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Die Wiener Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Investor Martin Schlaff im Zusammenhang mit den Telekom-Ostgeschäften.
Wien/Minsk - Die Staatsanwaltschaft Wien ermittelt gegen den Investor Martin Schlaff und weitere fünf Personen im Zusammenhang mit den Telekom-Ostgeschäften. Der Sprecher der Anklagebehörde, Thomas Vecsey, bestätigte am Samstag einen dementsprechenden Bericht des Ö1-"Morgenjournals". In den Ermittlungen soll es um fragwürdige Provisionszahlungen rund um den Kauf des weißrussischen Mobilfunkanbieters Velcom und um eine angebliche Doppelrolle Schlaffs gehen. Insgesamt wird gegen sechs Personen ermittelt.
Eine Hausdurchsuchung bei dem Telekom-Kronzeugen Gernot Schieszler soll die Ermittler auf die Spur gebracht haben. Gefunden worden seien Unterlagen, die für die Polizeiermittler des Bundesamtes für Korruptionsbekämpfung den Verdacht aufwarfen, dass die Telekom Austria einmal mehr hohe Summen ohne nachvollziehbare Leistung gezahlt hatte, berichtete das ORF-Radio.
Dass Schlaff bei den Akquisitionen der Telekom Austria (TA) in Osteuropa seine Finger im Spiel hatte und auch die Übernahme der weißrussischen Velcom im Jahr 2007 eingefädelt hatte, war bekannt. Weitere Details wurden im März aus den E-Mails der Telekom bekannt. Demnach hatte die Holdenhurst Ltd. mit Sitz in Zypern, die Schlaff gehören soll, damals einen lukrativen Beratungsvertrag mit der TA, der dem zypriotischen Unternehmen 200.000 Euro im Monat einbrachte.
Schlaff soll beim Kauf der Velcom eine Doppelrolle eingenommen haben, heißt es laut ORF in einem Bericht der Telekom-internen Untersuchungs-Taskforce BDO. "Es wurde festgestellt, dass Martin Schlaff nahestehenden Unternehmen gegenüber der Mobilkom Austria sowohl als Berater wie auch ab einem späteren Zeitpunkt der Transaktion als Verkäufer aufgetreten ist." Die Mobilkom kaufte die Velcom damals nicht direkt von Weißrussland, sondern erst nachdem sie von der zypriotischen Firma SBT übernommen worden war. Und an dieser SBT ist auch Schlaff zu 15 Prozent beteiligt.
Das Nachrichtenmagazin "profil" veröffentlichte in einer Vorabmeldung am Samstag zudem Aussagen des ehemaligen Telekom-Managers Gernot Schieszler im Zusammenhang mit den Ostgeschäften der Telekom. Demnach bestätigte er, im Auftrag seiner damaligen Vorgesetzten Boris Nemsic und Rudolf Fischer 2007 einen Vertrag mit einer Gesellschaft im Einflussbereich des Unternehmers und langjährigen Geschäftspartners von Martin Schlaff, Robert Nowikovsky, geschlossen zu haben. Diese Gesellschaft, Robicom, kassierte in weiterer Folge 1,24 Millionen Euro exklusive Umsatzsteuer für angebliche "Beratungen" in Zusammenhang mit der nie realisierten Übernahme des weißrussischen Festnetzbetreibers Beltelecom durch die Telekom.
Martin Schlaff soll auch im noch laufenden parlamentarischen Untersuchungsausschuss zu den Telekom-Ostgeschäften aussagen. Er hat - vorerst - für 11. Oktober zugesagt. (APA, 6.10.2012)
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"befreundete staaten im ausland, in korruption eine liga grösser, werden da schon aufpassen und regierungsführer patzt man nicht an" ...
da wird nicht viel rausschauen. das ist alles einen level höher, als ein mio in kärnten oder ein paar inserate millionen. das ist die liga der internationalen banken, ihrer regierungen und der herren mit schlapphüten, der unfälle und ...
