Gentech-Forscher gibt Daten nicht heraus

5. Oktober 2012, 17:13

Studie mit Bildern von Laborratten mit riesigen Tumoren löste Diskussion über gefährliche Langzeitfolgen aus

Brüssel/Paris - Der französische Wissenschafter Gilles-Eric Seralini, der mit einer Studie über die Gefahren von Genmais für Aufsehen gesorgt hat, will der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) keine zusätzlichen Daten über seine Forschung zur Verfügung stellen. Vielmehr müsse die Efsa ihre Daten veröffentlichen, auf deren Grundlage die Behörde den Genmais NK603 und das Pestizid Roundup als unbedenklich einstufte, sagte Seralini. Es sei "ein Skandal", dass die Efsa ihre Daten geheim halte.

Seralinis Studie mit Bildern von Laborratten mit riesigen Tumoren hatte in der EU eine Diskussion über gefährliche Langzeitfolgen genveränderter Pflanzen ausgelöst. Der in der Fachzeitschrift Food and Chemical Toxicology veröffentlichten Studie zufolge sterben mit dem Genmais NK603 gefütterte Ratten jünger und erkranken deutlich häufiger an Krebs als Tiere, die herkömmliche Nahrung erhalten.

Scharfe Kritik

Nachdem bereits das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung der Studie die wissenschaftliche Sorgfalt abgesprochen hatte, kritisierte nun auch die Efsa die Studie scharf und erklärte, sie genüge "nicht den wissenschaftlichen Ansprüchen, um für eine Risikobewertung in Betracht gezogen zu werden", der Standard berichtete. Die Behörde forderte Seralini auf, "wichtige zusätzliche Informationen" offenzulegen, um diese bis Ende Oktober in eine umfassendere Bewertung der Studie einbeziehen zu können.

Greenpeace-Gentechnik-Sprecherin Dagmar Urban meinte dazu in einer Aussendung, dass potenzielle Langzeitfolgen von Gentechnikpflanzen für die Gesundheit und die Umwelt bisher in hohem Maße ignoriert wurden. Die Definition von Langzeitstudien über eine Dauer von 28 bis 90 Tage sei nicht ausreichend. (AFP, ruz, DER STANDARD; 6./7.10.2012)

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Nen eigenen Biogarten anlegen, und so viel wie geht daraus ernähren.

Hat 2 große Vorteile. Es ist richtiges genfreies Bioessen, wenn man das will. Und, wenn die Krise griechische Verhältnisse annimmt, kann man sich und seine Familie ernähren und ist nicht drauf angewiesen, dass die Politkasperln die Versorgung hinbekommen.
Es ist natürlich Arbeit, aber wenn man eine Fernsehserie am Tag auslässt und in der Zeit Gartenarbeit macht, verliert man nichts, ganz im Gegenteil.

siehe korneuburg.

wenns rundherum giftiger wird kann auch das biogartl brausen gehen.

vielleicht gar nicht schlecht um aufzuzeigen das zurueck-ins-biedermeier-tips unsere heutigen probleme nicht loesen werden.

"wenns rundherum giftiger wird kann auch das biogartl brausen gehen."

Unser beschränktes Besitzrecht in Österreich ist natürlich ein Problem.

Logisch wäre, wenn jemand meinen Garten versaut, muss er mir den Inhalt ersetzen.
Des weiteren glaube ich dass es in sehr wenigen Gegenden wirklich ihr genanntes Problem gibt. Man kann zur Not auch (auf's Land) umziehen, wenn's Sinn macht.

Wer kennt den Unterschied zwischen einer "offiziellen" und einer "inoffiziellen" Version?

(Steuergeld = Transparenz, hahaha)

Sehr interessant

Ein Artikel über Gentechnik, die zumindest in den Lebensmitteln nicht wirklich verbreitet ist, 49 Kommentare.

Ein Arikel über Fettleibigkeit der 40% der Österreicher und Österreicherinnen betrifft, ungesunde Ernährung und deren Folgen interessiert niemanden......

