Profiboxer Cruz ist ein "stolzer, schwuler Mann"

5. Oktober 2012, 19:28
  • Hat 18 seiner 21 Profikämpfe gewonnen, neun davon durch K.o.: Orlando Cruz.
    foto: dapd/pichardo

    Hat 18 seiner 21 Profikämpfe gewonnen, neun davon durch K.o.: Orlando Cruz.

Puerto Ricaner erster Klassemann der Homosexualität öffentlich macht

San Juan - Orlando Cruz aus Puerto Rico gilt als erster Top-Boxer, der seine Homosexualität öffentlich gemacht hat. "Ich habe mehr als 24 Jahre für meine Karriere gekämpft. Dabei wollte ich immer zu dem stehen, was ich mache", sagte der 31-Jährige. Cruz, der am 19. Oktober einen Titelkampf im Federgewicht gegen den Mexikaner Jorge Pazos bestreitet, wollte ein Tabu in der Männerwelt des Boxens brechen. Er sei " ein stolzer, schwuler Mann".

Austragungsort des Kampfes ist die Kleinstadt Kissimmee im US-Bundesstaat Florida, wo Homosexuelle es nicht gerade leicht haben. Im "Sunshine State" sprachen sich 2008 62 Prozent der Bürger gegen Ehen und eingetragene Partnerschaften von Homosexuellen aus. Sie sind bis heute verboten. Seine Heimat Puerto Rico gilt dagegen als ausgesprochen liberal - vielleicht mit ein Grund, der Orlando Cruz das Outing erleichtert hat. Gewinnt der siebenmalige Landesmeister Puerto Ricos den Fight um die Krone des Nordamerika-Verbandes NABO, gilt er als Anwärter auf einen großen WM-Kampf der WBO.

Gunter A. Pilz, renommierter Sportsoziologe aus Hannover, glaubt, das Cruz' Ausbruch aus dieser Gefangenschaft dem Boxer nicht zum Nachteil gereichen wird. "Vielleicht hilft er auch grundsätzlich, den Irrglauben zu korrigieren, Schwule seien grundsätzlich verweichlicht. Er ist keine so genannte Schwuchtel, kein Schwächling. Er hat als Profiboxer schon bewiesen, dass er dem Männlichkeitsbild voll entspricht. Männlichkeit und Gewalt sind im Boxen ein zielführendes Verhalten", sagt Pilz: "Schwul gleich schwach gleich nicht männlich - wie es auch in den jüngsten Diskussionen im Fußball immer heißt -, das hebelt er voll aus."

Jeder Sportler, der sich oute, sei "momentan ein Leuchtturm". Zudem, glaubt Pilz, werde es Cruz helfen, dass er Boxer und kein Mannschaftssportler sei: "Die Fußball-Fanszene würde ein solches Outing gnadenlos ausnutzen." (red/sid, 5.10. 2012)

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Alle homosexuellen Profifußballer in Österreich!

So alles gut geht weile ich noch rund 40 Jahre auf der Erde und ich sehne mich nach einer Welt in der geschlechtliche Orientierung keine Rolle mehr spielt, in der Menschen sich erlauben zu sein wer sie sein wollen, in der Neid, Niedertracht und Missgunst der Vergangenheit angehören. Ich glaube daran, dass wir es schaffen können - jeder muss bei sich selbst anfangen!!
http://www.youtube.com/watch?v=yRhq-yO1KN8

ich hoffe mal in einer welt zu leben, wo die sexualität keinem mehr was angeht und nicht dauernd öffentlich diskutiert

mir ist es egal ob ein profisportler, sänger od. sonst ein star privat orgien, gang bangs od. homsexualität praktiziert. ich interessiere mich für den sport, die musik udgl. was sie privat treiben ist mir wurscht.

genauso ob mir egal ist ob eine management position von einer frau oder einem mann bekleidet wird. solange er/sie den job ordentlich machen.

kleiner tipp

fang bei dir selber an und ignoriere einfach solche artikel, die nichts anderes tun, als letztendlich schwule in die auslage zu stellen. schwul ist dann normal, wenn es keinen mehr juckt und niemand mehr postet (und ich bin auch nciht besser ...)

