Buchschluss

Ansichtssache | Johannes Lau
5. Oktober 2012, 16:55
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foto: hersteller

Gepäck zum Singen bringen

Früher spielte die Musik in erster Linie im Wohnzimmer. Heute begleitet sie uns via Audioplayer und Smartphone überallhin. Wer der Meinung ist, der Sound stationärer Abspielgeräte der vergangenen Jahrzehnte stehe heutigen Klangleistungen in nichts nach, kann dank Amazing Mono darauf auch unterwegs zurückgreifen: Unter diesem Label kombinieren zwei Gestalter aus Hamburg gebrauchte Koffer und Taschen mit Lautsprechern aus den 1970er- und 1980er-Jahren und fertigen so tragbare Soundblaster in besonderer Gestalt mit Retrofaktor. Der Besteller kann sich den Koffer aussuchen oder gar selbst einen eigenen bereitstellen. Jedes Exemplar ist ein handgefertigtes Unikat inklusive CD-Player- und iPod-Anschluss. amazing-mono.tumblr.com

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7 Postings

Hab mir vor Kurzem einen bluetooth-fähigen Vibration Speaker von dieser Firma gekauft und habe es bis jetzt nicht bereut!
Die Klangqualität und auch die Lautstärke ist sehr gut und es macht Spaß herumzuprobieren, wie der Speaker auf den verschiedensten Flächen klingt. Da ich beruflich viel unterwegs bin, erspare ich es mir nun meine notebook/handy-boxen mitzunehmen.

Durch die Holzdreiecke werden die Russenluster aber auch nicht schöner..

@Lesezeichen: Ist ja herzig, aber wenn ichs erst ab ca. Seite 30 und nur bis ca. 30 Seiten vor Ende benutzen kann, irgendwie fehldesignt ...

Inspektor Gadget … und wo, bitte, ist der Hut??

Bild 3

"Das Musiksignal wird in Bewegungen transformiert, die auf die Luft einwirken und so wiederum Klänge erzeugen." - ganz im Gegensatz zu herkömmlichen Lautsprechern...

Nein nicht ganz... die Dinger funktionieren wie Bass Shaker, nur halt Full Range.

Der Satz "Das Musiksignal wird in Bewegungen transformiert, die auf die Luft einwirken und so wiederum Klänge erzeugen." gibt ohne den Zusatz eines Schwingkörpers keinen Sinn.

Das Ding stellst auf einen Tisch, die Vibrationen werden dann auf diesen Übertragen und der gibt dann die Töne ab. Das funktioniert bis in den unteren Mittenbereich, darüber gibt das Dingel selber Schall ab (das könnte durchaus auch ein konventioneller Hochtöner sein, viel braucht's da ja net).

Die Abhörlautstärke ist begrenzt, aber da die Fläche riesig ist und der Hörabstand recht kurz funktioniert das sogar halbwegs. So wie halt ein Handylautsprecher auch halbwegs funktioniert ;)

Danke für die Erklärung!

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