Interessant wie sich der Mensch gegen etwas wehrt, dass ihn krank machen könnte, aber im Supermarkt gleich wieder zu Fertigprodukten, Dickmachsaft und Süßigkeiten greift.... was offensichtlich und nachweislich krank macht....

Statistische Mängel
"Generell gilt, dass man bei Untersuchungen mit kleinen Gruppen von nur zehn Tieren sehr schwer statistisch signifikante Effekte nachweisen kann. Beispielsweise berichtet das Team um Seralini, dass 50-80% der behandelten Tiere einer bestimmten Gruppe einen Tumor entwickelt hätten, jedoch nur 30% der Kontrolltiere. Dies erscheint als drastischer Unterschied. Allerdings ist die korrekte Aussage, dass fünf bis acht von zehn Tieren in der Behandlungsgruppe einen Tumor entwickelt haben, aber nur drei von zehn in der Kontrollgruppe. Diese Zahlen können in einem einfachen Chi-Quadrat Test überprüft werden: sie sind nicht signifikant unterschiedlich, das heißt sie liegen im Rahmen normaler statistischer Schwankungsbreiten."

Zur Auswahl des Tiermodells
"Die während der Studie aufgetretenen pathologischen Befunde, insbesondere die in den Bildern dargestellten Tumoren, sind für den verwendeten Rattenstamm typisch, da es sich um einen Inzuchtstamm handelt, bei dem im Alter häufig diese Probleme auftreten. In einer groß angelegten Studie mit über 3.000 Tieren dieses Stammes wurde gefunden, dass ca. die Hälfte der Tiere innerhalb von zwei Jahren an einer dieser Krankheiten bzw. Tumoren stirbt2. Gleichzeitig weist diese Studie aber auch darauf hin, dass es in eine sehr große Schwankungsbreite in Bezug auf Sterberaten und Entwicklung von Tumoren im Alter gibt, d.h. für Langzeitversuche war der verwendete Rattenstamm nicht geeignet."

Da gibt's also etwas Unbequemes zu verbergen.

Wie soll das Verhalten sonst gerechtfertigt sein?

keine rechtfertigung, aber eine erklärung:

die efsa ist nicht bereit, selber und mit eigenem geld eine entsprechende studie durchzuführen und zwar so, daß diese ihren eigenen maßstäben genügt - krittelt aber an seralini herum

so sagt der sich: machts erst mal selber und besser, dann komm ich euch auch entgegen

das ist zwar kindisch, aber menschlich verständlich

Seralini hat Recht - wo Steuergeld hinfliesst, so auch in die fette EU Bürokratie, da muss 100% Transparenz her.

Ansonsten kann sich jeder Konzern die gesamte Bürokratie kaufen, indem er nur genug schmiert. Wie ja zur Zeit dank Goldman sucks auch so passiert.

Transparenz ist eine sehr wirksame Waffe gegen Korruption. Jeder "Politiker" der die Transparenz unterläuft, muss eingesperrt werden.

Auch Feigmann.

Wann werdens die Leute kapieren dass die Ökofood lobby und Geldsauger wie Greenpeace viel mehr Macht haben als die paar mickrigen Biotech Firmen die Europa noch geblieben sind.

Sorry aber was haben Biotech Firmen mit dem Verschlusshalten von Daten zu tun, von Personen die über das STEUERGELD bezahlt werden?

Wo Steuergeld reinfliesst HAT Transparenz zu herrschen.

Punkt.

wieso gibt er sie nicht heraus?

kann mir wer erklären, wozu er die daten unter verschluss hält? was hat er davon?

na warum woll da wird druck aufgebaut das der die Hosen voll hat und um sein Leben fürchten muss deshalb,die wahren mafiose sitzen nämlich in Konzernen und in denn Regierungen und nicht in Sizilien oder Neapel !!

aha

er geht also an die öffentlichkeit, aber nicht ganz, weil er angst hat. also ich versteh das nicht. ich glaub, das ist ein bissi wie fast schwanger.
könnte es nicht sein, dass er einen rattenstamm verwendet hat, der zu 80% krebs kriegt?
wieso widerspricht er diesem vorwurf nicht?

