Hilfsantrag Spaniens kommt nicht in Kürze

  • Zu einem Hilfsantrag der spanischen Regierung dürfte es in Kürze nicht kommen.
    foto: apa/julian stratenschulte

    Zu einem Hilfsantrag der spanischen Regierung dürfte es in Kürze nicht kommen.

Laut Kreisen aus der Eurozone hat es entgegen anders lautender Spekulationen "keine Anfrage Spaniens gegeben"

Brüssel - In der Schuldenkrise dürfte es Eurozone-Kreisen zufolge nicht in Kürze zu einem Hilfsantrag der spanischen Regierung kommen. Ein hochrangiger Vertreter des Währungsraums sagte am Freitag: "Es hat keine Anfrage Spaniens gegeben. Ich bin sehr zuversichtlich, dass, wenn sie kommen sollte, dies nicht unmittelbar bevorsteht."

Die Person, die mit den Vorbereitungen zum Treffen der Euro-Finanzminister am Montag vertraut ist, wies damit Medienberichte zurück, dass die Regierung in Madrid bereits am Wochenende einen Antrag stellen könnte. Die aktuellen Marktbedingungen machten ein Rettungsprogramm für Spanien nicht zwingend notwendig.

Keine Entscheidung zu Griechenland bei Gipfel

Aus den Euro-Zonen-Kreisen verlautete ferner, dass es beim EU-Gipfel am 18. und 19. Oktober noch keine Entscheidungen zu Griechenland geben werde. Denn dann dürfte die Einschätzung der Reformvorhaben und der Wirtschaftsentwicklung des Landes noch nicht beendet sein, hieß es. (APA, 5.10.2012)

Share if you care
4 Postings
dafür aber sicher

kommt nicht in kürze ...

dafür in bälde!

"Die Person, die mit den Vorbereitungen zum Treffen der Euro-Finanzminister am Montag vertraut ist,"

Geht es noch ein wenig kryptischer?

Das kommt mir so bekannt vor...

Warten bis es kracht und erst dann die Notbremse ziehen. Das sind anscheinend die neuen Richtlinien in der EU.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.