Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

So sieht er aus, der Kondensator im neuen Mazda6.
Der Einsatz von Kondensatoren als Energiespeicher ist schon lange ein Thema in Zusammenhang mit der Elektromobilität. Im Gegensatz zu Akkus, bei denen das Laden sehr lange dauert, können Kondensatoren große Mengen an Energie schnell aufnehmen und wieder abgeben.
Ihr noch viel höherer Preis und ihre größere Tendenz zur Selbstentladung sind zwei der wichtigsten Gründe, warum Kondensatoren in Elektro- und Hybridautos nun trotz verlockender Eigenschaften derzeit nicht angewendet werden. (Außerdem kann zum Antrieb eines E-Autos ein Batteriesystem allein verwendet werden, ein Kondensator benötigt aus Preisgründen und zur Systemlangzeitstabilität immer noch zusätzlich Batterien).
Mazda hat nun als erster Serienhersteller im neuen Mazda6 doch einen Einsatzzweck für den Kondensator gefunden, und zwar zur Verbesserung der Energiebilanz bei Diesel- und Benzinfahrzeugen, als eine Art Erweiterung der Start-Stopp-Automatik. So lädt man anstatt der Fahrzeugbatterie, wie das andere Hersteller machen, im Schiebebetrieb den Kondensator, mit dem Vorteil, dass hier in kürzerer Zeit mehr Strom hineinfließen kann. Er treibt dann direkt Verbraucher wie die elektrische Servolenkung, die Start-Stopp-Automatik und die Klimaanlage an oder kann den Strom auch an die Batterie weiterschicken.
Spannend ist daran die Tatsache, dass jetzt noch kein Kunde weiß, wie viel der Einsatz dieser Technik tatsächlich bringen wird, denn in den Normverbrauchswerten kann sich die Kondensatortechnologie kaum niederschlagen, weil der Normzyklus nämlich ohne Verbraucher wie Klimaanlage etc. gefahren wird. Der Einsatz des Kondensators soll vor allem im wahren Leben Vorteile bringen, also die enormen Unterschiede zwischen Normverbrauch und Realverbrauch verringern. (Rudolf Skarics, Der Standard Printausgabe, 5.10.2012)
Autohersteller müssen viel Geld investieren, um auch in Zukunft eine Rolle zu spielen
Das Auto kann sich den negativen Folgen der Vermehrung des Wohlstands nicht entziehen
Der i3 setzt auf eine besondere Form der Reichweitensteigerung
Der kleine Bruder des Vollhybrid bietet gleich mehrere Vorteile
In den vergangenen Jahren wurden einige Vorurteile entkräftet
Warum Frankreich in der Oberklasse kein Land sieht: ein Erklärungsversuch
Der mobile Alltag profitiert kaum von den technischen Spitzenleistungen
Im Antriebsstrang liegt großes Potenzial zum Kraftstoffsparen
Die E-Helfer können nicht den menschlichen Faktor eliminieren
E-Mobilität kommt noch nicht vom Fleck. Aber es gibt Hoffnung
Größere LKW-Gespanne sind ökologischer, wird behauptet - und günstiger zu betreiben
Mit dem Winter kommt die Diskussion um den Einsatz von Streugut
Vernunft und Emotion vertragen sich in Sachen Mobilität nicht wirklich
Es geht auch ohne schmerzhafte Einschnitte, den Verbrauch von Ressourcen einzudämmen
Die Menschheit macht blitzschnell Schluss mit den Ressourcen
Mit der jüngsten Reform wird bloß eine unkluge Standortwahl subventioniert
Die Erdgasindustrie drängt immer vehementer in den Verkehrssektor
Die Zukunft des Autos hängt nicht nur von schrumpfenden Erdölreserven ab
Was 2030 auf den Straßen unterwegs sein wird, hängt von unzähligen Faktoren ab
Porsches Innodrive verspricht mindestens zehn Prozent Spritersparnis
Die Industrie pocht auf Einführung der Monstertrucks. Die Folgen für die Infrastruktur sind fatal
Die Zukunft des Kraftstoffs hat nun auch in der Bundeshauptstadt begonnen
Forscher der TU Aachen binden das Auto in den Wärmekreislauf eines Gebäudes ein
Mit dem Audi A8 von 1994 begann eine neue Ära des Leichtbaus
Der Energiepolitik geht es vor allem um die Märkte und nicht um die Umwelt
Die EU ist bei E10 zurück gerudert, nun folgt auch Österreich
Von Micro- über Mild- bis Vollhybrid: Das alles ist eine Frage der Definition
Wenn 2015 die Abgasnorm Euro-6 verpflichtend wird, bedeutet das einen erheblichen Aufwand für die Hersteller
Mit dem Satz "Ich kann ja mein Ladekabel nicht aus dem Fenster hängen lassen" ist die Problematik von Elektroautos punktgenau beschrieben