hier ein schänes Video wie die GEN Mafia Monsanto arbeitet,die bestechen ja Politiker üben druck auf wissenschaftler aus und vieles andere ihr habt ja keien ahnung was sich da hinter denn kulissen abspielt da geht es um Millionen auf kosten unserer Gesundheit,wollen die uns alle vernichten wegen dem Profit !!! mir kommt das kotzen wie sich unsere welt entwickelt,und dann soll sich jemand noch wundern wenn es im winter warm ist und im sommer schneit hmm? so wie die menschen sind so ist das Wetter sagte immer mein OPA !!
http://www.youtube.com/watch?v=9... re=related

Hier ein Fall über Gen-Mais und den Tod von Rindern die damit gefüttert wurden. Laut einer Studie vom Hersteller:

"Gottfried Glöckner, der einen Schadensersatzprozess gegen die Firma vor dem Oberlandesgericht Frankfurt verlor, hat jetzt Strafanzeige gegen Syngenta gestellt. Die Vorwürfe sind neu und klingen ungeheuerlich: Der Deutschlandchef des schweizer Agro-Konzerns Dr. Jachmann habe von Fütterungsversuchen aus dem Jahre 1996 in den USA gewusst und weder ihn (Glöckner) von den Versuchen noch den Richtern im späteren Schadensersatzprozess etwas davon gesagt.
Bei den US-Fütterungsversuchen mit Bt 176, die von Syngenta selbst in Auftrag gegeben wurden, starb ein Anteil von 25 % der Kühe. Die Kühe der Vergleichsgruppe, die nicht mit dem gentechnisch veränderten Mais gefüttert wurden, blieben hingegen gesund."
http://tinyurl.com/d9cypgq

Bei dem was Herr und Frau österreich sonst so reinstopfen ist das doch auch schon egal. Im schnitt bestehen 50 % unserer kalorienzufuhr aus fett, öl, butter und zucker.

Es gibt viele dinge, die geÄndert gehören

Nein, das ist absolut nicht egal.

Das Recht auf Transparenz und Information muss zu 100% gegeben werden.

Was dann die Menschen mit diesen DATEN anfangen ist deren Sache. Wenn sie fett sein wollen, ebenso - das ist etwas persönliches.

Wenn aber Konzerne die EU Behörden schmieren dann ist das eine Sache die ALLE angeht.

Hier leigt eindeutig die Vermutung nahe, dass..

... die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) wie auch andere öffentliche Institutionen ähnlicher Art unter politischem Einfluß und jenem der Nahrungsmittelkonzerne bzw. deren Lobbies stehen und ihre Studien geschönt sind. Wie etliche unabhängige Forscher und Studien schon ergeben haben, ist eben jenen eher der wirtschaftliche Erfolg als die Gesundheit der Bevölkerung ein Anliegen, wie man auch an den Auswirkungen der Aktivitäten mancher Konzerne ablesen kann.

und ihre Studien geschönt sind.

Ja, vielleicht. Aber wenn das der Fall sein sollte dann muss man mit beweiskraeftigen Resultaten kommen die das Gegenteil bezeugen. Dieser "Gentech-Forscher" hat das durch schlechtes experimentelles Design nicht geschafft und, was noch schlimmer ist, oeffentliche Verwirrung und Unischerheit ausgeloest. Jeder echte Wissenschaftler kann ueber eine solche Vorgangsweise nur den Kopf schuetteln.

Das stimmt, aber dann müssen ALLE SEITEN für Transparenz eintreten.

Die EU Behörde tut dies zur Zeit nicht.

Das ist nicht akzeptabel.

egal ob diese GMO schaden, oder nicht - wobei ich das letztere bezweifle -ist die eigentliche frage wozu brauchen wir die und wer profitiert denn im ende effekt davon?

Für ein wenig mehr Info...

...sei auf den Podcast der Zeitschrift Nature vom 27.09. verwiesen.
Das ganze scheint leider etwas Effekt-heischend aufgezogen worden zu sein.

3410
5.10.2012, 19:25

Da versucht einer seinen Betrug zu verschleiern. Eine weitere Niederlage für die Ökospinner.

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