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Ankara / New York - Ungeachtet türkischer Vergeltungsschläge und weltweit scharfer Reaktionen ist den Bewohnern von Akcakale die Angst geblieben. In der türkischen Grenzstadt waren am Mittwoch syrische Granaten eingeschlagen und hatten fünf Menschen getötet. "Wir stecken hier fest", sagte der Sicherheitsbeamte Ibrahim Cilden der Agentur Reuters am Freitag. "Wenn es Krieg geben soll, dann macht Krieg, aber derzeit sitzen wir hier wie Zielscheiben."
Nach dem Vorfall ist die Sorge vor einem Flächenbrand groß. Der türkische Premier Tayyip Erdogan schlug in einer Rede am Freitag kompromisslose Töne an. Die türkische Abschreckungskapazität zu testen wäre ein "fataler Fehler", sagte er in Istanbul. "Wir haben kein Interesse an einem Krieg - aber wir sind auch nicht weit davon entfernt."
Das türkische Parlament hatte am Donnerstag grünes Licht für einen Militäreinsatz in Syrien gegeben. Am Abend demonstrierten in Istanbul mehrere tausend Menschen gegen einen Krieg.
In der Nacht auf Freitag verurteilte der UN-Sicherheitsrat die Granatenangriffe in einer Erklärung "auf das Schärfste". In dem Dokument verlangte er außerdem, dass die "Verletzungen des internationalen Rechts sofort gestoppt und nicht wiederholt werden".
Die Verhandlungen verliefen alles andere als einfach. Das mit Syrien verbündete Russland hatte den ursprünglichen Entwurf für eine Erklärung abgelehnt und etwa herausreklamiert, dass die syrische Attacke "eine ernsthafte Bedrohung für den internationalen Frieden und die Sicherheit" darstelle. Die Formel hätte indirekt auch auf den Sicherheitsrat verwiesen, der laut UN-Charta die Hauptverantwortung für die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit trägt.
Die Veto-Macht Russland hat bisher jedoch alle Versuche abgeblockt, das syrische Regime im höchsten UN-Gremium zu verurteilen oder stärker unter Druck zu setzen. Gemeinsam mit China legte Moskau bereits drei Mal ein Veto gegen entsprechende Resolutionsentwürfe ein. Bei der jüngsten Reaktion des Sicherheitsrates handelt es sich um eine sogenannte Präsidentschaftserklärung, die - anders als eine Resolution - rechtlich nicht bindend ist.
Als Kompromiss wurde in dem Statement eine andere Formel gefunden, wonach der Vorfall die schwerwiegenden Folgen der Syrien-Krise "auf die Sicherheit der Nachbarländer und den Frieden und die Stabilität in der Region" unterstreiche. Angesichts der Vorgeschichte der Syrien-Diskussionen im Uno-Rat werteten Diplomaten die Einigung als Erfolg.
Von syrischer Seite kamen widersprüchliche Signale. Während es zunächst geheißen hatte, Syrien habe sich bei der Uno für den Angriff entschuldigt, ließ der syrische UN-Botschafter Bashar Ja'afari wissen, Damaskus habe lediglich sein Beileid über die Todesopfer ausgedrückt. Den Sicherheitsrat forderte Syrien auf, auch die Anschläge in Aleppo von Mittwoch zu verurteilen.
In Syrien gingen die Kämpfe am Freitag weiter. Laut Opposition griff die Armee am Freitag das Zentrum der Stadt Homs aus der Luft und mit Panzern an. Es handele sich um die schwersten Angriffe seit fünf Monaten. Weitere Kämpfe gab es der in London ansässigen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte zufolge in der Provinz Raka, 50 Kilometer weg von der türkischen Grenze. Die syrischen Rebellen gaben an, eine Luftabwehrbasis nahe Damaskus unter ihre Kontrolle gebracht zu haben.
