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Wien - Fünf Tage nach der Einführung des Parkpickerls in fünf neuen Wiener Bezirken außerhalb des Gürtels hat Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) am Freitag eine erste Bilanz gezogen. Die Ausweitung der Gebührenzone habe sich "sensationell" ausgewirkt, sagte sie vor Journalisten und berichtete von positiven Rückmeldungen aus den neu hinzugekommenen Bezirken. Problematisch sei allerdings die Verdrängung der Parkplatznot, vor allem in Richtung Währing. Deshalb appellierte Vassilakou an den Währinger Bezirkschef Karl Homole (ÖVP), doch noch die Pickerleinführung zu beschließen.
Homole hatte die Bezirksbewohner abstimmen lassen, ob sie künftig fürs Parken zahlen wollen. Die Mehrheit stimmte dagegen. "Wir haben mehrfach gemahnt und gewarnt", sagte Vassilakou, sie sei wenig überrascht von der nun "drastischen Situation" in Währing. Sie habe Verständnis für aufgebrachte Anrainer, diese sollten sich an die politisch Verantwortlichen - also an Homole - wenden: "Ich appelliere an den Bezirksvorsteher, zu seiner Verantwortung zu stehen und eine Kurskorrektur vorzunehmen." Es sei von Homole "völlig inakzeptabel und vermessen", dem Rathaus Vorwürfe zu machen.
Die Verkehrsstadträtin versicherte zudem, dass sie auch den Bezirkschefs der jetzt neu bewirtschafteten Gebiete ihr Wort gegeben habe, dass es rasch zu weiteren Ausweitungen kommen werde, sollten diese gewünscht werden. Denn auch in den Randgebieten der Westgürtel-Zonen gebe es Problembereiche, da die ursprünglich geplante Ausweitung letztendlich nur in abgespeckter Version umgesetzt wurde.
Laut Vassilakou hatten Experten empfohlen, von Anfang an "Fairnesszonen" einzuführen, um die Verdrängungseffekte abzufedern. Diese Pufferzonen wären gebührenpflichtig gewesen, ohne dass dort unmittelbare Stellplatznot herrscht, womit die Verdrängungswelle besser geschluckt hätte werden können. Die Bezirke hatten sich jedoch für eine schlankere Version entschieden.
Grundsätzlich ist Vassilakou für ein möglichst großes Bewirtschaftungsgebiet vom 12. bis zum 19. Bezirk aus. Sie plädiere nach wie vor für die flächendeckende Gebührenpflicht in ganz Wien. Sollten diesbezüglich Wünsche aus den Bezirksvertretungen kommen, würden diese spätestens in ein paar Monaten umgesetzt werden, sagte Parkpickerlkoordinator Leopold Bubak. Die Auswirkungen der jetzigen Einführung werden in den nächsten sechs Monaten von der Magistratsabteilung 18 evaluiert. Insgesamt gibt es in den fünf neuen Bezirken bisher knapp 39.000 neue Pickerlbesitzer.
Dass Experten gleichzeitig ein neues Bewirtschaftungsmodell erarbeiten, tue hier nichts zur Sache, sagte Vassilakou, man brauche jetzt Lösungen. Denn die Einführung des neuen Konzepts - eine entsprechende Mehrheit bei der Volksbefragung vorausgesetzt - würde etliche Monate dauern.
Laut Bubak hält sich die Zahl der "Heimkehrer" von Bewohnern innerhalb des Gürtels, die bis vor kurzem außerhalb geparkt hatten und nun doch ein Pickerl in ihrem Heimatbezirk beantragen, in Grenzen. Rund 400 Neuanträge habe man hier bisher gezählt - vorrangig in den Bezirken fünf bis acht.
Die erste Bilanz von Wiens Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) zur Parkpickerlausweitung hat ÖVP-Landesgeschäftsführer Alfred Hoch zu einer unmissverständlichen Schlussfolgerung veranlasst. "Vassilakou ist endgültig von allen guten Geistern verlassen", zog Hoch seinerseits am Freitag in einer Aussendung Bilanz. Von einer sensationellen Wirkung zu sprechen, sei ein "Schlag ins Gesicht der leidgeprüften Bevölkerung" und entbehre jeder Grundlage.
Hoch ging auch Vassilakous Kritik am schwarzen Währinger Bezirksvorsteher Karl Homole gegen den Strich: "Es ist zudem einer Stadträtin nicht würdig, einen verantwortungsvollen Bezirksvorsteher, der den Währinger Bürgerinnen und Bürgern zur Mitsprache verholfen hat und im Gegensatz zur rot-grünen Stadtregierung ein anderes Demokratieverständnis an den Tag legt, derartig zu attackieren."
