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Thomas Vanek spielt in Graz Eishockey.
Wien - Die 9. Runde der Erste Bank Eishockey-Liga (EBEL) ist am Freitagabend in drei von sechs Spielen zumindest in die Verlängerung gegangen. Der KAC setzte sich im Penaltyschießen bei Olympija Laibach mit 4:3 durch, Meister Linz besiegte die Vienna Capitals in der Overtime mit 4:3 und in Graz setzten sich die 99ers erstmals mit Topstar Thomas Vanek gegen Medvescak Zagreb erst im shoot-out mit 5:4 durch.
Das Debüt von Thomas Vanek ist zum großen Fest geworden. Über 4.000 Zuschauer sorgten erstmals seit Jahren für eine ausverkaufte Eishalle Liebenau und durften auch gleich über den ersten Treffer von Österreichs bestem Spieler jubeln. Vanek erzielte beim 5:4 (0:0,3:3,1:1;0:0,1:0)-Erfolg nach Penaltyschießen der Graz 99ers gegen Medvescak Zagreb den Treffer zur 3:2-Führung (32.).
Latendresse im Schatten Vaneks der Matchwinner
Ein typischer Treffer der Marke Vanek, den die begeisterten Zuschauer nach 31:49 Minuten zu sehen bekamen: Im Powerplay postierte sich der Flügelstürmer vor dem Gehäuse und fälschte einen Schuss von Jarrett ins Tor ab. Eine Aktion, die auch in der NHL dutzendfach zu einem Treffer geführt hat und die Halle in Graz zum Toben brachte. Im Penaltyschießen scheiterte er aber zweimal, einmal an Torhüter Ouzas, einmal an der Stange.
Latendresse brachte die Grazer im Mitteldrittel in Unterzahl in Führung (23.), doch zu viele Strafen brachten die Heimischen in Bedrängnis. Mit einem Doppelschlag innerhalb von 20 Sekunden drehten Miller (30./PP2) und Greentree (30./PP) das Spiel. Doch die 99ers schlugen durch Daoust zurück (31.), ehe die Fans - nach Videobeweis - auch über den ersten Treffer von Vanek jubeln durften. Greentree erzielte aber kurz vor der zweiten Pause den Ausgleich (39.). Die neuerliche Grazer Führung durch Moderer (48.) hielt nur bis zum Treffer von Buck in der 59. Minute. Im immer dichter werdenden Nebel behielt im Penaltyschießen nur Latendresse die Nerven und schoss Graz zum Sieg.
Nödl dabei, Grabner noch nicht
Völlig offen verlief auch der Schlager zwischen Tabellen-Leader Villacher SV und Red Bull Salzburg. Die Villacher, die ab Sonntag mit New York Islanders-Star Michael Grabner antreten, lieferten den Gästen aus Salzburg einen Schlagabtausch samt immer wieder wechselnder Führung. Erstmals mit von der Partie für den VSV war der Kanadier Brad Cole, der aber vor allem mit einem Check an Latusa (12.) auffiel. Letzterer musste mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung ins Krankenhaus. Die Villacher überzeugten vor allem im Schlussdrittel, in dem sie einen 2:3-Rückstand durch Altmann (6. Saisontreffer) und Hughes 64 Sekunden vor Schluss noch in einen 4:3-Erfolg verwandelten. Es war bereits der sechste Sieg in Folge für die Draustädter.
Die mit Spannung erwarteten ersten Auftritte der österreichischen NHL-Legionäre endeten mit einem Sieg und einer Niederlage für die Gast-Spieler. Bei den Innsbrucker Haien war beim 3:4 in Szekesfehervar erstmals auch Andreas Nödl im Einsatz. Der normalerweise für die Carolina Hurricanes spielende Wiener hatte im ersten Drittel eine gute Chance, konnte sich aber sonst noch nicht herausragend in Szene setzen.
Zumindest zeigten die Innsbrucker nach der 1:7-Schlappe gegen Ljubljana eine verbesserte Defensive. Die Ungarn sorgten jeweils mit 2:0, 3:1 und 4:2 für klare Führungen, die Innsbrucker schafften immer wieder den Anschlusstreffer. Am Ende wurde es aber nichts mit einem Auswärtspunkt.
KAC im Penaltyschießen
Der KAC feierte in Slowenien einen 4:3-Sieg nach Penaltyschießen gegen Olimpija Ljubljana. So wie einige österreichische Clubs hat auch Ljubljana auf den NHL-Lockout reagiert und Detroit-Legionär Mursak verpflichtet. Der Slowene war auch mit drei Assists eine der bestimmenden Persönlichkeiten vor 3.000 Zuschauern gegen die Klagenfurter. Der KAC lief einem 0:2 und 2:3-Rückstand nach, ein Treffer von Koch (45.) brachte die Kärntner dann in die Verlängerung. Dort fiel kein Tor, im Penaltyschießen entschied Spurgeon die Partie für den KAC.
Meister Linz gewann ein packendes Duell mit den Vienna Capitals nach 2:0-Führung und 2:3-Rückstand mit 4:3 nach Verlängerung. Zum Helden des Abends für die Linzer avancierte Murphy, der in der 58. Minute den Ausgleich zum 3:3 erzielte. In der Verlängerung dauerte es dann nur 22 Sekunden, bis abermals Murphy von der blauen Linie zum Endstand traf. Bei den Wienern noch nicht im Einsatz war Neuzugang Potter, der Verteidiger von den Edmonton Oilers debütiert am Sonntag daheim gegen Zagreb.
In Dornbirn sah der dortige Eishockey Club gegen den Tabellen-Dritten Znojmo nach zwei Dritteln beim Stand von 1:5 einem Debakel entgegen. Zwar gingen die Hausherren durch Robert Logan MacMillan in der 7. Minute noch mit 1:0 in Führung, in der Folge waren die Tschechen vorerst klar überlegen. Jarusek (13.) und Pucher (19.) stellten noch vor der ersten Pausensirene den Spielstand auf den Kopf, mit drei Treffern im Mitteldrittel durch Roznik, Beranek und Bartos waren die Weichen zum Sieg scheinbar gestellt. Mit Treffern durch Aquino (44.), Feichtner (47.) und Kozek (50.) bewiesen die Vorarlberger in einem tollen Schlussabschnitt aber große Moral. Am Ende blieb die Aufholjagd mit einem 4:5 aber unbelohnt.(APA/red, 05.10.2012)
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da kommt einer der bestverdienenden nhl-spieler auf gastbesuch nach graz, und wohnt dann völlig unkompliziert im kinderzimmer bei seinen eltern.
und - als ob nicht schon genug wär, bekommt er vom sponsor ein auto das wahrscheinlich in den kofferraum seiner autos in usa passt.
ich hoffe unsere verwöhnten unterdurchschnittssportler in ö (vor allem fußball) nehmen sich da ein beispiel!!!
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