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vergrößern 747x800Rekonstruktion von drei Acini der Mäuselunge an den Endbronchien (grau), zusammen mit den Endästen der Lungenarterien (blau) und der Lungenvenen (rot).
Bern - Ein internationales Forscherteam hat erstmals ein detailliertes 3D-Modell einer Mäuse-Lunge erstellt. Das neue Computer-Modell soll helfen, Lungenkrankheiten besser zu verstehen. Denn die Lunge von Mäusen ist in ihrer Struktur und Funktion der menschlichen Lunge sehr ähnlich. Erste Untersuchungsergebnisse und das präzise Modell wurden nun in den "Proceedings of the National Academy of Sciences" (PNAS) publiziert, wie die an dem Projekt beteiligte Universität Bern mitteilte.
Die Forscher stellten den kleinsten Lungenbereich, den sogenannten Acinus ("Traube"), in bisher unerreichter Präzision mittels hochauflösender Computertomografie dar. Im Acinus enden die Verästelungen der Bronchien in den Lungenbläschen. Dort findet auch der Gasaustausch mit dem Blut statt. Das 3D-Modell hilft nun Forschenden zu verstehen, wie und wo Lungenkrankheiten entstehen. Außerdem gibt es Hinweise darüber, welche Rolle diese "Lungentrauben" etwa bei der Verteilung von medizinischen Inhaltsstoffen durch Inhalation spielen.
Als nächstes will das Forscher-Team mit Gruppen in den USA, Deutschland und Bern die neuen Methoden nutzen, um auch für die menschliche Lunge ähnliche Modelle zu erstellen. (APA/red, derStandard.at, 6. 10. 2012)
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