SPÖ-Verkehrssprecher Karlheinz Hora gab der Verkehrsstadträtin hingegen Rückendeckung und nahm ebenso Homole ins Visier. Dieser lasse die Währinger Bevölkerung im Regen stehen, weshalb seine Tage in der Politik bald gezählt sein würden, warnte der rote Mandatar. Sein Appell: Homole solle seine Gesprächsverweigerung gegenüber der Stadt beenden. (APA, 5.10.2012)
Änderung soll im September in Kraft treten, ARBÖ und ÖVP begrüßen Entscheidung
Wegen Zonen-Ausweitung fließen heuer 138 Millionen Euro in die Kassen der Stadt
Der ehemalige Planungsdirektor Arnold Klotz hat in den 90er-Jahren das Wiener Parkpickerl "erfunden"
Klare Mehrheit von 78,5 Prozent dagegen - Beteiligung von rund 59 Prozent
Sollte die Entscheidungsgewalt über das Wiener Parkpickerl nach der Volksbefragung ins Rathaus wandern, hätten Bezirkschefs dennoch das letzte Wort. Stadträtin Vassilakou hofft auf deren Einsichtigkeit
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jetzt nach ein paar Wochen die Erfahrungen mit den neuen Zonen zu evaluieren.
Gibt es mehr Parkplätze in den Zonen?
Ist die Parksituation außerhalb der Zonen (am Rand der Parkpickerlbereiche) weiterhin so schlecht?
Was sagen die Anwohner? Und was sagen die Autofahrer?
Mir gefällt das laufende Projekt zur Förderung des innerstädtischen motorisierten Autoverkehrs überhaupt nicht. Freie Parkplätze ziehen Autosan. Egal ob Diesel-Benzin- oder Elejtrofahrzeuge. Innerstädtische Kurzstreckenfahrten werden häufiger - weil es eh genug Parkplätze gibt. Die Pendler sind weg - aber die sind wenigstens 8 Stunden am Tag mit ihren Vehikeln am Parkstreifen gestanden. dafür werden jetzt die Eingeborenen häufiger autofahren. Wursht uch ob sie dafür car2go, Leihwagen oder eigene Autosverwenden. Auch ein Elektroauto blockiert öffentliche Flächem Die Grünen wollten das nicht und ich billige ihnen die besten Absichten zu. Aber sie setzen grad ein Autoförderungsprogramm um. Das ist nicht gut.
Die Grünen haben falsch argumentiert.
Das sag ich als Befürworter der Parkraumbewirtschaftung.
Sie haben sich taktisch selber überdribbelt,
um die Erweiterung der Gebührenpflicht durchzubringen.
Es ging nicht um die Schaffung von Parkraum,
sondern um die Reduzierung des innerstädtischen motorisierten Individualverkehrs.
Die jetzt gesetztenMaßnahmen drohen ins Gegenteil zu kippen:
Leere Parkplätze werden sich füllen, weil Anrainer ihre teureren Garagenplätze gegen billigere Parkpickerlparkplätze tauschen werden.
Der Parkplatz vorm Haustor wird zu vermehrten Kurzstreckenfakrten führen.
Die - zweckmäßige - Reduzierung abgestellter Pendlerautos wird ersetzt durch häufigere Kurzstreckenfahrten derAnrainer. War nicht das Ziel und ist nicht gut.
Von allen Parteien zugegebene Tatsache ist, dass die Kapazität der Öffis nur für 40% der Bürger reicht.
Wie sollen die Menschen da ihre Besorgungen machen, wenn sie auch nicht mehr mit dem Wagen fahren dürfen? Sollte man nicht ZUERST schauen, dass Öffis FÜR ALLE zur Verfügung stehen, und DANN die bösen Autos vergraulen?
der Segler bin ich...
(sogar einer, der das -im gegensatz zu dir- nicht erfinden muß)
taucher bin ich auch, dass der think... auch taucht, wäre mir jetzt spontan nicht aufgefallen, (wäre mir aber auch egal)...
Mit Segelfliegen habe ich übrigens nichts am Hut.
Ansonsten halte ich es noch immer für einen weiteren Beweis deiner besonders aussergewöhnlichen Begabung (D-rating), daß du den think... und mich für eine Person hältst.... das schafft nicht mal baroli, auch wenn sie dir immer sonst ahnlicher wird... (Imma Problema mit Acetylcholin?)
Erst als ich hier erzählte ich sei segeln am Attersee, begannnen sie plötzlich auch ein Segler zu sein....
Sicher wieder nur purer Zufall....
Und ich muss nix erfinden, ich bin seit Jahrzehnten Segler, Surfer und Eissegler besitze den A-Schein und das Donaupatent von Passau bis Wolfsthal...
Und sie?
Was macht ihre Erfindung?
ich hab nur
FB2 sowohl für Segel- als auch Motoryachten
(.. und noch ein paar Zusatzqualifikationen wie z.B. das SRC für's skippern)
(A-Schein und ein paar Surfscheine sowieso- aber diese Papierl hat ja fast jeder, der mit der Schule auf Sportwoche war...)
Die Donau überlasse ich dir gerne.
Sie haben halt für ein paar Packerl Kaffee ihr "Patent" ergaunert. Ich war vor vielen Jahren beim Irzl im B-Scheinkurs, hab den aber abgebrochen, weil genauso ein Txp wie sie neben mir saß, der schon alles und jegliches in der Pfeife rauchte, aber nicht imstande war einen einfachen Koppelkurs zu berechnen.....wähhh, wie ich solche Typen mag.
Ich hätt sie gern mal als Vorschotter auf einem 18er Dart bei 6 Bft....im Trapez 2 Meter über Wasser....
Oder am Neusiedlersee bei 4Bft. im Eissegler Raum voll dicht....
Noch besser natürlich im Kvarner bei 12 Bft und 4 Meterwellen...
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