Shell scheiterte mit Millionenklage gegen Greenpeace

6. Oktober 2012, 12:13
  • Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace demonstrieren vor einer Shell-Tankstelle in Hamburg.
    foto: dpa/christian charisius

    Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace demonstrieren vor einer Shell-Tankstelle in Hamburg.

Unternehmen wollte Verbot von Protestaktionen in der Arktis erstreiten

Amsterdam - Der niederländische Ölkonzern Royal Dutch Shell ist mit einer Millionenklage gegen Greenpeace vor Gericht gescheitert. Das Unternehmen hatte ein Verbot sämtlicher Protestaktionen der Umweltschutzorganisation auf oder unweit von Shell-Grundstücken in der Arktis erstreiten wollen.

Recht auf Protest

Am Freitag urteilte ein Amsterdamer Bezirksgericht allerdings, dass Greenpeace das Recht auf Protest habe. Im Übrigen müsse Shell mit öffentlichem Widerspruch gegen umstrittene Geschäftspraktiken rechnen.

Allerdings muss sich Greenpeace nach einer gerichtlichen Anordnung künftig an etliche Richtlinien halten, die "angemessene" Proteste sicherstellen sollen. So darf die Gruppe nicht länger als eine Stunde Tankstellen besetzen.

Shell hat 4,5 Milliarden Dollar (3,48 Mrd. Euro) in ein Erdölfördungs-Projekt vor der Küste Alaskas gesteckt. Aus Sicht von Greenpeace birgt das Vorhaben im Nordpolarmeer jedoch Umweltrisiken. (APA, 6.10.2012)

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Bin echt froh, dass ich jetzt mein auto kaum mehr brauche und die Mineralölkonzerne nur noch minimalst finanziell unterstütze - moralisch lehne ich sie sowieso heftigst ab!

Wo soll ich nun tanken?

Bisher hielt ich BP die Treue - als Entschaedigung fuer all die Verhetzungen und Belastungen, die diese Firma im Zuge des Unfalles einer ihrer Bohrplattformen erlebte.

Diese Nachricht erweckt mein Gewissen: Ich sollte auch Shell tanken....

Romney: "We have 250 years of coal. Why wouldn’t we use it?”

www.politico.com/news/stor... 82097.html

- ohne Worte -

Nicht wie in Afrika.

Wo man Ureinwohner, Gewerkschaftler und Demonstranten auch mal für eure Interessen umbringen lässt.

Man braucht eine Tankstelle doch gar nicht zu besetzen es reicht ja völlig die Zufahrt zu sperren, ob mit Menschen oder verbogenen Nägeln bleibt dahingestellt...

Na klar für einen Spenden-Multi wie Greenpeace - gute Lobbyarbeit

Ein neues Posting...

mit denselben "gekauften" Inhalten.

Du scheinst auch der einzige zu sein, der noch nicht gemerkt hat, dass es allmählich auffällt.

Holst Dir wohl bald einen neuen Nick?

Die Globalisten beginnen immer mehr zu bröckeln.

Wie erfreulich.

ist schon ein spendenkonto für shell eingerichtet? es haben sicherlich viele menschen grosses mitleid.

wie ich den österreicher kenne, wird er sofort zur nächsten shell

fahren volltanken und um seinen wohnblock fahren bis der tank leer ist...das ganze wiederholen bis das konto überzogen ist...man gönnt sich ja sonst nixx

Wirklich verloren hat Shell nicht weil sich jetzt Greenpeace an Auflagen halten muß bei Protesten, und somit kann Shell in Zukunft wenns zu bunt wird ganz legal durchgreifen. Wird nur hier als großer Erfolg gefeiert.

Sehr gut!

das nenn ich chuzpe - shell verklagt greenpeace!

even the hardest shell can be broken!

OMV, BP, Shell

Die Liste der von mir boykottierten Tankstellen wird immer länger. Wenn es so weitergeht brauch ich ein Elektroauto.

Wie praktisch, da kommt dann der Strom aus der Steckdose.

Jedenfalls nicht, bzw. nur unwesentlich aus Erdöl, und Gas kommt ja von Gazprom, die sind ja die Guten...

Elektromobilität

ist aber auch nicht sauber, wenn man bedenkt, dass Strom auch mit kalorischen Kraftwerken erzeugt wird.
Nicht zu reden vom Atomstrom! Wind- und Wasserkraft sind zudem mehr als bedenklich, wenn die ökologischen und sozialen Kriterien missachtet werden!

Zum Glück fährt mein Rad mit Ottakringer Bier ;-) Da brauch ich kein schlechtes Gewissen haben.

Samma froh dass Ihr Laptop einen Akku hat, sonst hätten Sie auch auch noch Strom gebraucht.

Danke

für den Einwand! Stimmt genau, dass auch andere "Verbraucher" Strom benötigen.

lol

wo tanken sie denn bitte jetzt?

Jet?

die europäische Version von denen?
http://www.businessweek.com/ap/2012-0... ver-spills

Sorry, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es einen "guten" Tankkonzern gibt.
Die beste Option ist immer noch gar nicht zu tanken.

das tragische ist ja, dass man zumindest im wiener umfeld die omv nicht wirklich boykottieren kann, weil nur weil auf der tankstelle nicht omv steht, heißt das nicht, dass kein sprit aus schwechat drinnen ist.

Bei der ungarischen Kette auch nicht, Mol glaub ich heisen die?

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