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Nach Aufrufen zu Facebook-Partys haben in zwei deutschen Städten Hunderte Jugendliche randaliert. In Magdeburg zogen am Freitagabend rund 500 verhinderte Partygäste in die Innenstadt und warfen Steine und Flaschen auf Polizisten und Streifenwagen. Die Stadt hatte die Facebook-Party wegen befürchteter Krawalle verboten, die Polizei war mit einem Großaufgebot im Stadtteil Stadtfeld. In Schriesheim in Baden-Württemberg beschädigten am Freitagabend rund 250 angetrunkene Jugendliche mehrere Autos und hinterließen große Mengen Müll.
In der Magdeburger Innenstadt "drohte die Lage kurzzeitig zu eskalieren: Es wurden Steine und Flaschen gegen Streifenwagen geworfen", teilte die Polizei mit. Ein Beamter erlitt leichte Verletzungen, mehrere Fahrzeuge wurden beschädigt. Laut Polizei hatte die Partyeinladung eine Frau ins Internet gestellt, die nur Bekannte einladen wollte. Versehentlich sei die Party dann aber als öffentlich ausgewiesen worden. In Schriesheim hatte eine 15-Jährige zur Party eingeladen. Ihre private Einladung soll ihren Angaben zufolge ein Unbekannter via Facebook wahllos verschickt haben.
Weltweit gibt es Erfahrungen mit derartigen Aufrufen im Internet. Zuletzt war eine Veranstaltung in den Niederlanden in Krawalle ausgeartet. Auch in Berlin waren bereits Partys eskaliert, teils wurden sie sogar ohne Wissen der Bewohner organisiert. (APA, derStandard.at, 06.10.2012)
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Hmm... wir waren auch mal jung, auf Parties usw. aber auf die Idee plündernd und brandschatzen (übertrieben) durch die Straßen zu ziehen, wären wir nie gekommen.
Oder fremdes Eigentum zu demolieren....
Versteh nicht, was mit der Jugend heutzutage los ist.
Facebook Party alles schön und gut, aber es scheint, als ob einige (viele) Leute, so eine Facebookparty als Aufruf zum Vandalismus sehen und ausschließlich deswegen dort hingehen...
Wär mir neu, daß Porsche Werbung dafür macht, daß man damit ungeheuer schnell in eine Radarfalle fahren kann ...
Für KFZ und Computer gilt immer die wichtigste Regel: zuerst Gehirn einschalten!!
Selbst Hersteller sehr schneller Autos begrenzen die Maximalgeschwindigkeit ihrer Modelle. Wo ist also das Problem FB zu verpflichten, beim Erstellen eines öffentlichen Events extra noch mal darauf hinzuweisen, dass man sich dadurch möglicherweise schadenersatzpflichtig macht, etc.?
Das wäre eine Maßnahme die minimalen Aufwand erfordert und sehr effektiv wirkt.
Wie man sieht nicht nur in Sachen Urheberrechte. Einladungen zu sogenannten FB-Parties werden in der Regel von Jugendlichen aus Versehen verschickt. Eine Einladung ist nicht strafbar, der Vorsatz fehlt, Strafmündigkeit ist oft noch nicht erreicht und die Eltern können nicht jeden Klick überwachen. Schadenersatz kann man auch keinen fordern, weil das die Existenz bis zur Pensionierung ruinieren würde.
FB selbst kann man auch keine Vorwürfe machen, wenn User ein sinnvolles Instrument fahrlässig verwenden.
Einzig die Krawallmacher könnte man belangen, was bei derartigen Massen aber unmöglich ist. Es sind eh immer die gleichen, die gehen heute auf eine FB-Party, demonstrieren morgen gegen irgendwas und übermorgen dafür.
Als ob diese Leute gegen irgendwas demonstrierten. Das sind einfach besoffene Vollkoffer die aus Langeweile am Wochenende saufen und randalieren.
Wozu braucht's außerdem Vorsatz? Versehentlich eine öffentliche Einladung verschicken ist grob fahrlässig, genauso von FB diese Option ohne zusätzliche Bestätigung anzubieten.
ich glaube das smallworldtheorem treibt hier eine ganz kuriose blühte. interessant ist auch, dass das phenomänvor allem in deutschland in dieser randalepartyform vorkommt.
wer weiss, vielleicht waren erdös und bacon auch unter den randalierenden :-)
Bier ist genug da und mit dem Codewort "Facebook is geil" zahlst nicht mehr als den üblichen Touri-Aufschlag.
Schlägereien sind dann ab Mitternacht vorgesehen. Wenn du was kiffen willst, wende dich einfach an die Herren in Blau mit Kapperl.
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