Viele Unternehmen veröffentlichen alljährlich einen Nachhaltigkeitsbericht, dicke Wälzer im A4-Format, deren Lektüre meist auch nicht schlauer macht
Im Automobilbau wird nur wenig Recycling-Alu verwendet und ein großer Teil der Autos endet in einigen der ärmsten Ländern der Welt
Neu- oder Gebrauchtwagen, klein oder groß? Beim Autokauf kann Geld gespart werden, wenn man ein paar Überlegungen anstellt
Mit zunehmender Verbreitung elektrischer Komponenten wird die Frage nach Energieaufwand bzw. CO2-Ausstoß bei der Herstellung immer dringlicher
Es gibt inzwischen verschiedene Konzepte für Hybridantriebe. Bei den Europäern ist das Thema Hybrid aber noch immer ein Nischprogramm
Ethanol wird kaum die Abhängigkeit vom "Ausland" verringern, auch die CO2-Bilanz ist nicht eindeutig positiv
Früher war es überhaupt nicht möglich, sparsamer zu fahren. Heute geht das aber auch nur, wenn der Fahrer mitspielt
Nach dem Stand der Technik ist es gar nicht mehr zielführend, Diesel- und Benzinautos nach ihrem Rußausstoß zu unterscheiden
Die WHO stuft Dieselabgase als krebserregend ein. Damit sind aber nicht die modernen Dieseltechnologien gemeint
Leistung je ausgestoßenen Kohlenstoff ist die neue Dimension, an der Innovationskraft offenbar gemessen wird
Der teure Sprit wird uns nicht gleich alle umbringen. Bedenklich ist allerdings, dass die zusätzlichen Einnahmen in den falschen Taschen landen
Die Entscheidung, womit wir wohin fahren wollen, treffen letztendlich wir, die Konsumenten
Die Hemmschwelle, ein Elektroauto zu kaufen ist hoch, weil die Reichweite der Fahrzeuge relativ gering ist
Wer nicht das Leistungs-, sondern das Sparpotenzial nutzt, kommt durchaus in die Nähe der Normverbrauchsangabe
Scheinbar hat ein Wettlauf um den geringsten Spritverbrauch begonnen. Steigende Benzinpreise spielen dabei nicht die wichtigste Rolle
Mazda hat sich beim Benzinmotor auf die Möglichkeit konzentriert, durch Erhöhung der Verdichtung die Effizienz der Verbrennung anzuheben
Der Kraftstoffpreis ist vom Rohölpreis entkoppelt. Das Geld wird an den Tankstellen aber ohnehin mit anderen Dingen gemacht
Automatikautos schneiden bei offiziellen Verbrauchsangaben oft besser ab als handgeschaltene Autos. Aber sie haben einen schlechteren Wirkungsgrad
Anfang der 1990er-Jahr sprossen die Sparmodelle aus allen Winken. Ganz vorne mit dabei war VW mit dem Golf Ecomatic. Kaufen wollte ihn keiner
Autofahren bedeutet heute vor allem, im Stau zu stehen. Und für neue Straßen ist kaum noch Platz vorhanden
So selten sind die Seltenen Erden nicht. Der rasante Anstieg der Nachfrage und die Bedingungen bei der Gewinnung könnten problematisch werden
Während beim Dieselmotor die Diskussion ums schädliche Abgas abflaut, wogt sie beim Benziner nun wieder hoch
Ist in Garching (TU München) seit mehr 20 Jahren im Einsatz als Energiespeicher. Abrufzeit bis Stillstand 0,3s, Energieinhalt~ IC Zug bei 200km/h. Weil es keine Möglichkeit gibt diese Energiemenge per Leitung in dieser Zeit zu liefern, hat man das gebaut, Durchmesser ~2m.
In Stadtbussen von MAN war dieSchwungradtechnik in den 80/90 Jahren im Versuch in München unterwegs.
Schwungrad hatte ca. 30cm Durchmesser,+Rekuperation, der 200 PS LKW-Motor wurde durch einen 90 PS Diesel ersetzt. Lt. Fahrer brauchte der Stadtbus ~14 l Diesel. Allerdings für hügeliges Gelände nicht geeignet!
Ein aktueller Gelenkbus braucht ~53 Liter im Stadtverkehr
gibts dazu irgendwo was zum nachlesen, die zahlenwerte klingen ein bischen sehr fantastisch.
um mit 30cm durchmesser energie in sinnvollen umfang speichern zu können muß das teil entweder eine elendslange rolle sein, oder mit drehzahlen operieren die eher im labor realisierbar sind.
Den Busantrieb hab ich mir selber angesehen, lief damals bei Firma Haderstorfer, ich glaub Freising. Die Firma gibt es noch.
Das Gerät der TU München, ich würde mich direkt an die Technische Unversität München wenden, evtl. den Rektor. Der müsste helfen können.
Was ich zu den Bussen in München gefunden habe:
Hohlzylinder aus glasfaserverstärktem Kunststoff.
