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Neuauflage der linken Koalition zeichnet sich ab - Aktionsgemeinschaft wohl aus dem Rennen - Fachschaftslisten mit den besten Karten
Sowohl in Graz als auch in Innsbruck - TU Wien hatte Aufnahmeverfahren von Vornherein ausgeschlossen
Warum die Zulassungsprüfungen im kommenden Jahr anders gestaltet werden müssen und welche Lehren man aus den Erfahrungen anderer Länder ziehen kann
Wissenschaftsrat warnt vor Linzer Medizin-Fakultät
Anstieg ist Folge der Umstellung auf Bologna-System - Frauen erreichen schon 60 Prozent aller Erstabschlüsse
Österreich mit Plus von mehr als zehn Prozent auf Platz zwei hinter Island - Schlusslichter Ungarn und Griechenland - Untersuchung der European University Association
Ein Heimzimmer um 550 Euro? Warum die Studentenheim-Mieten steigen und die Betroffenen den Kampf längst aufgegeben haben
Vergleichsgespräche mit Ministerium gescheitert - Prozess-Fortsetzung am 24. Juni
Wegfall der Studiengebühren sorgte für höheres Minus als angenommen - Bisher keine Abhilfe durch Studienplatzfinanzierung
An der Uni Innsbruck ist erst knapp die Hälfte der Plätze besetzt, an der TU Graz sind es zwei Drittel
Die Fraktion Engagierter Studierender kandidiert erstmals an allen Hochschultypen
Die Massenvorlesung im Netz hat Europas Hochschulen erreicht. Kritiker bemängeln die hohe Drop-out-Rate
Wissenschaftsminister Töchterle traf bei "Science Day" seinen tschechischen Amtskollegen
Achtung! Aufgepasst! Philosoph Christoph Türcke über Studierende, die keine 90 Minuten mehr zuhören können, die Zappelphilipp-Gesellschaft und Revolution per Notbremse
Carl Pruscha, Ex-Rektor der Akademie der bildenden Künste, erklärt, warum nur die TU den Architektur-Bachelor anbieten sollte und was es mit dem hässlichsten Gebäude von Wien auf sich hat
Schmidinger: "Geistiges und kulturelles Klima an den Unis zunehmend gedämpft"
Juristin als Vorsitzende des Leitungsgremiums gewählt
24.000 belegte Diplomstudien laufen bald aus, 9.000 davon spätestens im Winter 2013
Sucht dafür Unterstützer an Unis und in der Wirtschaft
Oscar-Gewinner Michael Haneke und Minister Karlheinz Töchterle über die Kunst als Handwerk, die Klischees der Politik und das Fehlen guter Komödien
Fakultäten und Institute auf 5.800 Quadratmetern neben der künftigen WU im Prater - Eröffnung am 1. März 2015
Den Studienabschluss mit Mitte 20 in der Tasche? Nein, danke - derStandard.at sprach mit drei Studenten, die sich auf der Uni nicht stressen lassen wollen
Interviews sind zur Studentenauswahl schlecht geeignet
Mit Interviews der GRAS, Karlheinz Töchterle und Jubel vor der Ergebnis-Leinwand
26 Stunden an der Uni mit Anwesenheitspflicht.
10 Stunden jede Woche in der Bahn.
Pro Woche gut 250 Seiten zu lesen und zu bearbeiten, = mind. zusätzliche 20 Stunden.
Nebenbei noch arbeiten - nur dämliche Jobs mit schlechtem Verdienst (wenn überhaupt).
Bafög-Amt droht: Wenn du deine Regelstudienzeit überziehst kriegst du kein Geld mehr.
Hälfte der Profs nur durch Beziehungen an die Uni gekommen.
In jedem verd... Fach ein überflüssiges Referat vorbereiten und halten.
Tussi-Lehramts-studentinnen ganz in pink (inkl. Finger- und Fußnägel!), die sagen: "man muss die Kinder auch mal anschreien können!"
Am Ende des Semesters 8 Prüfungen in vier Tagen.
Ein Geschichtsstudent fragt mich: 1848? Wieso? Was war da? - kriegt später eine 1,5.
Schön, wenn es so wäre. Diskussion findet nicht statt im Hörsaal, weil die Zeit viel zu knapp ist. Der Frontalunterricht regiert und die Hausübung wird kontrolliert. Demzufolge gibt es auch kaum wirkliche Auseinandersetzung, es wird auswendig gelernt.
Die Selbtständigkeit ist auch nur auf die Prüfungs- und LVA Anmeldung beschränkt.
Der intellektuelle und politische Diskurs ist kaum möglich, bei Studierenden, die Krone, Österreich und Heute als Hauptlektüre im Hörsaal betrachten und nichteinmal wissen, wie es um ihre Universität steht.
Nein, studieren habe ich mir wirklich anders vorgestellt.
