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Das Projekt "Denk' KLObal, schütz' den Kanal!" soll die Menschen darauf aufmerksam machen, dass die Toilette nicht für Müllentsorgung geeignet ist.
Linz - Weil Fremdwassereinleitung und unsachgemäße Müllentsorgung über die Kanalisation in Oberösterreich jährlich Kosten von rund sieben Millionen Euro verursachen, hat das Umweltressort gemeinsam mit der WDL-WasserdienstleistungsGmbH und der Linz AG eine Aufklärungskampagne gestartet. Sie wurde am Freitag vorgestellt. Beispielsweise in Briefen an Bürgermeister, durch Aktionen an Schulen, im Internet und mittels Aufklebern in öffentlichen Toiletten soll für einen sorgsameren Umgang mit dem stillen Örtchen beziehungsweise seinem Abfluss geworben werden.
Neben Hygieneartikeln, Altölen und Speiseresten landen auch Tierkadaver regelmäßig in den Klomuscheln der Oberösterreicher. Sogar Batterien, Gebisse und Handys finden sich in den Kanälen. 6.000 Tonnen Rechengut und 4.500 Tonnen Kanalräumgut müssen jedes Jahr entsorgt werden, was Kosten von sieben Millionen Euro verursacht, die durch die Kanalgebühren finanziert werden müssen. Das Projekt "Denk' KLObal, schütz' den Kanal!" soll die Funktionsfähigkeit des Kanalsystems auf Dauer sicherstellen und Einsparungen beim Betrieb bringen, hoffen die Initiatoren. (APA, 5.10.2012)
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damit verdienen sich städte und gemeinden eine goldene nase! in den städten machen diese anlagen noch sinn, am land überhaupt nicht! früher lies man jahrzehnte seinen unrat i die eigene jauchengrube, sorgte dafür das diese undicht war und hatte nie ein problem. der kot und urin war bio pur, die abwässer allesamt biologisch abbaubar!
ging alles ins grundwasser was nicht sauberer war als heute (trotz zwangskanalanschluss).
diese projekte sind reine geldbeschaffungsaktionen.
ich würde zur not auch einmal im jahr die grube auspumpen und damit den rasen düngen!
alles machbar.
Wenn man ein Brunnenschutzgebiet in der Nähe hat eher nicht zu empfehlen das Abwasser einfach "in die Jauchegrube" zu pumpen. Als nächstes kommst du mit dem Vorschlag gleich alles in größere Flüsse zu leiten, fließt ja eh alles ins Meer.
Dann darf man halt keine Fische mehr aus den Flüssen fangen und verpeisen. Ein Kreislauf halt.
ich las hir vor kurzem einen artikel über sierra leone, wo die menschen im slum ihr geschäft in plastiksäcken verrichten und dann wegwerfen. da haben sich viele leser echauffiert, dass die leute dort keinen gesunden meschenverstand haben.
das hier aber zeigt, dass man die menschen auch bei uns immer wieder massiv aufklären muss (trotz wasserklos!), sonst wären wir vermutlich nirgendwo.
Ich hab mal die Kläranlage bei uns besichtigt, da hatten die Arbeiter im Jausenraum so ein schönes Bild von einem der Rechen, auf dem ca. 150 rausgefischte Präser hingen.
Das schaut dort angeblich öfter so aus, wenn die Italiener frei haben und über die Grenze herauf in unser Puff fahren. :-)
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