Steigt die "Mannerschnittenkaufkraft"?

5. Oktober 2012, 12:33
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Die neue Ausgabe des feministischen Magazins fragt nach Armut, Umverteilung und jenen, die nach unten treten

Die neue Ausgabe des feministischen Magazins an.schläge geht dem Thema Armut nach. Die Mannerschnittenkaufkraft steigt, schreibt Mieze Medusa zum Themenschwerpunkt. Denn immer mehr Haselnusswaffeln kann man sich pro geleisteter Arbeitsstunde kaufen. Wird unser Leben also immer süßer?

Im Gegenteil.

Massiver Sozialabbau und große Rückschritte bei Sozialpolitik und Armutsbekämpfung sind europaweit die Realität, heißt es in der Aussendung der an.schläge. Und: Frauen sind davon als erste und mit am schlimmsten betroffen. "Die Konsumgesellschaft grenzt sich immer aggressiver ab und die abstiegsbedrohte Mittelschicht tritt nach unten", beschreiben die Redakteurinnen die Entwicklungen. Wie also kann wirkungsvolle Selbstorganisation und Solidarisierung aussehen? Und wie eine grundlegende Neuverteilung von Arbeit und Vermögen? Für die an.schläge-Redakteurinnen die leitenden Fragen der Oktober-Ausgabe. 

Ein kurzer Auszug aus dem Inhalt:

  • Die Straßen sind leer - Interview mit Jeanna Krömer über postsowjetischen Feminismus - von Irmi Wutscher
  • Ein Knast, der seinen Namen nicht sagt - Eine Graphic Novel über den brutalen Asylalltag in Deutschland - von Laura Wösch
  • "Sehr, sehr wütend" - Armut geht uns alle an! Ein Plädoyer für Umverteilung - von Martina Madner
  • Von Mindestsicherung kann keine Rede sein - Die Bedarfsorientierte Mindestsicherung taugt nicht zur Armutsbekämpfung - von Gabi Horak
  • Die Mannerschnittenkaufkraft steigt - Mehr Spinat, mehr Autos: Geht es uns nicht gut? - von Mieze Medusa
  • Welcome to the Kumbia Club! - Die Kumbia Queers mixen Cumbia und Punk-Rock mit queerer Campness - von Vina Yun

(red, dieStandard.at, 5.10.2012)

  • Die neue Ausgabe des feministischen Magazins an.schläge: Out Now!
    foto: an.schläge oktober 2012 / cover

    Die neue Ausgabe des feministischen Magazins an.schläge: Out Now!

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