Erster Sex: Besser etwas später

5. Oktober 2012, 18:20

Globaler Trend geht dahin, immer früher die Jungfräulichkeit zu verlieren - Frühstarter sind aber laut einer Studie mit späteren Partnern eher unzufrieden

Austin/Wien - Wohl bei keiner anderen Umfrage wird so viel gelogen wie beim Sex. Beim letzten, auch schon wieder fünf Jahre alten "Durex Sexual Wellbeing Global Survey" machten 26.000 Personen Angaben über ihr Sexualleben. Dabei kam unter anderem heraus, dass die Österreicher beim ersten Mal besonders früh dran sind: Angeblich hat man hierzulande im Durchschnitt mit 17,3 Jahren erstmals Sex.

Weltweit liegt dieses Alter zwischen 18 und 19, wobei der globale Trend dahin geht, immer früher die Jungfräulichkeit zu verlieren. Sexualmediziner sind darüber nicht allzu erfreut: Früher Sex führt unverhütet und ohne die entsprechende Vorbereitung allzu oft zu ungewollten Schwangerschaften und anderen unangenehmen Nachwirkungen.

Die US-Psychologin Paige Harden ging dem Problem des richtigen Zeitpunkts fürs erste Mal mit einer etwas anderen Fragestellung nach. Die Forscherin von der Universität Austin in Texas wollte herausfinden, ob und wie sich das Alter, in dem Menschen das erste Mal Geschlechtsverkehr haben, auf ihr späteres Liebesleben auswirkt.

Für ihre Studie, die im Fachblatt "Psychological Science" erschien, wertete die Psychologin Daten von rund 1.500 Geschwisterpaaren desselben Geschlechts aus, die über mehrere Jahre befragt wurden. Im Hinblick auf das erste Mal bildete Harden drei Gruppen: Wer bis 15 das erste Mal Sex hatte, war früh aktiv, von 16 bis 19 normal und ab 20 spät.

Bei der Auswertung zeigte sich ein recht eindeutiger und nicht ganz überraschender Trend: Personen, die eher spät dran waren, lebten mit 30 Jahren eher in stabilen Beziehungen und waren damit zufriedener. Manche von ihnen hatten indes auch keinen Partner gefunden. Frühstarter hingegen hatten durchschnittlich mehr Partner, mit denen sie jedoch eher unzufrieden waren. (tasch/DER STANDARD, 6./7. 10. 2012)

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Frage:
Soll das, was die zwei Gestalten auf dem Foto gerade tun, so etwas wie *Sex* sein? Uhm. Danke, verzichte...

Interessant.

Ich kenne ein Mädchen, dass mit 9-12 Jahren von ihrem Vater misshandelt wurde, ihre Mutter bekam es mit und zog sofort mit ihrer Tochter weg (top).
Sie ging mit mir in die selbe Klasse, in meiner Hauptschulzeit, und wir wohnen nun auch in der selben Straße, seit dem sie geheiratet hat und selbst 2 Kinder bekam.
Ich denke sie führt nun ein sehr stabiles Leben.
Und sie wirkt auch sehr zufrieden in ihrer Beziehung.

Gnade

"Ich kenne ein Mädchen, dass mit 9-12 Jahren von ihrem Vater misshandelt wurde [...]"

UND

"Ich denke sie führt nun ein sehr stabiles Leben.
Und sie wirkt auch sehr zufrieden in ihrer Beziehung."

WTF ??

Als ob das auch nur ansatzweise etwas mit diesem Artikel am Hut hat...

es ist immer wieder lustig wenn man leute trifft, die zu behämmert sind statistiken zu verstehen, insbesondere die insignifikanz von einzelereignissen.

du, mein lieber optimist, gehörst zu genau diesem erlauchten kreis.

wenn du nach "statistischer ausreisser" gegoogelt, und das was du liest verstanden hast, darfst du wieder posten.

Toller Kommentar

Ws wollen sie damit sagen ? Wenn wir alle als Kinder misshandelt worden wären, hätten wir jetzt glückliche stabile Beziehungen ? Oder was ?

gehört das ernsthaft zu diesem artikel?

korrelation != kausalität

aber lassen wir das. bitte in der reihe anstellen - jeder nur einen nobelpreis.

Also ich bin

über meine erste Sexpartnerin mit 16 gestolpert und dann irgendwie in das ganze Geschehen reingerutscht...

Da müssens aber schon sehr glücklich gstolpert sein

wenns durchs Stolpern dann einegrutscht sind.

Sie sind über Ihre hand gestolpert ?

"Des interessiert doch niemand, des Einkehrwochenende!"

Du geiles Fickfros.cherl !

.

Ich denke, dass hier wieder einmal mit Ursache und Wirkung jongliert wird. Wann man sein erstes Mal hat, wird wohl nicht sehr einflussreich sein. Stattdessen sollte man das eher als eine Art Spiegelbild der Persönlichkeit sehen - wer früh anfängt, wird wohl kaum die schüchterne Susi von nebenan sein. Der klassische Player wird sich wohl kaum mit 30 niederlassen und ein besonnenes, monogames Leben führen wollen, genausowenig das offen-für-alle(s)-Haserl.

schuldbladne psyhcologie.

Küchenmixer-Rechtschreibung.

Also daraus...

...abzuleiten "Besser etwas später" is schon verwegen - was is daran besser wemma eine stabile Beziehung oder keine Beziehung hat? Und warum darf ma ned unzufrieden sein?

Also ich denke,

es soll nur den Trend unbedinkt früh Sex haben zu müssen abwenden gerade, wie oben beschrieben, unangenehme Nachwirkungen kommen kann, vergisst man die Verhütung.

deswegen erfindet man irgendwelche "zusammenhänge"? da können wir gleich bei der methode der katholiken bleiben.

erinnert ein wenig an

schwach angefangen und dann stark nachgelassen.

also mit 14 waren wir schon Profis, Mitte 20 tabulos, und ab 40 wählerischer geworden

Nun bin ich glücklicher Single und habe viele Freundinnen :-)

Hm....

....also kurz zusammengefasst: Wenn man mehr Sex haben will, soll man früher anfangen, ansonsten landet man mit 30 in irgendeiner "stabilen" Beziehung und das wars dann mit Sex?

mein gedanke :D

oder gar keinen, laut artikel .-)

es muss nicht immer alles statistisch erfasst werden.

Wann man das erste Mal hat, ist gelinde gesagt schnurzegal.

Hauptsache ist, dass die/der Erstling sich dabei wohl und bereit dazu fühlt.

interessant, dass hier so viele rot tricheln. Frage an die "Roten":
meint ihr, egal mit welchem Befinden, hauptsache möglichst spät sei besser?

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