Berenberg Bank senkt Wienerberger-Kursziel

5. Oktober 2012, 10:34
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Wien - Die Analysten der Berenberg Bank haben das Kursziel für die Aktien des heimischen Baustoffkonzerns Wienerberger von 9,00 auf 6,00 Euro gesenkt. Aufrecht blieb die Verkaufsempfehlung "Sell". Die Experten vermuten, dass die Schuldensituation von Wienerberger nach dem Pipelife-Deal wieder in den Fokus der Anleger gerückt ist. Während die Berenberg Bank der Ansicht ist, dass der Pipelife-Deal strategisch sinnvoll war, kam der Ausstieg von Solvay zu einem "sub-optimalen" Zeitpunkt, so die Analysten.

Auf dem Niveau vor der Kapitalerhöhung 2009

In Konsequenz habe die Entscheidung, die verbleibenden 50 Prozent von Pipelife zu erwerben, zu einem Anstieg im Verhältnis von Nettoverschuldung zu EBITDA geführt, und liege derzeit auf dem Niveau vor der Kapitalerhöhung 2009.

Das von der Berenberg Bank erwartete Wienerberger-Ergebnis für 2012 liegt bei minus 0,08 Euro (bisher plus 0,01 Euro) je Aktie. Für 2013 rechnen die Analysten mit einem Verlust von 0,08 Euro je Anteilsschein statt der bisher genannten plus 0,32 Euro je Aktie. Für 2014 wird ein Gewinn von 0,44 Euro je Papier erwartet (vorher: 0,63 Euro je Aktie). Die Dividendenprognose liegt für die Geschäftsjahre 2012 bis 2014 bei 0,12 Euro je Wienerberger-Titel.

Die Aktien von Wienerberger notierten am Freitagvormittag an der Wiener Börse mit einem Aufschlag von 0,82 Prozent auf 6,256 Euro. (APA, 5.10.2012)

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