenden einnehmen oder man hat es selbst.

Aber ein wenig komplizierter als Ihre Aussage andeutet, ist es doch. So hat die frühere Ebay-CEO Meg Whitmen 2010 sagenhafte und auch für amerikanische Verhältnisse unglaubliche 160 Mio $ verplempert, um in Kalifornien Gouverneur zu werden, davon 140 Mio eigenen Geldes.

Und verlor gegen Jerry Brown.

"Dagobert Duck" wäre noch realistischer...

Wohl kaum, dieser würde es nämlich nicht ausgeben ;)

davon können unsere Kasperln nur träumen :-)

Spenden in Rekordhöhe

Das Kapital steht auf Obama. Deshalb kann kein vernünftiger Mensch auf ihn stehen!

Nein!

Wenn ein Konzern kommendes Jahr eine Ölbohrkonzession in Libyen will, oder ein sinophiler Milliardär einen Botschafterposten in China will, so schmieren sie denjenigen, von dem sie erwarten, dass er der kommende Präsident sein wird. Denn er vergibt die Zugänge.

Der politische Unterschied zwischen den Duellanten ist höchstens symbolischer Art, der wird inszeniert als die Mutter aller Schlachten. Für die große Politik ist er nicht relevant. Als zwei rechte Fraktionen in einem Einparteiensystem hat das Gore Vidal bezeichnet.

Bitte lesen Sie auch den Artikel, unter den Sie posten

"Mit 1,8 Millionen Einzelspendern in einem Monat ist die Summe zudem ein Hinweis auf Obamas Unterstützung an der Basis." = das Kapital?

Aber vermutlich wollten Sie eh nur ein bisserl Feindbild bedienen und haben so gesehen nur logisch gepostet...

Fragt sich nur woher diese Einzelspenden kamen (2008 ?) und wie sie gebildet wurden.

Möllemann irgendwer?

Spenden unter 50 $ müssen in keinster Weise registriert werden. D.h. wenn man z.B. 1000 x 50 $ spendet, weiß niemand, daß man das Spendenlimit weit überzogen hat.
Außerdem: gerüchteweise soll nächste Woche eine Story über Unregelmäßigkeiten in Obamas Wahlkampffinanzierung veröffentlicht werden. Mal sehen, ob da wirklich etwas dran ist...

2008 kamen ja eine Menge Spenden aus Gaza (!) und man hatte zwar versprochen das Geld zurück zu zahlen, weil

Spenden von Ausländern verboten sind, es aber nie getan.

über 700 mio. für einen

Wahlkampf auszugeben kann man beim besten willen nicht mehr demokratie nennen...wo es begonnen hat scheint es zu enden

Warum?

Macht knapp 2,5 Dollar pro Amerikaner, das müsst die Sache schon wert sein.

Die Frage ist doch wohl, was man mit diesem Geld macht.

700 mio sind nur die demokraten

...bei den repupis wirds wohl höher sein...und ja ich fänds ok wenn jeder amerikaner 2,5 doller zahlt...die sache ist halt, dass (nat. bei den demokraten nicht so extrem aber trotzdem) es nur ein paar wenige sind die gelder zahlen...und deren interessen werden halt dann auch vertreten;)

Und unsere politclowns und -Kaste erhält im Jahre von Bund und Land ca. 200 Mio Euro an Förderung. Ö mit der einwohneranzahl von ca. New Jersey hätte da in etwa 15 Wahlmänner zu vergeben...

Die letzten Nationalratswahlen kosteten den Parteien bei uns 55 Millionen. Und das waren die offiziellen Zahlen, wenn man dann noch die ganzen indirekten Ausgaben dazu rechnet kommt man wohl noch auf einen höheren Wert. Und das bei acht Millionen Einwohnern...

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