NGOs wollen Beitrag der Superreichen

6. Oktober 2012, 16:57

SOS Mitmensch, Global 2000, Armutskonferenz, ÖH und GPA-djp fordern höhere Steuern für "Superreiche" - Eigenes "Menschenschutzbudget

Wien - Die Allianz "Wege aus der Krise" hat am Samstag - wenige Tage vor der Budgetrede von Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) - das "Alternative Zukunftsbudget für 2013" präsentiert. Die beteiligten Organisationen, darunter SOS Mitmensch, Global 2000, Armutskonferenz, ÖH und GPA-djp, übten dabei Kritik an der "kontraproduktiven Kürzungspolitik der Regierung". Die "Verteilungskrise" dürfe nicht länger geleugnet werden. Die bisher steuerlich geschonten "Superreichen" müssten wieder einen angemessenen Beitrag zum Gemeinwohl leisten.

Auf der Einnahmenseite des "zivilgesellschaftlichen Budgets" stehen höhere Steuern auf Vermögen, die Abschaffung von Steuerprivilegien für Kapitaleinkommen sowie eine stärkere Besteuerung von Ressourcenverbrauch und ein Ende für "umweltschädliche Subventionen". Von den laut Organisationen so zusätzlich gewonnenen 7,8 Milliarden Euro fließen je 1,5 Milliarden in die Entlastung niedriger Arbeitseinkommen und in die EU-konforme Reduktion des Defizits. Die restlichen fünf Milliarden Euro würden bei den "Bedürfnissen der Menschen und den globalen Herausforderungen", also Bildung, Gesundheit, Pflege, nachhaltige Energieformen und öffentlicher Verkehr ansetzen.

Erstmalig präsentierte die Allianz auch ein eigenes "Menschenschutzbudget": Mit diesen veranschlagten zusätzlichen 89 Mio. Euro werde sichergestellt, dass es nicht mehr zu Gesundheitsschäden, Dequalifizierung, sozialer Abhängigkeit, fortgesetzter Traumatisierung und zur "Abweisung von schutzsuchenden Menschen aufgrund einer falschen Kürzungspolitik komme. (APA, 6.10.2012)

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Druck aus der Zivilgesellschaft

ist unbedingt notwendig um diese Ziele auch zu erreichen.

Denn sonst hören PolitikerInnen auf diese Lobbyisten die ihnen am nächsten sind. Aus der "unteren Schicht", den "99%" kann nur Druck aufgebaut werden durch die Masse.

- damit Menschen einen finanziellen Beitrag zu unserem Gesellschaftssystem/politischen System und Wirtschaftssystem beitragen müssen, die es haben und nicht, die es nicht haben.

Leider ist das Thema für die meisten zu emotional, somit gibt es kaum sachliche Diskussionen darüber,egal wie fundamentiert die Argumente sind. Die einzige Reaktion auf Veränderung ist "Kommunismus". Leider hilft das nicht die Probleme zu lösen.

wär ja zu schön um wahr zu werden^^

Ich finde auch, dass es ein Verteilungsungleichgewicht herrscht.

Trotzdem meine ich, wir alle sollten immer einen Schritt weiterdenken, bevor wir eine "tolle" Idee aufgreifen oder ablehnen.

Die (Super)reichen zahlen immerhin auch etwas Steuern, solange sie da sind. Wenn man sie weiter belastet/"verärgert" wandern sie halt ab und zahlen ihre Steuern wo anders.

Dann können wir zwar ein gutes Gewissen haben, müssen aber unser Sozialstaat trotzdem irgendwie aufrechterhalten (z.B. Sozialleistungsempfänger weiter unterestützen). Nur wie ohne Steuereinnahmen?

viele superreiche zahlen weniger steuern als sie förderungen bekommen. schauen sie nur mal wieviele von denen große landwirtschaftliche güter oder forstgebete besitzen. für das alles gibt es eu agrarförderungen die dann z.t. auch noch von österreich nachgedoppelt werden.
nur ein beispiel von vielen: banker thilo berlin mit landwirtschaftlichem gut am ulrichsberg.

