"War of the Roses": Zum Deathmatch mit Bihänder und Streitaxt

Zsolt Wilhelm
5. Oktober 2012, 11:48

Paradox Multiplayer-Gemetzel schwimmt klar gegen den Shooter-Strom.

Der Multiplayer-Shooter ist praktisch zum Standardspiel dieser PC- und Konsolengeneration geworden. Egal ob "Call of Duty", "Battlefield", "Halo" oder "Killzone": Einander abschießen ist so populär wie nie zuvor. Allgemeines Abschlachten im Deathmatch schön und gut, dachte sich wohl das Studio Paradox, doch weshalb nicht einmal Maschinengewehr und Handgranate gegen Schwert und Bogen tauschen?

Lancaster vs. York

In "War of the Roses" werden Spieler ins England des 15. Jahrhunderts versetzt. Zwei rivalisierende Lager des Royal House of Plantagenet sind im Begriff, um die Thronfolge zu kämpfen. Als Nachwuchsritter darf man sich dazu entscheiden, für das House of Lancaster (die Roten) oder das House of York (die Weißen) anzutreten.

So viel zur Geschichte Englands mittelalterlicher Dynastienkriege, denn in Wahrheit geht es schlicht darum, einander mit geschmiedeten Schlachtwerkzeugen die Schädel einzuschlagen.

Wahl der Waffen

Wahlweise im Team--Deathmatch oder Eroberungsmodus darf sich jeder Spieler für eine individuelle Rolle und seine Ausstattung entscheiden. In zehn Waffenkategorien stehen unter anderem Bihänder, Streitäxte, Langbogen oder Lanzen mit all ihren typischen Eigenschaften bereit. Je nach dem, welchen Kampfstil man präferiert, lassen sich auch die Materialien nach Gewicht und Widerstandsfähigkeit aussuchen. Eine entscheidende Rolle spielen so auch die Art der Rüstung und des Helmes. Den Kombattanten ist Variationsfreiheit gegeben, für Eitelkeiten gibt es jede Menge Detailanpassungen wie die Farbe des Helmes oder Rüstungsschmuck.

Sein Recht erkämpfen

Bis zur Traumvorstellung des eigenen Antlitzes gilt es allerdings sich im Kampf zu beweisen und Erfahrungspunkte zu sammeln. Mit jedem höheren Rang schaltet man neue Titel, Waffen und Ausrüstungsgegenstände frei. Das Gemetzel in den sieben Kampfarenen wird durch freigespielte Perks aufgepeppt, die dem Spieler beispielsweise in Form der Vogelperspektive einen taktischen Vorteil verschaffen. Bis zu 64 Hobbyritter können gleichzeitig ins Online-Feld ziehen, einen Einzelspielermodus gibt es nicht. (zw, derStandard.at, 5.10.2012)

"War of the Roses" ist für Windows erschienen.

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erinnert an rune...

Rune war göttlich...wenns das in einer aktuellen Version noch mal auflegen würden, würd ich auch 80€ dafür zahlen. Der Multiplayer war mit das lustigste, was ich je online gesehen habe :-D

Bihänder? mit "ä"? Gibt es das Wort mittlerweile wirklich? Ist ja grauenvoll...

the awkward moment...

...when the know-it-all guy realizes, that his comment was complete bullshit!

Das ist witzig:
http://en.wikipedia.org/wiki/Zwei... %C3%A4nder
Bihänder mit ä ist sogar das englische Wort ;-)

"Bihender" gab es nie.
Du verwechselst das mit "Bihunsuppe".

ur lustig

Wie sollte man es sonst schreiben?

Ich habe mich noch nicht entschieden ob ich mir War of the Roses oder Chivalry hole. Schauen beide nach einer Menge Spaß aus.

Hab gerade WoT 2 Stunden gespielt.

Wenn man Chivalry und die Ego-Perspektive sowie das schnelle Gameplay gewohnt ist, ist War of the Roses wirklich nix... man schläft nur ein und der Charakter läuft halt vorne rum.

keine pferde, dafür vielleicht dann auch besser gebalanced: http://www.chivalrythegame.com/

Unnötig brutal ...

Sex in Spielen geht gar nicht!

Aber wenn man jemanden meuchelt & mordet, dem Opfer das Herz rausschneidet und die Klinge im Brustkorb dreht, das Opfer strampelt und schreit, das Blut spritzt ... ja dann sitzen einige mit einer dicken Beule in der Hose vorm PC und freun sich ...

Verquere Welt *lool*

Dass in deiner Vorstellung

brutales Abschlachten etwas mit Sex - also "einer dicken Beule in der Hose" zu tun hat... naja DA seh ich eigentlich viel mehr Grund zur Sorge, als bei Leuten, die für das Ausleben ihrer Urtriebe im Computerspiel eine Form gefunden haben, die niemandem schadet.

noch nie von leisure suit larry gehört?

virtual valerie bitte nicht vergessen...

Sex in Spielen gibts genauso.

Und wer ein Problem mit virtueller Gewalt hat, soll einfach schweigen.

Virtuelle, also nicht-physische Gewalt soll es ja auch geben.

Unnötig Stupide ...

rumlaufen und Leut erwürgen ... bei Shootern muss man immerhin noch zielen!

Da gabs auch so ein Spiel, hab den Namen vergessen. Nix mit erschiessen, man musste Leute mit dem abschlachten, was man so herumgelegen ist. Glasscherben, etc. Nach jedem Kill gab's ein Slow Motion-Video davon.

War ein geniales Spiel.

Spiel

Ich denke mal sie meinen Postal oder?

War schon etwas speziell :-)

Nein, er meint "Manhunt" - und ja, es war brutal und amüsant :)

hab beta gespielt und war richtig lustig :) sehr empfehlenswert. Und man kann es nicht mit Mount and blade vergleichen, das hat einfach mehr spielelemente, das war aber auch nie das ziel von war of roses.

Bethesda und Paradox Interactive

es gibt einen guten Grund warum die zwei meine absolute Lieblingsspielefirmen sind

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