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Der deutsche Verfassungsschutz warnt davor, dass Nazis Propaganda-Apps in den Google Play Store schleusen.
Der deutsche Verfassungsschutz und das Bundeskriminalamt warnen vor nationalsozialistischer Propaganda im Google Play Store. So würden unter anderem Adolf Hitlers "Mein Kampf", Apps mit Bildern von Hakenkreuzen und andere verfassungswidrige Inhalte angeboten. Die Verfassungsschützer können nicht ausschließen, dass Apps gezielt von "rechtsextremistischen Akteuren" entwickelt und verbreitet werden, berichtet der Tagesspiegel unter Berufung auf ein internes Papier.
So finden sich im Google Play Store E-Book-Versionen von Hitlers "Mein Kampf", ebenso wie das in Deutschland indizierte Computerspiel "Castle Wolfenstein" oder eine App mit "beliebten Hitler-Zitaten". Laut einem Google-Sprecher setze das Unternehmen neben automatisierten Verfahren auch auf Hinweise von Nutzern, um unerwünschte Apps herauszufiltern.
Dass die Filter nicht alle schädlichen oder illegalen Inhalte erwischt, zeige allerdings das Beispiel einer Geschichts-App. In der Vorschau der App "Berlin Suvar" (Berliner Mauer) sei ein Foto eines Hakenkreuz zu sehen gewesen. Dabei dürfte es sich zwar nicht um Propaganda handeln - die App soll einen historischen Blick auf die Geschichte Berlins und des Nationalsozialismus für Besucher aus Sri Lanka werfen.
Das Verbreiten verfassungsfeindlicher Symbole ist jedoch auch in Deutschland verboten. Eine Ausnahme gilt laut Strafgesetzbuch für "staatsbürgerliche Aufklärung", Kunst, Wissenschaft, Lehre oder Berichterstattung. Ob die Ausnahme auch für die App gelten könnte, ließ sich nicht beurteilen. Das Beispiel der App zeige jedoch, dass die automatische Prüfung das Hakenkreuz-Foto nicht entdeckt habe. Laut Tagesspiegel sei das Foto erst nach einem Jahr und mehreren Nutzerbeschwerden durch ein anderes Bild ersetzt worden.
In anderen Stores mit umfassenderer Prüfung sei das laut Bericht nicht möglich. Als Beispiel werden Amazon und Apple genannt. Allerdings zeigt ein kurzer Blick in Apples iTunes Store, dass auch hier "Mein Kampf" als Hörbuch verfügbar ist. Und auch auf Amazon wird das Buch ganz offen verkauft. Für die Verfassungsschützer seien die Richtlinien und Geschäftsbedingungen der Anbieter jedenfalls nicht ausreichend. (red, derStandard.at, 5.10.2012)
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Wenn jemand "Mein Kampf" lesen will, was spricht da eigentlich dagegen? Nur weil dieses Buch "böse" sein soll bzw. deren Verfasser.
In einer Demokratie, halte ich es für sehr fragwürdig, Bücher zu "verbieten".
Dürfen wir also nur das glauben, was uns die Massenmedien bzw. APA und Reuters vorsetzen, oder sollten wir uns nicht selber unsere Meinung machen?!
Stichwort: Bilderberger! Seit über 50 Jahren, treffen sich in die mächtigsten und einflussreichsten Persönlichkeiten in 5* Sterne Hotels.
Berichten die Massenmedien darüber?
Nein, warum auch! Die verabreden sich doch nur für ein Kaffeekränzchen, im Geheimen.
Lange Rede kurzer Sinn: Man sollte bewusst in der Gegenwart leben und nicht immer wieder alte Keulen schwingen...
Klingt ein wenig nach Verschwörungstheorie (Bilderberger). Nicht, dass ich solche Konstrukte uninteressant finde, aber mit "Mein Kampf" lässt sich das nicht vergleichen.