Mag stimmen. Trotzdem ist es eine einfache Rechnung. Wie geht es uns mit den Superreichen und wie ohne?

global gesehen ginge es uns sicher besser, denn die gewaltigen spekulationsblasen der letzten jahre konnten nur entstehen, weil jede menge spielgeld im umlauf ist. diese leute haben einfach zuviel, sie sind nicht darauf angewiesen und setzen halt jetzt ihr überschüssiges kapital an den börsen ein wie im casino.
der schaden trifft uns alle.

immer auf die reichen...

...das ist ja so gemein, da wird eine minderheit diskriminiert die sich nicht wehren kann, die keinne lobby hat. demokratie ist ja so ungerecht...

Nein, nein, doch nicht von den Leistungsträgern der Gesellschaft, die ihren Reichtum mühsam ererbt oder ergaunert haben...

erarbeitet

dieser begriff kommt in ihren vocabular offensichtlich nicht vor, wundert mich auch nicht. leute wie sie zapfen den staat an ueber den dann per sozi politik die die etwas haben von denjenigen die nichts haben, da zu faul, gemolken werden.

sie sind so armselig hahah haben keine ahnung wie wirtschaft überhaupt funktioniert was denken sie eigentlich woher reichtum herkommt
glauben sie das auch nur ein einziger sein reichtum hat weil er so fleissig war hehe bischen sehr NAIV !!

Reichtum geht immer von Volk aus alle diese Vermögenden sind deshalb reich weil wir sie reich gemacht haben OK oder glauben sie das Dieter mateschitz deshalb reich ist weil er so fleissig ist nein sondern weil wir seine Red bull getrunken haben ! bei denn anderen natürlich das selbe ! REICHTUM KOMMT VOM VOLK also kann man erwarten das diese herren sich am allgemeinwohl auch beteiligen tun sie aber nicht Kein reicher zahlt steuern sondern bekommt steuergelder in form von Zinsen die wir erwirtschaften !!

So besonders mit Ahnung vom Fach gesegnet scheinen Sie aber auch nicht zu sein, wenn Sie Zinsen mit Steuern gleichsetzen.
Der Reichtum geht vom Volk aus, ein schönes Schlagwort, aber so, wie Sie es verstehen, eine ziemlich verquere Sichtweise.

Was ist daran verquer?

Setzen Sie einen Reichen, oder meinetwegen ein Dutzend, auf einer entlegenen Insel ohne arbeitendes Volk aus. Binnen kürzester Zeit wird er mit all seinem Reichtum elend verreckt sein.

prinzipiell hat er recht,

aber natürlich hat ers nicht verstanden

wir zahlen alle preise, in die natürlich kalk zinsen und kosten (auch steuern) eingerechnet sind, da ansonsten der verkäufer verlust machen würde. die unternehmerrendite ist auch enthalten

das zahlt jeder immer

dass reiche subventioniert werden (gleichheitsgrundsatz) ist krank, richtig, dass riesige konzerne subventionen und förderungen erhalten und nehmen ist für mich - korruption

es gibt aber auch unverschuldete unternehmen, die keine zinsen einrechnen, dafür die marge erhöhen.
das ist gut so, ausser man ist gegen den "gewinn" von haus aus

viele reiche sind auch verschuldet (mehr als man glaubt) oder sind auch wieder mal arm-investition!?

denn reich ohne risiko /haftung sind die wenigsten

ein reicher zahlt keine steuern das kann alles sehr schön durch zahlen BEWEISEN !! und wenn sie was zahlen bekommen sie ein vielfaches von der arbeitendet bevölkerung zurück !!

Die Frage ist erstens, ob das stimmt, ob keiner reich ohne Risiko ist (welches Risiko ist der Meinl eingegangen, außer dass er geerbt hat und dann geglaubt hat, über Verbrechen noch reicher zu werden?) und zweitens, ob es wirklich die Reichen sind, die das Risiko tragen (siehe Banken, da trägts der Steuerzahler, beim Schlecker, ATEC haben die Eigentümer die Schäfchen im Trockenen, die Mitarbeiter sitzen aber auf der Straße).

wir steuerzahler tragen alles, bevor die irgendwas Riskieren machen sie sich lieber aus dem staub mit ihrer Kohle wenn sie merken das eine Krise kommt und zwar in die schweiz !! gewinne sind Privatiesiert und verluste sozialisiert !