Ist dir schon mal in den Sinn gekommen, dass wir das gar nicht wollen...

Sehr mutig.
Solche Menschen sollte es mehr geben...

Ja,am besten wäre, es gäbe sofort nur solche mutige homosexuelle Menschen,damit die Menschheit innerhalb einer Generation ausstirbt.
Tolle Einsicht.Hauptsache wir sind so supertolerant und unser Sexleben geht niemanden was an.

Vielleicht nin ich dumm oder so

aber ich verstehe wirklich nicht (ja vorstellen kann ich es mir aber verstehen tu ichs trozudem nicht) was Menschen an schwulen Menschen so aufregt. Vor allem Fussballfans welche zuhause am Computer sicher den einen oder anderen Lesben-Porno haben.
I dont get it.

Je ungebildeter und doofer

desto schwulenfeindlicher in der Gruppe.

als akademisch gebildeter mit entsprechend vielen akademikern im bekanntenkreis wünschte ich inständig, dem zustimmen zu können.
ist leider nicht so, traurig, aber wahr.

Doofheit overrules Bildung...

Ganz einfach...

...viele Männer glauben - irrigerweise - dass sie für schwule Männer unwiderstehlich sind und diese über sie herfallen würden, wenn sie könnten... Genauso, wie sie über eine schöne Frau herfallen würden, würden gesellschaftliche Zwänge sie nicht halten...

darum

sind frauen in vielen islamischen ländern dazu gezwungen sich bis zur unkenntlichkeit zu verschleiern um nicht den ewig geilen männern ausgeliefert zu sein weil sie deren sexuelle bedürfnisse geradezu herausfordern...

auch wenn seine heimat puerto rico in dieser beziehung als "ausgesprochen liberal" gelten mag - ein tapferer mann.

ich erinnere mich, wie herbert prohaska mal in einem fernsehinterview auf die frage, ob ein schwuler fußballer sich outen solle davon mit bedauerndem kopfschütteln abgeraten hat: "nicht wegen der mannschaft, dem trainer oder sonstwas internem, sondern wegen der fans."

das ist so traurig wie realistisch.

Er hat wirklich "wegen der fans" gesagt??

nein, natürlich nicht

entweder wegen dem fans oder
wegen den fans - ist ja schliesslich der herbert

wegen DIE Fans bitte.

Richtig. Is es der herbert, heissts: wegen die fans!

erinnert mich an einen bekannten wiener Fitness Trainer,

der ein gut gesponsertes, allseits bekanntes Fitness Center aufgemacht hat.
Sponsoren werden sich immer finden :-D

Gut so. Irgendwer musste mal anfangen, damit es im Profisport tatsächlich irgendwann mal vollkommen egal ist, welche sexuelle Orientierung jemand hat.

Und an all die hämischen Kommentatoren hier: wenn das so eine angenehme Art von Medienaufmerksamkeit wäre, wenn das tatsächlich Geld bringen würde, wenn mit einem Outing irgendwelche Vorteile verbunden wären – dann wüssten wir von mehr als einem schwulen Boxer oder, Gott bewahre, wir würden vielleicht sogar einen schwulen Fußballspieler kennen. Wenn die Öffentlichkeit entspannt damit umgehen könnte, dann wär dieses leidige Thema schon lange erledigt.

wieder ein kleiner schritt...

...irgendwann kommt die zeit, wo die sexuelle orientierung wirklich keine rolle mehr spielt.

meinen respekt hat er, leicht ist das nicht und wegen dem marketing macht ers sicher nicht.

Für's Geldbörserl ist dieses Outing wohl auch nicht schlecht.

wahlweise auch fuer einen duemmlichen anschlag eines "enttaeuschten" fans ???
glauben sie allen ernstes, dass man damit geld macht???

Ja, das ist wirklich naiv von mir, zu glauben, dass ein Profiboxer von einem höheren Bekanntheitsgrad profitiert. Wie absurd.....

PS: Befassen Sie sich ein wenig mehr mit der Realität.

diestandard

Kümmern die sich nicht normalerweise um solche Themen?

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