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Roswell/Fuschl - Der spektakuläre Stratosphären-Sprung des Salzburgers Felix Baumgartner aus rund 36.000 Metern Höhe ist von Montag auf Dienstag verschoben worden. Grund für die Verschiebung ist eine Kaltfront und zu starker Wind in Roswell im US-Bundesstaat New Mexiko. Insbesondere für den Start braucht es perfekte Wetterbedingungen.
Die Kaltfront mit deutlich niedrigeren Temperaturen, Wolken und Nieselregen wird sich laut aktueller Prognose über das Wochenende durch das östliche New Mexico bewegen. Am Montag soll sich das Wetter bessern, die Windgeschwindigkeit wird allerdings über dem akzeptablen Wert von maximal drei km/h liegen. "Die gute Nachricht ist, dass wir einen oder zwei Tage nach dieser Kaltfront haben, an denen das Wetter für den Ballonstart günstiger ist", so der Meteorologe Don Day.
Laut Red Bull beeinflusst die Verschiebung die Vorbereitungen nicht. In der Generalprobe in der Nacht von Freitag auf Samstag (Ortszeit) werden Baumgartner und das Team die mehrstündigen Pre-Launch-Vorbereitungen genau so absolvieren, wie es dann am Dienstag der Fall sein wird.
Mit dem Sprung soll Baumgartners Traum in Erfüllung gehen, seit fünf Jahren bereitet sich der 43-Jährige auf die Mission "Red Bull Stratos" vor. Dabei sollen vier bestehende Rekorde gebrochen werden: der höchste bemannte Ballonflug (36.576 Meter) sowie der höchste Fallschirmsprung. Baumgartner soll zudem als erster Mensch im freien Fall die Schallmauer durchbrechen. Weiters will er den längsten freien Fall - ungefähr fünfeinhalb Minuten - absolvieren. Den bisherigen Rekord hält seit 52 Jahren Baumgartners Mentor Joe Kittinger, der aus einer Höhe von 31.332 Metern gesprungen ist. (APA, 06.10.2012)
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Aber trotzdem: bei dem Theater was die veranstalten, frage ich mich ernsthaft wie der Joe Kittinger den im Prinzip selben Sprung schon vor 52 Jahren jemals auf die Reihe gebracht hat. Hat sich der Typ damals einfach nix um die Sicherheit g'schissn, und sein Team auch nicht?
Ist eine ernst gemeinte Frage, auf der englischen Wikipedia steht über die Sprungvorbereitungen nicht sehr viel. Nur daß er bei einem Testsprung fast draufgegangen wäre, weil er das Bewusstsein verloren hat. Weniger als 4 Wochen darauf hat er dann den nächsten Testsprung absolviert (+1 für die "nix g'schissn"-Theorie).
Aber klar, Red Bull darf sich da natürlich kein Debakel erlauben. Und das die Sicherheit erste Priorität hat, ist ja auch nix Schlechtes...
Was wir jetzt haben sind schnellere Computer, aber in der Raumfahrt hat sich leider sehr sehr wenig getan.
Das zeigen schon alleine die Spaceshuttles die erste im letzten Jahr in Rente geschickt wurden.
Die sind 30 Jahre lang geflogen...
Das will Ihnen doch die Red-Lull-Propaganda nur weismachen. Natürlich würde er nicht einmal dann draufgehen, wenn er von Anfang bis Ende bewußtlos wär. Denn dann würde einfach in einer Sicherheitshöhe der Fallschirm aufgehen und den roten Ochsen einfach absetzen.
Das war von mir unklar ausgedrückt - gemeint war Kittinger, und dessen Vorbereitungen. Anscheinend (wie gesagt laut Wikipedia, nämlich hier: http://en.wikipedia.org/wiki/Proj... _Excelsior ) hat er bei besagtem Testprung im Herbst 1959 unkontrolliert zu rotieren begonnen und auf Grund der Fliehkräfte das Bewusstsein verloren. Sein Fallschirm ging automatisch auf und hat ihm dadurch das Leben gerettet.
Gesamtdauer des Projektes damals: weniger als 2 Jahre. Ca. 9 Monate zwischen erstem Test und dem Rekordsprung im August 1960.
dieses 'event' wird doch schon seit monaten künstlich in die länge gezogen.
irgend jemand hat etwas 'tolles' vor, redbull sponsert und versucht natürlich den maximalen werbeprofit herauszuschlagen, d.h. das ding möglichst lange in den medien zu halten.
zuerst war es die defekte kapsel, die den sprung verhindert haben soll, heute ist es der böse wind, nächste woche hat baumgartner wahrscheinlich sch..ßerei, und für übernächste woche wird den 'redbull' - strategen sicher wieder eine neue ausrede einfallen, den sprung zu verschieben
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