Pünktlich vor der Aussage im Untersuchungsausschuss werden die Ermittlungen bekannt.
Damit gibt es natürlich reihenweise Entschlagungsgründe.
Wer den Hintergrund der Wiener Staatsanwälte kennt, weiß ohnehin, was gespielt wird.
So wie bei Faymann die heiklen Punkte sofort eingestellt wurden, und bei jenen, wo eine Einstellung besser argumentierbar ist, öffentlichkeitswirksam längere Scheinprüfungen durchgeführt werden, um von den ersteren abzulenken.
was könnt' das mit Schlaff zu tun haben ?
Bis dato hat sich noch kein konkreter Verdacht Richtung SPÖ in die Medien geschwindelt -
aber, grad wer weiß . . . .
Der ganze Deal ist wie folgt abgelaufen:
Elsner bekommt von Schlaff einen EUR Mio-Betrag für die erfolgreiche Finanzierung durch die BAWAG.
Nemsic bekommt ebenfalls von Schlaff ein Schweigegeld von mehren Mio EUR, damit er als Telekom-Boss den überhöhten Kaufpreis dem Aufsichtsrat erklärt.
Die Co-Investoren Taus und Cordt werden fürstlich entlohnt.
Schlaff streift bei dem Deal deutlich mehr als die Hälfte des Profits ein.
Wer finanziert Elsner seinen Prozess bei gesperrten Konten? Natürlich Schlaff. Taus ist der Überbringer des Geldkuverts in Frankreich.
Wer das bis heute noch nicht geschnallt hat, ist endweder naiv oder er ist österreichischer Staatsanwalt mit Weisungen. Es lebe das Vertrauen in die schlaffe Justiz in Österreich
Boris Nemsic war 2002 (als der Deal mit der bulg. Mobiltel ablief !) noch nicht Chef der Telekom Austria, das wurde er erst am 24. Mai 2006.
Bitte genauer recherchieren, Wikipedia genügt dafür durchaus.
Danke !
Wir erinnern uns alle.
Die Telekom kauft die bulgarische Telekom.
Damals noch Elsner als Generaldirektor finanziert Herrn Schlaff den Kredit von mehreren 100 Mio EURO um die bulgarische Telekom vor der Telekom Austria zu übernehmen. Schlaff befreit mit Co-Investoren Taus, Cordt und Co. die bulgarische Telekom von den korrupten Managern aus der verstaatlichten Ära. Es wird nichts ins Unternehmen
investiert und die Profitabilität der bulgarischen Telekom steigt auch nicht gerade.
Dann kauft Boris Nemsic als CEO der Telekom Austria die bulgarische Telekom um fast den zweifachen Betrag, den Schlaff selber investiert hat.
Alle feiern den Deal, Elsner, Schüssel, Nemsic, Schlaff und Co-Investoren. Fortsetzung folgt...
der Taus war doch einer der letzten, die den Elsner an seinem südfranzösischen Krankenlager besuchten, ehe der Schlaff die Kaution für den Elsner hinterlegte.
Weil doch der rote Elsner die Geschäfte des "schwarzen" Investors Taus und des "bunten" Schlaff mit den ÖGB Geldern finanzierte (OK Geld hat kein Mascherl), so wie das Casino der Casinos Austrias in Jericho, was wiederum der Schlaff "vermittelt" hat ... Gut dass der UAusschuss aus ist ... alles macht nur Kopfschmerzen
... können. Der weiß ganz genau die Grenze zu legal/illegal, und dagegen ist der Schieszler ein armes Würstchen. Bin auch neugierig auf seinen Auftritt im U-Ausschuss, aber ich befürchte der Pilz wird sich seine Zahnderln ausbeissen, zumal anzunehmen ist, dass Schlaff im Gegensatz zu so manch anderem auch noch ein entsprechend intellektueller Kapazunder ist.
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