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Der frühere algerische Präsident Chadli Bendjedid ist tot. Er starb am Samstag im Alter von 83 Jahren in Algier an den Folgen einer Krebserkrankung, wie die amtliche algerische Nachrichtenagentur APS meldete. Bereits vor mehr als einer Woche war er in ein Militärkrankenhaus eingeliefert worden.
Bendjedid wurde am 14. April 1929 in Bouteldja, einem Dorf im Osten Algeriens an der Grenze zu Tunesien, geboren und hatte in den Jahren 1979 bis 1992 das Präsidentenamt inne. Dies war eine der längsten Amtszeiten eines algerischen Staatschefs.
Bendjedid trieb die Demokratisierung Algeriens voran. Im Jahr 1989 verkündete er eine pluralistische Verfassung, zwei Jahre später trat er zudem vom Vorsitz der einstigen Einheitspartei des Landes, der nationalen Befreiungsfront (FNL), zurück.
Benjedid kämpfte in der französischen Armee im Indochina-Krieg und wechselte zum Beginn des algerischen Befreiungskampfes 1954 gegen Frankreich zur Nationalen Befreiungsfront FLN. (APA, 6.10.2012)
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