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Graz - Im Bruseum des Grazer Universalmuseums Joanneum steht der literarische Vorlass von Günter Brus im Zentrum einer Ausstellung. "Die Gärten der Exosphäre" nennt sich die bis 3. Februar laufende Werkschau, die einen Einblick in die Dichtungen und dazugehörigen Zeichnungen des Künstlers gibt.
Dazu wurden seit 2009 rund 700 Notizhefte mit über 20.000 Seiten gesichtet und inventarisiert, schilderte der Leiter der Neuen Galerie, Peter Peer, am Freitag in einer Pressekonferenz. 2009 wurde nach dem bildnerischen Vorlass von Günter Brus auch sein literarisches Werk vom Land Steiermark angekauft. Seit damals wurden die Hefte ausgewertet und sind nun erstmals in einer Ausstellung zu sehen.
Im hauseigenen Brus-Museum der Neuen Galerie zeigt das Joanneum nun großkopierte Seiten aus den Heften und Abbildungen mit Zeichnungen. Die Ausstellung ist chronologisch aufgebaut und spannt sich von den frühen 70er Jahren bis ins Jahr 2004. Kurator Roman Grabner: "Der Titel der Ausstellung geht auf ein umfangreiches Werk von 1977 zurück, eine Zeit, in der Brus sehr romantisch arbeitete. Die Exosphäre ist eine Schicht um die Erde herum, wo man in den unbekannten Kosmos abdriften kann" . (APA, 5.10.2012)
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