Ab einer bestimmten Höhe ist Vermögen nicht mehr durch "erarbeiten" erklärbar.

.
Der Reichtum muss dann auf andere Weise zu Stande gekommen sein.

Und damit meine ich nicht nur illegale Möglichkeiten.

gerade umgekehrt ist es ...

die erste million ist die schwierigste. faktum.

das gilt auch für jeden kommunisten. egal wie man zu staat und besteuerung steht, ist es einfachste mathematik im herrschenden geldsystem.

wenn sie 10 mio haben, wirds von alleine mehr, wenn sie nicht gerade alles verschenken, spenden oder versaufen (geht gar nicht, aber freunde haben sie dann eh genug).

das problem ist die erste million, die wir ja - dank hoher steuerbelastung (auf arbeit) - nie erreichen werden. die meisten von uns, euch ... das gilt auch für die kleinen arbeitgeber. vor allem für die.

also wer glaubt, dass viel zu holen ist, irrt. der ist womöglich seinen job los. schneller ist da nur der superreiche, der euch sozis und uns realisten - immer - die nase zeigt.

Niemand wird mit Arbeit zum Millionär.
Reichtum entsteht nur durch Spekulation.
Angenommen Sie haben eine Idee. Somit spekulieren Sie auf einen Durchbruch am Markt und mit Gewinn. Als nächstes suchen Sie Risikokapitalgeber, die Sie von ihrer Geschäftsidee (Spekulation, da ja keinerlei konkrete Absatzzahlen, ... vorliegen) überzeugen.
Geht ihre Idee auf -> sie sind reich. Geht ihre Idee schief -> die Investoren der Risikokapitalgeber verlieren Geld.

Ich gebe Ihnen völlig recht!

Bloß weil du es dir nicht erklären kannst?

Im Moment gibt es auf dieser Seite sieben Postings von Ihnen

Und in jedem, wirklich jedem davon - ich habe mir die Mühe gemacht, nachzulesen - sprechen Sie dem Poster, dem Sie antworten, entweder ausdrücklich oder kaum verklausuliert den Verstand ab. Wie ich Sie kenne, erklären Sie das damit, daß Sie eben der einzig Intelligente unter lauter Idioten sind. Das erinnert ein wenig an den alten Witz über den Geisterfahrer: "Wos haasd ana? Hundate!"

Ich mache mir nicht die Illusion, daß ich dieses Zerrbild zurechtrücken könnte. Aber eines muß ich sie schon fragen: wie kann jemand mit solch überragender Intelligenz und so großem Durchblick völlig übersehen, daß selbst die Überzeugungskraft seiner besten Argumente auf Null heruntersinken wird, wenn er sie touretteartig in Beschimpfungen kleidet?

biiiiiitte nachlesen......

....hinter den wirklichen vermögen steckt meistens eine endlosserie an - naja - gaunereien....

keine frage,

als grundstein für die meisten grossen vermögen kann man verbrechen und straftaten annehmen bzw. beweisen.

diese wurden im nachhinein nicht sanktioniert oder quasi im zeitlablauf über die generationen "weggespendet oder vergessen".

kennedy, viele dt. industrielle die sich an nazienteignungen beteiligten oder profitierten.
rothschild betrog dank informationsvorsprung und fehlinformation in den napol. kriegen

ehrlich wird man nicht reich, das ist aber systemimanent (immense steuerbelastung)

wir wollen den wohlfühlstaat (no risk) also müssen wir stetig die steuern erhöhen. (no fun)

oder wir stellen basisversorgung bereit und zahlen jeden handgriff - ginge auch leicht, wenn steuern extrem niedrig wären

aber angst regiert das land

seufz.

sie haben das alles leider nicht verstanden.

http://www.steuerboykott.org/

mal für den einstieg.

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