11.000 Umdrehungen pro Minute.
2,75 kWh Speicherinhalt.
Klingt wirklich nicht nach Scheibe, sondern nach einer längeren Rolle.
Laut
http://de.wikipedia.org/wiki/Ener... iespeicher
werden heute mit CFK Umdrehungsgeschwindigkeiten von 80.000/min und Energiedichten von 50 Wh/kg erreicht.
ohne jetzt details der konsensatorentechnik zu kennen -das ganze schreit danach den normzyklus endlich mit realitätsnähe zu verbinden. stopp and go bei 35°C außentemperatur sowie bei -10° unter einsatz der verbauten Gerätschaft (Licht, Heizung / Klima)
Dann würde sich die Kondensatorentwicklung eher lohnen, leds die glühbirnen ersetzen, nebenagregate nicht nur billig sondern auch technisch sinvoll gebaut werden, und verbrauch / reichweite realistischer werden (und mein lieblingsfeindbild e-mobilität abtöten bevor sinnlos geld reingesteckt wird)
Lt. EU-Verordnung dürfen die LED-Leuchten nicht reparierbar sein! Bei integriertem Tagfahrlicht ist beim Ausfall einer dieser LED ein neuer Scheinwerfer einzubauen, Kosten 300-1000€ plus Arbeit. Wer will das?
Hauptursache für ausgefallene LED sind kalte Lötstellen! Eigentlich simpel zu reparieren: aufmachen, nachlöten, wieder einbauen fertig.
Lt. EU-Vorschrift wird das Gehäuse beim Öffnen zerstört!
schön für die lobbyisten, dass sie der eu wiedermal eine richtlinie vor-schreiben durften ...
... der eu-apparat gehört aufgestockt, damit genug beamte da sind, um solche verordnungnen selbst zu formulieren (käme den konsumenten jedenfalls allemal billiger)
Richtig, Supercaps sind allerdings auch keine simplen Elkos im Großformat. :)
Derzeit haben die kommerziellen Dinger Kapazitäten im 2-3stelligen Faradbereich, ganze Assemblies kommen sogar in den vierstelligen Bereich. Ihr Einsatzbereich ist allerdings v.a. die Abdeckung sehr kurzfristiger Spitzenleistung (Anfahren, Beschleunigen etc., etliche kW extra, aber jeweils nur maximal einige Sekunden) und nicht der normale Dauerbetrieb, also reine Booster. Durch die im Vergleich zu den eingesetzten Batterien sehr hohe reale Zyklenzahl und die kurzen Zyklenzeiten schonen sie v.a. die Batterien und erlauben eine effizientere Rückgewinnung beim Bremsen und tw. auch den Einsatz kleiner dimensionierter Batteriesysteme (d.h. leichter / preiswerter).
wie sie 4 stellige Faradkapazitäten bei einer Betriebsspannung von 25V zusammenbringen wollen.
Goldcaps haben 3,3V oder 5V da geht sowas vielleicht noch 3 stellig. Goldcaps sollen Dips von ein paar ms überbrücken, wenn sie anständige Ströme (wir reden da von 100A und mehr) über ein paar Sekunden entnehmen wollen, brauchen sie ganz andere Kontaktierungen an den Elkoplatten weil sich der Elko (wenns einer ist) sonst über den Innenwiderstand aufheizen würde und das mögen die gar nicht.
Gegen das ist ja meine Idee eines Peltier Generators
ein geradezu energetischer Durchbruch.
Die Dinger die in den (Versuchs-)Elektromobilen zum Einsatz kommen (bzw. gerade getestet werden), haben ziemlich wenig mit "normalen" Elkos zu tun, die man bei Conrad & Co ordern kann. ;-)
Jene, die ich vor ein paar Monaten selbst in einem Forschungszentrum in der Hand gehalten und in Prototypen in Aktion gesehen habe, hatten ungefähr die Dimension (und das Gewicht) von Ziegelsteinen, hatten eine zigfach höhere Nennspannung als Sie hier vermuteten, Schraubanschlüsse mit M8- oder M10-Gewinde, an denen daumendicke Kabel hingen, und die einzeln verpackt in Kunststoffkisten aus den USA kamen. Und die hingen auch nicht einfach an einer Lichtmaschine, sondern an einem ziemlich großen und komplexen zentralen Energiemanagement-Modul.
Naja viel ist das nicht bei einer Lichtmaschine die nur auf 25 V geht und vielleicht 1KW Systemleistung bringt
Wenn man 5 Farad zusammenbringt kriegt man in den Kondensator 625 x 5/2 = 1562,5 Ws rein was 0,43 Wh entspricht.
Naja das Radio wird schon ein paar Minuten gehen.
Sowas ist bestenfalls ein Gag.
Man müßte zumindest eine 400V Rail so wie bei den Batteriesätzen machen, von der man runterwandelt, da würde die Bilanz schon besser aussehen.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.