Wiener E-Bus mit internationalem Preis ausgezeichnet

7. Oktober 2012, 11:44
  • Rainer Bomba und Günter Steinbauer (von links nach rechts) bei der Preisverleihung in Köln.
    foto: wiener linien/jan schumacher

    Rainer Bomba und Günter Steinbauer (von links nach rechts) bei der Preisverleihung in Köln.

E-Bus seit wenigen Tagen auf den Linien 2A und 3A im Einsatz. Auszeichnung für Einbindung in den Linienbetrieb

Seit wenigen Tagen fährt der erste E-Bus der Wiener Linien auf den Linien 2A und 3A. Noch bevor er seinen Betrieb aufnahm, war er international prämiert worden. Das deutsche "Forum für Verkehr und Logistik" hatte einen Preis für Projekte im öffentlichen Personennahverkehr ausgeschrieben.

Rund 50 Unternehmen hatten sich in sieben verschiedenen Kategorien beworben. Im Bereich "Betriebskonzepte Batteriebusse" wurden die Wiener Linien mit dem EBUS Award ausgezeichnet. Als Begründung wurde genannt, dass die Busse in den Linienbetrieb aufgenommen werden.

Linie 2A und 3A: Umstellung bis Sommer 2013

Im Rahmen einer Preisverleihung in Köln überreichte Rainer Bomba, Staatssekretär im deutschen Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, den Preis an Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer. Bis Sommer 2013 sollen die beiden Linien 2A und 3A vollständig mit insgesamt 12 E-Bussen betrieben werden.

Besonders umweltfreundlich

Die neuen Fahrzeuge werden durch einen Stromabnehmer am Dach des Busses geladen, der in den Ladestationen der Endhaltestelle (Schwarzenbergplatz und Schottenring) per Knopfdruck hinauf- und hinuntergefahren wird. Der Vorgang dauert 15 Minuten. Über Nacht werden die Busse in der Garage vollständig aufgeladen.

Besonders stolz sind die Wiener Linien auf die Energie-Effizienz: "Die Elektrobusse werden nicht nur elektrisch angetrieben, sondern speisen die bei der Bremsung gewonnene Energie wieder ins Netz zurück und sind deshalb besonders umweltfreundlich." Eine weitere Besonderheit an den Fahrzeugen sei, dass auch das Ladegerät im Bus verbaut ist und sowohl Heizung als auch Klimaanlage rein elektrisch betrieben werden. (red, derStandard.at, 7.10.2012)

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21 Postings
Wann es die gleiche Busse sind die vorher gezeigt wurden...

...dann gute Nacht.

Die Idioten schafften es wirklich das Display vorne im Bus (Anzeige der nächste Haltestelle), bis auf ca 192cm herunter zu hängen: es musste ja noch eine Überwachungskamera platz finden...
Mit meine 196cm renne ich natürlich dagegen. Und der Rand war (beim gezeigten Bus) natürlich in dezentem Grau gehalten, statt in Warn-Gelb, wie die Haltestangen...

Auszeichnung war wohl im Kaufpreis inklusiert

Sie meinen wohl, er war inkludive!

Immer schön, wenn jemand mit denkt ;-)

wie kann man jetzt schon

einen preis bekommen, ohne dass des klumpert noch nicht mal richtig im einsastz ist ??

die wienerlinien wollen offensichtlich von den ganzen negativmeldungen der letzten und kommenden, ablenken.
alles spö-grün kalkül

Gegenfrage: Wieso wissen sie denn schon dass die Busse ein "klumpert" sind, wenn diese noch nicht mal richtig im Einsatz sind?
Verfolgen vielleicht auch sie ein gewisses Kalkül?

Die haben die Anweisung

vom Kickl nicht richtig verstanden

wurde von mir

schon hier an anderer stelle gepostet.

es hat mehrere versuche damit gegeben auch mit stomabnehmern zum aufladen. alles eine technologische sackgasse.

die wiener linien sollten endlich mal in ihre marode infrastruktur investieren, als in solche alibihandlungen. aber es ist eh egal, sind ja steuergelder.

Was war die Generalsanierung der U1 südlich vom Schwedenplatz noch mal?

Und jetzt bitte den 13A und nicht nur irgendwelche Linien die kaum jmd nutzt.

die kleinen Busse für nicht mal 40 Fahrgäste wären am 13A wohl mehr als kontraproduktiv.

Mit so was kommst du auf echten Linien (auf denen mehr als 5 Leute pro Bus fahren) nicht weit. Am 13A gehört eine Straßenbahn her, das ist die einzige Lösung.

wie speist ein bus der nur bei den endstellen netzkontakt hat, die bremsenergie ins netz?

Warum sollte er?
Er wird ja im Betrieb nicht direkt vom Netz gespeist wie die U-Bahn, sondern vom Akku. Und dorthin wird natürlich die Bremsenergie zurückgespeichert.

na nur bei der endstelle. du gibst dir die antwort ja selbst. :-)

auf der wl homepage liest es sich anders: ubahnen und umgerüstete ulfs können energie ins netz zurückspeisen - der e-bus naturgemäß nur in senen akku.

... was ja auch völlig ausreicht, weil da nie mehr zurückkommt, als vorher aus dem Akku entnommen wurde.

Die Wiener Linien sind technisch an sich in der Steinzeit

aber da haben sie eine Innovation geschafft, die den Batteriebus zum weltbesten macht:

"Die Elektrobusse werden nicht nur elektrisch angetrieben, sondern speisen die bei der Bremsung gewonnene Energie wieder ins Netz zurück und sind deshalb besonders umweltfreundlich."

Der Bus hängt beim Fahren nicht am Netz, schafft es aber, die Bremsenergie in das Netz zurück zu speisen, damit sind die Wiener Linien in vorderster Front für den nächsten Nobell-Preis.

INDUKTION!!!

ein o-bus (wie zb in salzburg theoretisch möglich) ist tatsächlich in der lage, bremsenergie ins netz einzuspeisen. ob er dann sowas tut...

ein batteriebus in wien ist auch in der lage, die rückgewonnene energie wieder ins netz einzuspeisen. nämlich dann, wenn er am ende der fahrt in das depot zurückkehrt und den akku ins netz entlädt.

das das dann aber saumäßig dämlich ist, ist eine andere angelegenheit.

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