Griechischer Sozialist erhielt Morddrohungen

6. Oktober 2012, 14:57
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Nach Schlagabtausch mit Rechtsextremen im Parlament

Athen - Der Sprecher der PASOK (Panhellenische Sozialistische Bewegung) im griechischen Parlament, Giorgos Maniatis, hat nach eigenen Angaben zwei Morddrohungen von Rechtsradikalen erhalten. Wie Maniatis am Samstag im griechischen Radio sagte, habe er zwei Drohanrufe von Apparaten mit unterdrückter Nummer erhalten. Er habe bereits den Minister für Öffentliche Ordnung, Nikos Dendias, informiert.

Vorausgegangen war am Freitag ein heftiger Schlagabtausch zwischen Maniatis und Parlamentariern der rechtsradikalen Partei Chryssi Avgi (Goldene Morgenröte), die sich abfällig über die früheren sozialistischen Ministerpräsidenten Giorgos Papandreou und Kostas Simitis sowie den heutigen Parteivorsitzenden Evangelos Venizelos geäußert hatten. Nach heftigen Reaktionen von Maniatis und anderen Abgeordneten sowie weiteren beleidigenden Äußerungen seitens der Rechtsradikalen verließen diese pöbelnd den Saal. (APA, 6.10.2012)

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