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Paszek: "Ich will konstanter werden, mein Level steigern."
Linz/Wien - Auf der Couch herumknotzen, mit den Hunden was machen, in die Stadt spazieren. In zwei Tagen in der Vorarlberger Heimat lässt sich abseits des Trainingsprogramms und nach einer dreiwöchigen Asien-Tour schon gut ausspannen. "Das lernt man zu schätzen", sagt die 21-jährige Dornbirnerin Tamira Paszek dem Standard. "Während der Saison bin ich zusammengerechnet nur eineinhalb Monate zu Hause - wenn überhaupt."
Am Samstag heißt es wieder Koffer packen, dieses Mal fällt die Reise relativ kurz aus. Beim mit 220.000 Dollar dotierten Tennisturnier in Linz ist Paszek erstmals gesetzt, Position 27 in der Weltrangliste ist ihre bisher beste Karriereplatzierung. Paszek: "Ich habe mir vor der Saison einen Platz unter den ersten 30 als Ziel gesetzt. Da liege ich ziemlich gut im Rahmen."
Mit Linz verbindet Paszek "tolle Erinnerungen", vor sieben Jahren gewann sie dort bei ihrem Debüt auf der WTA-Tour ihr überhaupt erstes Match. Bei fünf Auftritten gelang es Österreichs Nummer eins aber noch nicht, das Viertelfinale zu erreichen - eine Ergebnis, das sie 2011 und 2012 beim Grand-Slam-Turnier von Wimbledon schaffte. Im Vorjahr setzte es in Linz eine Auftaktpleite. Das sollte der Nummer sieben der Generali Ladies diesmal nicht passieren. "Ich verspüre weniger Druck", sagt Paszek. "Ich merke, dass ich älter und lockerer werde. Außerdem bin ich topfit, es passt derzeit alles zusammen."
Im ersten Halbjahr lief es weniger rund, Verletzungen zwickten da und dort, in 13 Turnieren setzte es elf Auftaktpleiten. Mit ihrem neuen Trainer Andrej Pavel, der sie seit Ende Mai betreut, kehrten auch die Erfolge zurück. "Dabei war die Zusammenarbeit noch spontan. Für nächstes Jahr haben wir gemeinsam einen Plan ausgearbeitet", sagt Paszek.
Der da lautet: aggressives Tennis forcieren, am Power-Aufschlag feilen, mehr Angriffe ans Netz. Paszek: "Ich bin an einem Punkt meiner Karriere angelangt, wo ich meine Ziele im Tennis mit voller Kraft verfolgen werde. Ich will konstanter werden und mein Level steigern. Das wird viel Arbeit." Für 2013 hat Paszek die Top 15 anvisiert.
Vor allem bei den Olympischen Spielen in London gelang es Paszek nicht, ihre Leistung abzurufen. Nur einen Monat nach ihrem Viertelfinal-Einzug in Wimbledon scheiterte sie in der ersten Runde. "Da habe ich echt einen schlechten Tag erwischt. Aber die Situation war schwierig. Ich war ja schon Medaillenhoffnung, da war noch nicht einmal klar, ob ich überhaupt starten darf."
Nach Linz und dem Turnier in Luxemburg wird Paszek die Saison beenden, Mitte November erfolgt trainingsmäßig der Anpfiff für die nächste. Dazwischen wird sie blaumachen. "Ich fliege irgendwohin, wo ich noch nicht war. Das letzte Mal hab' ich Urlaub gemacht, da war ich 14."
Noch aber gilt volle Konzentration auf Linz, wo mit der Weißrussin Wiktoria Asarenka erstmals eine regierende Nummer eins aufschlägt. Turnierdirektorin Sandra Reichel rechnet in der kommenden Woche mit bis zu 30.000 Fans. Sponsoren halten sich dennoch zurück. "Es werden fast nur Einjahresverträge unterschrieben. Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich nicht sagen, ob es das Turnier 2013 noch geben wird." (David Krutzler, DER STANDARD, 6.10. 2012)
Weißrussin besiegt im Finale der Generali-Ladies in Linz die Deutsche Julia Görges mit 6:3,6:4
Nummer eins auch beim 6:2,6;1 im Halbfinale gegen Begu unantastbar, Deutsche setzte sich gegen Überraschungsfrau Flipkens durch
Nummer eins auch gegen Kroatin Martic souverän, Serbin unterlag Belgierin Flipkens
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Österreicherin schlägt die als Nummer acht gesetzte Deutsche in zwei glatten Sätzen
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wenn sich vater und tochter reichel nicht vom lask zurückziehen, wird sowohl für die tennisveranstaltung als auch für den LASK bald kein geld mehr da sein. die beiden vergraulen wirklich die letzten unterstützer.
leider ist die setzung von paszek ziemlich egal.
außer gegen azarenka würde ich ihr gegen alle im feld ähnliche chancen geben. gegen eine cibulkova oder ivanovic genauso wie gegen mayr-achleitner oder vesnina.
das verbindet paszek leider noch mit melzer - beide können gegen die nr. 5 genauso gewinnen wie gegen die nr. 500 verlieren.
aber die setzung ermöglicht ihr zumindest, nicht gleich gegen azarenka spielen zu müssen.
wenn paszek ihr bestes tennis auspackt, dann ist viel möglich - kommt drauf an, ob azarenka überhaupt kommt und wo sie im tableau ist.
wenn paszek - wie leider oft bei heimturnieren - nicht ihr bestes tennis abrufen kann, dann ist es schnell vorbei.
lassen wir uns einfach überraschen.
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