Obwohl ich ja auch bezüglich dieses Buches im Zwiespalt bin. Ist das jetzt Propaganda? Oder kann man das unter "historisches Dokument" einordnen? Was ist mit der Meinungsfreiheit? Alles nicht so einfach zu beantworten.
Bzw.: Über die Bilderberger-Treffen wird selten, aber doch berichtet. Ich glaube, mich an Berichte im Spiegel und auch einmal im Profil zu erinnern.
Das mit den Berichten der Bilderberger in der Zeitung stimmt, aber erst seit einigen Jahren, wahrscheinlich nicht zuletzt wegen dem Internet.
Ist gibt sogar eine "offizielle" Seite mit Teilnehmerlist, aber leider gibt's bei der HP kein Impressum.
Bezüglich der Verschwörungstherorie:
Wenn sich die ca. 120 wichtigsten und mächtigsten Männer der Welt treffen, und darüber nicht in überall Berichtet wird, halte ich das für verdächtig.
Wenn das ganze noch im Geheimen stattfindet, dann wird es wohl SEHR SEHR wichtig sein, oder?!
Ansonsten könnte man doch direkt davon berichten, welche "Ergebnisse" dort gemacht werden.
Aber viel interessanter finde ich eine andere Frage: Wer bezahlt diese treffen und warum? Vielleicht ein Herr Rockefeller?
Als nächstes sind dann hoffentlich die dran: http://img194.imageshack.us/img194/29... 180165.jpg
Eine wahre Zumutung.
gibt es die Meinungsfreiheit, die sogar das Recht Irrtümer zu verbreiten einschließt. Wenn jetzt die österreichische oder die deutsche Verfassung verbietet bestimmte Meinungen zu äußern sind sie außerhalb der Menschenrechte. Diese eigenartige Sicht der Dinge ist übrigens eine mitteleurpäische Eigenart, über die in andern Demokratien mindestens gelächelt wird, wenn sie nicht als unverständlich getadelt wird. L.
mein kampf gibts auch bei itunes und amazon - sofort apple und amazon verbieten
mein kampf gibts auch im internet - sofort internet verbieten
mein kampf gibts auch auf papier - sofort papier verbieten
mein kampf gibts vermutlich auch auf steintafeln - sofort alles aus stein verbieten
könnte man bitte etwas objektiver an das schreiben eines artikels bzw. der schlagzeile rangehen? was genau kann das medium dafür, was damit transportiert wird? wäre aktive aufklärung nicht besser als alles unter den tisch zu kehren? sollte nicht jeder einmal "mein kampf" lesen, um sich selbst überzeugen zu können, wie hirnrissig das ganze ist?
btw: in castle wolfenstein geht es darum, nazis zu töten...
Ist es aber laut Bundesgerichtshof, Urteil vom 25. Juli 1979 – 3 StR 182/79 (S); BGHSt 29, 73 ff.; Schönke/Schröder/Sternberg-Lieben, StGB-Kommentar, § 86 Rn. 3. leider nicht.
Man streitet sich ganz im Gegenteil im Bayern um die Urheberrechte.
Ich hab nur das Urteil des BGH gefunden.
Grundsaetzlich bin ich ja garnicht der Meinung, dass dieses Werk verschwinden sollte, aber es sollte nur als Version mit begleitenden Texten existieren. Als erweiterte Variante fuer die geschichtliche und auch psychologische Auseinandersetzung mit dem Inhalt und dem Verfasser.
Bzw. waere es in Faellen solcher Buecher eventuell sogar sinnvoll einen Verkauf nur mit Registrierung oder dem Eintrag in eine Datenbank zu erlauben um eventuelle Kaeufe durch dementsprechende Gestalten so unangenehm wie moeglich zu machen.
Ich habe als Jugendlicher ja mal einschlaegige, deutsche Gedichtsbuecher gefunden. Die wanderten dann gleich dahin, wo sie hin gehoeren, naemlich auf den Muell.
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