US-Amerikaner zweifeln an anthropogenem Klimawandel

7. Oktober 2012, 18:08
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Studie: 42 Prozent der US-Bürger glauben, dass Klimaveränderungen nicht vom Menschen verursacht werden - In Deutschland zweifeln nur 13 Prozent am Einfluss des Menschen

Paris - Der Klimawandel und seine Ursachen werden weltweit sehr unterschiedlich wahrgenommen. Während in den USA 42 Prozent der Einwohner glauben, dass die derzeitigen Klimaveränderungen nicht durch Menschen verursacht werden, sind es in Deutschland nur 13 Prozent. In Großbritannien geht rund jeder Dritte von natürlichen Ursachen aus, heißt es in einer am Donnerstag in Paris vorgestellten Studie des Versicherungskonzerns Axa.

Unter den in Europa befragten Teilnehmern sind die Deutschen damit am meisten davon überzeugt, dass der Klimawandel von Menschen verursacht ist. Noch höher waren die Werte nur in Hongkong (94 Prozent), Indonesien (93) und Mexiko (92). Diese Gebiete sind von Naturkatastrophen wie Überschwemmungen besonders bedroht.

Für die Studie hat das Unternehmen Axa mehr als 13.000 Menschen in 13 Ländern befragen lassen. Sie kamen aus Frankreich, Deutschland, Italien, Belgien, der Schweiz, Spanien, Großbritannien, den USA, Mexiko, Japan, Hongkong, Indonesien und der Türkei.  (APA, 7.10.2012)

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