Google und US-Verleger teilweise einig

Recht auf Datensperre eingeräumt - Konflikt mit Autorenverband bleibt bestehen

Washington/Mountain View  - Google hat sich nach jahrelangem Rechtsstreit mit der Verleger-Vereinigung  Association of American Publishers (AAP) auf Bedingungen für die urheberrechtlich geschützten Bücher, welche der Internet-Konzern für sein Projekt Google Library digitalisiert hat, geeinigt.

Die Verleger bekommen unter anderem das Recht, ihre Werke aus der digitalen Bibliothek zu entfernen, hieß es am Donnerstag. Auch können sie die Bücher zum Verkauf über die Google-Plattform freigeben.  Der nach wie vor laufende Rechtsstreit mit der Authors Guild der US-Buchautoren bleibe von der Einigung mit der AAP unberührt, hieß es.

Google hatte 2004 damit angefangen, Bücher und Zeitschriften aus Bibliotheken einzuscannen, unter anderem um sie zum Durchsuchen in seiner Suchmaschine verfügbar zu machen. Die AAP hatte vor knapp sieben Jahren eine Klage wegen des Projekts eingereicht.   (APA, 5.10.2012)

 

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