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Bei Runde 2 von WineExperts diskutierten Oliver Sartena, Ulrike Grabner, Gerhard Kracher, Annemarie Foidl und Anna Burghardt.
Die Handelskette Wein & Co hat eine Marktforschungsstudie in Auftrag gegeben, in der das Verhalten des durchschnittlichen Weintrinkers mit jenem der eigenen Kunden verglichen wird. Die Erstgenannten bevorzugen demnach Bewährtes, sie trinken patriotisch und legen, no na, Wert auf Preis/Leistung. Wie der Weinkonsument funktioniert, ist die Frage aller Fragen für den Wirtschaftsbereich. Vermutungen werden angestellt, Diplomarbeiten wurden dazu verfasst. Und jede Einrichtung in der Weinwirtschaft, die es sich leisten kann, hat Studien zur Lüftung dieses Mysteriums in Auftrag gegeben.
Trübe sind dazu die Thesen, die auf captaincork.com nachzulesen sind, dem Online-Portal des Journalisten und Fotografen Manfred Klimek: Der Weinkonsument gehöre zu einer manipulierten Spezies, heißt es da, die von Weinpresse und Konsorten gesteuert und daher um den wahren Genuss gebracht würde. Sie wagten auch keinen Widerspruch, weil sie sich nicht auskennen. Dass sich Getränkegroßkonzerne eigene Marketingabteilungen halten, welche den Lifestyle potenzieller Weinkonsumenten durchleuchten, um in der Folge ihr Angebot daran auszurichten, scheint dies zu bestätigen.
Dem österreichischen Weintrinker wird hingegen immer wieder fundiertes Wissen um den Wein bescheinigt, was einem Kompliment gleichkommt. Wissen rund um den Wein steigere den Genuss und festige das Urteilsvermögen, verkünden Weinlehrinstitutionen, die sich bemühen, Verkostungskenntnisse zu vermitteln. Dem steht wieder die Aussage diverser Weinhändler entgegen, dass in erster Linie und quer durch alle Publikumsschichten Punkte zählen, mehr als noch so schöne Geschichten rund um Winzer und Wein. Der umstrittene Robert Parker sei dabei vor sämtlichen anderen Weinpäpsten zu reihen. Und dann gibt es jene Winzer, die produzieren, was ihnen richtig erscheint, auf die klassischen Marketingtools verzichten und doch vom Publikum gefunden werden.
Auf die Frage "Weintrinker, wer bist du, und was willst du?" hat Wein & Co im zweiten Teil der Studie übrigens eine Antwort parat: dass ihre Kunden anders sind als der gesamtösterreichische Rest, weil sie gern Neues ausprobieren. Das ist schön, auch wenn man die Frage im Allgemeinen wohl nur mit einem herzhaften "Nichts Genaues weiß man immer noch nicht" beantworten kann. (Luzia Schrampf, Rondo, DER STANDARD, 5.10.2012)
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ist eine Sache der Gewohnheit. Wer zum ersten Mal Seetang isst, wird ihn wohl nicht gleich lieben. So ist es auch mit den Weinen. Jeder hat Vorzüge und manchmal auch Nachteile.
Es gibt aber auch verdorbenen, ungenießbaren Wein. Diesen sollte man sich nicht aufschwatzen lassen.
meiner erfahrung nach gibt es 3 gruppen an weinkonsumenten:
1.gruppe kauft wein nach dem billigsten preis.
2. gruppe nenne ich "etikettentrinker", da ein berühmter name draufstehen muss, um von dieser gruppe getrunken zu werden. alles andere wäre unter ihrem niveau.
3. gruppe (und die kleinste) kennt sich ein bisschen aus und kauft qualität.
Sonst kommen alle (und zwar vor allem die, die ihn eigentlich gar nicht schätzen können - die sollen lieber nach Punkten gehen, ist oft nicht ganz verkehrt) und man bekommt den Wein dann selbst kaum mehr...
selbst herantasten -
sorry, eh schon alles nicht mehr billig! ;)
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