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Berlin - Nach einem Fußballspiel in Berlin haben Unbekannte einen Hertha-Fan mit Down-Syndrom an der Berliner S-Bahnstation Olympiastadion beinahe zu Tode gewürgt. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, schlugen die Männer nach dem Spiel der Bundesliga-Zweitligisten Hertha BSC Berlin gegen Dynamo Dresden in der vergangenen Woche zunächst auf den 31-Jährigen ein. Dann verknoteten sie den Hertha-Schal eng um den Hals des Mannes und ließen ihn auf dem Bahnsteig sitzen.
Der 31-Jährige habe den Schal wegen des Down-Syndroms nicht selbst lockern können. Da er auf dem Bahnstieg saß, sei seine Notsituation für Umstehende nicht leicht zu erkennen gewesen, hieß es. Als Polizisten den Mann später bemerkten, sei er schon stark benommen gewesen. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt wegen versuchter Tötung. (APA, 6.10.2012)
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Bei uns würde die Polizei dank unserer Streichelpolitik nur wegen einfacher Körperverletzung fahnden, und dementsprechend wenig fahnden, sodass am Ende die Täter entweder nicht gefunden werden oder, falls gefunden, straffrei oder bedingt ausgehen.
wenn es sich herausstellt, das die Täter möglicherweise Ausländer oder Kinder von Ausländern sein könnten, dann wird natürlich mit Hochdruck ermittelt und sicherheitshalber im nächst gelegenen Flüchtlingsheim eine Razzia abgehalten.
Ich verstehe, dass mein weiter unten Kommentar Widerspruch provoziert. Ich bekomme per mail sofort die Antworten weitergeleitet. Deren waren es mittlerweile 5. Veröffentlicht wurden nur zwei. Eine Antwort hat mein Anliegen unterstützt, doch warum wird diese nicht veröffentlicht, dafür aber der Kommentar, der mir Nazi Verharmlosung unterstellt, obwohl er viel später eingebracht worden ist.
Deswegen ist ein Schwangerschaftsabbruch auch bis zur 12. Woche möglich. In fortschrittlicheren Ländern ist es bei gewissen Indikationen auch später möglich (etwa bei Vergewaltigung, Inzest oder wenn das Leben der Frau gefährdet ist). Das mit dem Nationalsozialismus gleichzusetzen ist mehr als nur eine Polemik sondern attackiert schamlos Frauenrechte.
Aus welchen Gründen ein Abbruch vorgenommen wird geht niemanden etwas an, mag in vielen Fällen für Andere nicht nachvollziehbar sein, aber diese Menschen müssen ja auch keinen Abbruch vorgenommen.
Abtreibung und die Stellung von Menschen mit Behinderung in unserer Gesellschaft werden bewusst miteinander vermengt um Ersteres zu deligitimieren. Ein widerliches Unterfangen,
nein, ich bin dafür, dass eine Frau entscheiden kann ob sie eine Fötus austragen will oder nicht. Ohne dass Indikationen angegeben werden müssen.
Ich bin ja auch nicht dafür, dass Frauen, die sich ein Kind ganz simpel nicht leisten können, nur aus diesem Grund einen Abbruch vornehmen lassen müssen. Das wäre ja auch eine Selektion- nach Klasse. Aber das Recht auf Schwangerschaftsabbruch einzuschränken ist genau der falsche Weg, vor allem in so einer pseudoempörten Manier. Dafür müssen gesellschaftliche Verhältnisse geändert und nicht Frauenrechte beschnitten werden.
Jede Frau, die einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen lassen will tut das so bald wie möglich. Außer es fehlt an Geld (deswegen wäre eine Regelung auf Krankenschein sehr wichtig) oder es gibt medizinische Indikationen, die vorher nicht ersichtlich waren.
Ich bewundere jede Frau, die ihr Leben aufgibt, um sich um ein behindertes Kind zu kümmern. (es sind halt zu 99% die Frauen). Ich verüble es keiner, wenn sie nicht die Zeit, die Energie, das Geld und das Umfeld hat. Deswegen wäre es wichtiger diese Debatte auf dem Umgang mit Behinderten in der jetzigen Gesellschaft zu fokussieren und nicht pseudoempört das Recht auf Abtreibung zu deligitimieren.
ich denke eher er ist dafür, dass das eine entscheidung ist die die betroffenen treffen müssen und nicht irgendeine pseudoempörte öffentlichkeit.
tatsache ist dass keine frau einen grund angeben muss, warum sie abtreiben will. und das ist gut so.
die gesellschaftliche entwicklungen und umstände die hinter einer möglichen "ausfilterung" nicht behinderter menschen stehen, werden durch so eine kopflose panikmache, im schulterschluss mit fundamentalistsichen abtreibungsgegnern, nicht gelöst. nein, sie lenken davon ab.
@3.monat - afaik: dann muss man keinen grund angeben, sondern es muss ein medizinischer grund vorliegen.
und da haben wir eine der krux(es?) bei dieser sache. gesellschaftlich relevant wäre die diskussion ob eine geistige beeinträchtigung auch ein med. grund zur abtreibung ist/sein darf bzw. was danach kommt. die haarfarbe etc.?
stattdessen wird jetzt angesicht einer einfacher kontrollmöglichkeit ein nebenschauplatz bekämpft. und anstatt einen diskurs zu dieser problematik zu fördern, setzt man sich mit den selben trotteln in ein boot die abtreibungskliniken belagern und psychisch angeschlagene frauen, die zu diesem zeitpunkt über eine wirklich hartes schicksal entscheiden mussten, belästigen, beleidigen und erniedrigen.
Letztlich sind diese Untersuchungen und Tests ja nichts anderes als selektieren. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Warum macht man diese Test, wenn es nicht um "Minderwertigkeit" geht.
Wie will man denn dieses Vorgehen schönreden?
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