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Hat 18 seiner 21 Profikämpfe gewonnen, neun davon durch K.o.: Orlando Cruz.
San Juan - Orlando Cruz aus Puerto Rico gilt als erster Top-Boxer, der seine Homosexualität öffentlich gemacht hat. "Ich habe mehr als 24 Jahre für meine Karriere gekämpft. Dabei wollte ich immer zu dem stehen, was ich mache", sagte der 31-Jährige. Cruz, der am 19. Oktober einen Titelkampf im Federgewicht gegen den Mexikaner Jorge Pazos bestreitet, wollte ein Tabu in der Männerwelt des Boxens brechen. Er sei " ein stolzer, schwuler Mann".
Austragungsort des Kampfes ist die Kleinstadt Kissimmee im US-Bundesstaat Florida, wo Homosexuelle es nicht gerade leicht haben. Im "Sunshine State" sprachen sich 2008 62 Prozent der Bürger gegen Ehen und eingetragene Partnerschaften von Homosexuellen aus. Sie sind bis heute verboten. Seine Heimat Puerto Rico gilt dagegen als ausgesprochen liberal - vielleicht mit ein Grund, der Orlando Cruz das Outing erleichtert hat. Gewinnt der siebenmalige Landesmeister Puerto Ricos den Fight um die Krone des Nordamerika-Verbandes NABO, gilt er als Anwärter auf einen großen WM-Kampf der WBO.
Gunter A. Pilz, renommierter Sportsoziologe aus Hannover, glaubt, das Cruz' Ausbruch aus dieser Gefangenschaft dem Boxer nicht zum Nachteil gereichen wird. "Vielleicht hilft er auch grundsätzlich, den Irrglauben zu korrigieren, Schwule seien grundsätzlich verweichlicht. Er ist keine so genannte Schwuchtel, kein Schwächling. Er hat als Profiboxer schon bewiesen, dass er dem Männlichkeitsbild voll entspricht. Männlichkeit und Gewalt sind im Boxen ein zielführendes Verhalten", sagt Pilz: "Schwul gleich schwach gleich nicht männlich - wie es auch in den jüngsten Diskussionen im Fußball immer heißt -, das hebelt er voll aus."
Jeder Sportler, der sich oute, sei "momentan ein Leuchtturm". Zudem, glaubt Pilz, werde es Cruz helfen, dass er Boxer und kein Mannschaftssportler sei: "Die Fußball-Fanszene würde ein solches Outing gnadenlos ausnutzen." (red/sid, 5.10. 2012)
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So alles gut geht weile ich noch rund 40 Jahre auf der Erde und ich sehne mich nach einer Welt in der geschlechtliche Orientierung keine Rolle mehr spielt, in der Menschen sich erlauben zu sein wer sie sein wollen, in der Neid, Niedertracht und Missgunst der Vergangenheit angehören. Ich glaube daran, dass wir es schaffen können - jeder muss bei sich selbst anfangen!!
http://www.youtube.com/watch?v=yRhq-yO1KN8
mir ist es egal ob ein profisportler, sänger od. sonst ein star privat orgien, gang bangs od. homsexualität praktiziert. ich interessiere mich für den sport, die musik udgl. was sie privat treiben ist mir wurscht.
genauso ob mir egal ist ob eine management position von einer frau oder einem mann bekleidet wird. solange er/sie den job ordentlich machen.
fang bei dir selber an und ignoriere einfach solche artikel, die nichts anderes tun, als letztendlich schwule in die auslage zu stellen. schwul ist dann normal, wenn es keinen mehr juckt und niemand mehr postet (und ich bin auch nciht besser ...)
aber ich verstehe wirklich nicht (ja vorstellen kann ich es mir aber verstehen tu ichs trozudem nicht) was Menschen an schwulen Menschen so aufregt. Vor allem Fussballfans welche zuhause am Computer sicher den einen oder anderen Lesben-Porno haben.
I dont get it.
...viele Männer glauben - irrigerweise - dass sie für schwule Männer unwiderstehlich sind und diese über sie herfallen würden, wenn sie könnten... Genauso, wie sie über eine schöne Frau herfallen würden, würden gesellschaftliche Zwänge sie nicht halten...
auch wenn seine heimat puerto rico in dieser beziehung als "ausgesprochen liberal" gelten mag - ein tapferer mann.
ich erinnere mich, wie herbert prohaska mal in einem fernsehinterview auf die frage, ob ein schwuler fußballer sich outen solle davon mit bedauerndem kopfschütteln abgeraten hat: "nicht wegen der mannschaft, dem trainer oder sonstwas internem, sondern wegen der fans."
das ist so traurig wie realistisch.
Gut so. Irgendwer musste mal anfangen, damit es im Profisport tatsächlich irgendwann mal vollkommen egal ist, welche sexuelle Orientierung jemand hat.
Und an all die hämischen Kommentatoren hier: wenn das so eine angenehme Art von Medienaufmerksamkeit wäre, wenn das tatsächlich Geld bringen würde, wenn mit einem Outing irgendwelche Vorteile verbunden wären – dann wüssten wir von mehr als einem schwulen Boxer oder, Gott bewahre, wir würden vielleicht sogar einen schwulen Fußballspieler kennen. Wenn die Öffentlichkeit entspannt damit umgehen könnte, dann wär dieses leidige Thema schon lange erledigt.
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