Aber vielleicht wird das in ein paar Semestern besser....
In meinen ersten Kursen war ich mit 400+ Leuten zusammen, natürlich nur Frontalunterricht, sinnlose MC-Prüfungen ohne Ende usw.
Nun in den Vertiefungen sind zehn Leute teilweise Wahnsinn ;)
Und da gibt's dann auch LVs, wo seeehr viel Zeit für Diskussionen ist und das auch vollkommen erwünscht ist.
Man muss sich anfänglich also schon ein bissl durchkämpfen, aber wie schon gesagt wurde, je weiter man kommt, desto besser wird es!
ad blimlinger: jaaaa, jetzt erinnere ich mich auch wieder an das lungenröntgen! mein bruder begann zwei jahre vor mir und mußte sogar noch ein komplettes gesundheitszeugnis bringen. außerdem gabs noch die nummerninskription, man mußte jede einzelne LV inskribieren.
insgesamt genoß ich die freiheiten des studiums, habe mich in unipolitischen gruppen engagiert, was mir fürs leben mehr brachte als das studium. (letzteres war natürlich auch interessant.)
"Der Tod ist wahrscheinlich die beste Erfindung des Lebens! Er schafft Platz für Neues!" (St. Jobs) Schindel, J. Fischer, Gusenbauer, Cohn-Bendit und ein Großteil der Alt68er-Polit-Pensionisten-Profiteure schreibts as euch hinta eure Ohren! Aber so war es immer. Und das tut nur jenen Leuten weh, die sich nicht mehr an der Realität messen sondern sich auf kuscheligen Günstlings-SozialStaats-Elefenbein-Arbeitsplätzen korrumpieren ließen. "The times tey ar a changing." (Dylan)
Der ehemalige Provinz-68er-Revoluzzer Schindel macht es sich heute auf Staatskosten auf einem pragamatisierten - extra für ihn geschaffenen - Uni-Posten gemütlich. So hält sich die österr. Sozialdemokratie ihre GesinnungsGenossen. "Früherer Feuer Asche liegt uns auf den Lippen!" Kein Wunder, dass sich die Jugend von solchen Gestalten, die im Pensionistenalter noch von ihren Love-ins träumen, mit Grausen abwendet... Gut auch, dass sich immer wieder etwas Neues entwickelt...
Ich erinnere mich noch an mein erstes Semester an der JKU: da hat man mit Auszeichnung maturiert, ist voller Enthusiasmus und dann hat man es mit Lehrkräften zu tun, deren einzige Qualifikation ein Parteibuch ist.
Kein Wunder, daß das Niveau der österreichischen Unis immer tiefer sinkt.
Schon ziemlich erbärmlich, dass jemand wie Töchterle, der selbst die Vorzüge eines nicht verschulten Systems mit vielen Freiheiten genossen (wenngleich nur zum Teil verstanden) hat, jetzt alles reglementieren und möglichst viele Interessenten aussperren will.
Der Bolognaprozess mit die Übermodularisierung der Studien ist sicher nicht das Werk Töchterles.
Zudem war der Zugang zu Universitäten zu seiner Zeit etwas viel exklusiveres: Damals hatte ein viel kleinerer Bevölkerungsanteil die Zugangsberechtigung zu Universitäten (=Matura).
Abgesehen von der geringeren Anzahl der Maturanten- damals war das Studium kostenpflichtig. Man hat für jede einzelne Lehrveranstaltung gezahlt, der jeweilige Preis stand auf dem Studienblatt, auf dem man beim Inskribieren in jedem Semester die Lehrveranstaltungen, die man besuchen wollte, angekreuzt hat- und dabei mussten die Gebühren in Form von Stempelmarken mitgebracht werden. Computer gab es nicht, man stand stundenlang in Schlangen bei diesem Inskriptionsprozess. Man hat sich genau überlegt, welche Lehrveranstaltungen man belegen will, und in der Regel auch die Prüfungen darüber abgelegt, denn sonst hätte man sie erneut inskribieren und nochmals bezahlen müssen!
Toechterle sperrt niemanden aus. Das System /sprich freier Zugang vor allem in Massenfaecher/ tue das. Ein Beispiel, an der WU Wien inskribieren sich jaehrlich 4000/5000 Studenten. Von 5000 Studenten schafft das aber nur cca 1500 bis zum Abschluss. Welweit gibt es kaum eine Uni die theoretisch unbegrenzte Zahl an Studenten aufnehmen und bei entsprechenden Qualitaet ausbilden sollte.
Von den 5000 Neuinscribierten werden somit 3500 gezielt hinausgeprüft. Warum dann nicht gleich eine Aufnahmeprüfung zu Beginn, statt hier die Zeit der Leute zu verplempern? Weil sie (=Professoren) nicht mehr als 1500 neue Studenten haben wollen?
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