Drohung an Geiseln aus Iran
Eine syrische Rebelleneinheit drohte damit, 45 iranische Geiseln zu ermorden, die seit längerem in ihrer Hand sind. Die Verhandlungen mit der syrischen und der iranischen Regierung über eine Freilassung der Geiseln seien gescheitert, sagte ein Rebellenführer in einem Video. Ab Samstag sollten die Geiseln getötet werden. (Reuters, dpa, raa/DER STANDARD, 6.10.2012)
Präsident lehnt Gespräche mit Aufständischen weiter ab: "Kein Dialog mit Terroristen" - Assad befürchtet Militäreinsatz des Westens in Syrien
Experte: "Sunday-Times"-Bericht über syrische Raketen in Angriffstellung auf Israel jedoch "unglaubwürdig"
Die drei Männer kehrten sicher wieder auf ihren Beobachtungsposten zurück
Bericht: Entsprechende Vorbereitungen von Überwachungssatelliten registriert
Tatsächliche Zahl der Flüchtlinge weit höher
Außenminister Lawrow weist Kritik zurück: "Wir liefern in erster Linie Verteidigungswaffen"
Weiteres Video am Mittwoch veröffentlicht
Gefecht in der Nähe der Ortschaft Al-Kuzair
Rebell der Opposition hat auf Video festgehalten, wie er einem Soldaten das Herz herausreißt
Lawrow weist Kritik an Waffendeal mit Assad zurück – Schon 1,5 Millionen Flüchtlinge
Nach israelischen Armeeangaben keine Verletzten oder Schäden
Libanons Präsident kritisiert indirekt Hisbollah
Asiatisches Land stellt ein Drittel des Kontingents - Österreicher bald alleine in Pufferzone
Putin will Vereinbarung mit Syrien einhalten - Blauhelme auf dem Golan wieder frei
Bisher lagen Washington und Moskau in der Bewertung des Krieges in Syrien weit auseinander. Noch einmal soll bei einer multilateralen Konferenz versucht werden, den Konflikt möglichst unblutig zu beenden
Philippinische Soldaten wurden nach Israel gebracht
Verteidigungsminister besucht auch Truppen im Libanon
Auch Manila wird die Situation in Syrien langsam zu heiß: Nach einer weiteren Entführung von Soldaten hat die Regierung dort den Abzug der philippinischen Truppe empfohlen - ein Schritt, der die gesamte Mission gefährden würde. Wien wartet einmal ab
US-Außenminister treibt Vorbereitungen für Syrien-Konferenz voran
Chemische Waffen als Rote Linie, die, so die USA, nicht überschritten werden darf
Bisher keine Hinweise auf Verwendung durch Assad-Regime - Kommission relativiert
Syrien wollte schon seit Jahren das Raketensystem S-300 kaufen
"Bereinigung des Schlachtfelds vor dem Ende Assads"
dass ihm die Kurden nicht eine ernsthafte zweite Front aufmachen,
wenn er sich grossmäulig in Syrien zu weit aus dem Fenster lehnt...
Die warten nur drauf...
..und die Israelis werden ihm nicht mehr helfen...
:-)
dass der Granatbeschuss auf die Türkei mit NATO-Munition durchgeführt wurde!
http://www.shortnews.de/id/987931... rchgefuhrt
das hat auch der Chefredakteur der türkischen Zeitschrift Yurt bestätigt, er gab an, dass seine Zeitung über verlässliche Informationen verfüge. Die Granaten sollen an die Freie Syrische Armee (FSA) geliefert worden sein."
warum sich Syrien für den Granatenangriff entschuldigt hat...
NATO-Munition könnte auch über die irakische Grenze gebracht werden, oder über den Libanon...vom Schmuggel leben ganze Familien-Clans und Geheimdienste seit Jahrzehnten.
Alles in Allem eine ziemliche Kaffeesud-Leserei, wie der ganze Konflikt.
"Der Chefredakteur der türkischen Zeitschrift Yurt gab an, dass seine Zeitung über verlässliche Informationen verfüge. Die Granaten sollen an die Freie Syrische Armee (FSA) geliefert worden sein."
Dank an Gewitterfreak
http://derstandard.at/plink/134... id28323249
http://www.shortnews.de/id/987931... rchgefuhrt
"Der Chefredakteur der türkischen Zeitschrift Yurt gab an, dass seine Zeitung über verlässliche Informationen verfüge. Die Granaten sollen an die Freie Syrische Armee (FSA) geliefert worden sein."
Dank an Gewitterfreak für die Info!
http://derstandard.at/plink/134... id28323249
Im 6 Jh. v. Chr. erhielt der Lyderkönig Krösus diese Prophezeiung vom Orakel von Delphi, bevor er in das benachbarte Persien eingefallen war. Ermutigt durch die positive Weissagung überquerte den Grenzfluss Halys und fiel in Kappadokien ein. Schließlich hat er den Krieg gegen die Perser verloren, welche anschließend Lydien erobert haben.
Krösus hat Halys überschritten und ein großes Land zerstört! Jedoch SEIN EIGENES!
Nicht dass es dem egozentrischen Erdogan ähnlicher ergeht, wie Krösus!
..diese woche in syrien, schaut ganz besonders gefährlich aus:
https://fbcdn-sphotos-g-a.akamaihd.net/hphotos-a... 7757_n.jpg
Syria meanwhile said that four Turks were in a convoy of "terrorists" that it killed in fighting in the heart of Aleppo, just hours after UN condemnation of four deadly jihadist bombings in the commercial capital.
http://jordantimes.com/turkey-hi... from-syria
"Turkey has warned Syria against making what it calls a fatal mistake by repeating strikes across the border. Turkey fired back Saturday morning after another mortar struck its territory from Syria. No casualties have been reported in the latest exchange, which comes just days after 5 Turkish civilians were killed by Syrian shelling. Officials say the two countries are close to all-out war, with Ankara now authorized by its lawmakers to send troops into Syria, if necessary...."
http://www.youtube.com/watch?v=yqUCMOmq2tI
das meiste interesse am eingreifen der türkei, haben die rebellen. man weiss leider nicht, was dort wirklich geschieht, aber falls die rebellen es aus eigener kraft nicht schaffen, viell. verschiedene ansichten unter den rebellen. viell. hoffen zumindest die sunnitischen rebellen, darauf, dass die türkei für sie die arbeit erledigt, viell. hilft auch katar und sa mit etwas geld nach. und assad hat ein paar trümpfe in der hand. eine sehr gut luftabwehr, den verbündeten iran und die kurdische pkk. so wie sich das manche türken vorstellen, das der krieg in einem tag erledigt sein wird, ist es sicher nicht.
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